Dienstag, 24. Juni 2014

Pride & Prejudice von 2005

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Wo soll ich bloß beginnen? Wie soll ich den Film beschreiben? Wie soll ich ihn mit der perfekten Version von 1995 vergleichen? Was ich gedacht und gefühlt habe, als ich den Film geschaut habe? Den Soundtrack fande ich auch in den Film einfach wunderbar. Trotzdem ist es nicht so mein Ding auch wenn er ganz schön war. Was Jane Austen wohl darüber denken würde? Ich versuche trotzdem mein Bestes.

Der Film ist mit Keira Knightley als Elizabeth Bennet und Matthew Mcfayden als Mr. Darcy.

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Miss Bingley ist hochnäsig, Darcy ist melancholisch und Bingley ist bzw. benimmt sich total dämlich. Er wurde in dieser Version auch einfach als total doof hingestellt. Ich hatte den Eindruck, dass er nicht besonders viel im Kopf hatte. Miss Bingley hat diesmal nicht den Sinn der Figur erfasst. Aber sie war dafür sehr hübsch, wie auch im Roman beschrieben wurde.

Jetzt zu Mr. Darcy...mhm...
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Okay ich muss sagen, dass auch dieser Darcy mein Herz zum schmelzen bringt (nachdem ich mich mit abgefunden habe). Ich glaube Darcy lässt unser Herz immer höher schlagen, egal von wem er gespielt wird. 

Wie auch immer, ich finde er war nicht ganz so beleidigend wie er eigentlich sollte. Er kam mir auch nicht wirklich arrogant und eingebildet vor. Okay auf dem Ball in Meryton sagte er zwar, sie sei nicht schön genug. 
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Er hätte stolzer sein sollen. Es stimmt zwar, dass er nicht so schlecht ist wie er zu sein scheint, aber trotzdem hätte er zu Beginn arroganter und kälter sein sollen. Dieser Darcy sah immer ein wenig verloren aus als ob er nie so recht wüsste wohin. Er war nicht hochmütig sondern schüchtern und zurückgezogen. Das gute an ihm ist, dass er mehr gelächelt hat als Colin Firth.
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Jane Bennet fand ich wunderschön. Diese Version fande ich besser als die alte Jane. Jane soll sanft, liebevoll und zurückgezogen sein. Man konnte deutlich sehen, was sie für Bingley empfand, doch sie machte kein großes Treiben darum. Die Szene war so süß als Bingley um ihre Hand anhielt und sie tatsächlich vor Freude weinte.
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Süß oder? Jane hat in dieser Version für mich klar gewonnen.
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Ich mag Keira Knightley sehr...aber als Elizabeth Bennet? Ich konnte mich immer noch nicht entscheiden ob das wirklich passt. Ich meine, sie ist ebenfalls wunderschön. Ihre Augen strahlen. Und auch ihre Haare sind sehr hübsch. Nur ihre Kleidung war nicht wirklich passend. Elizabeth ist zwar temperamentvoll aber nicht respektlos. Aber ihre Ausdrücke und barfuß auf der Schaukel sitzen passt einfach nicht zu dem Charakter. Tut mir leid an alle Keira Knightley Fans.
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Jetzt zum Rest der Bennet-Familie...Mr. Bennet war ja mal echt mega eintönend und schnarch langweilig.
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Mrs. Bennet war ziemlich mitfühlend, was man gar nicht so von ihr kennt. Mary ist total hübsch aber langweilig-was sie ja eigentlich auch sein soll. 
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Kitty war für meinen Geschmack viel zu albern. Ich weiß, Kitty soll ja auch albern sein. Aber die Szene beim Merytonball wo sie und Lydia Weingläser in der Hand halten und so extrem lachen...ähm...kichern-prusten-kichern...Entweder sollte Kitty sturz betrunken sein oder sie war einfach ein Dummkopf. Halt Stopp. Kitty IST ein totaler Dummkopf. Aber ich finde, dass passt zu ihr.
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Eine perfekte Lydia. Sie ist auch endlich mal richtig jung und sie sieht mehr aus wie ein Teenager in der Pubertät. Wickham fand ich von Anfang an total grauenvoll. Adrian Lukis passt einfach nicht dazu.
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Meine Lieblingsszene ist als Bingley und Darcy den Heiratsantrag üben. Einfach herrlich.
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Dieser Collins ist total anders als die alte Version von ihm. Jane Austen beschreibt ihn nicht als schleimig sondern als pompös, langweilig und humorlos. Trotzdem kann ich nachvollziehen warum Charlotte ihn geheiratet hat. 
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Georgiana war zu lebendig. Außerdem sieht sie noch viel zu jung aus. Aber ganz sicher nicht wie 16. Georgiana sollte schüchtern und zurückhaltend sein...diese Georgiana ist es nur zur Häflte. Ich war schon ein wenig enttäuscht von ihr. 
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Der Film ist schön, aber er kommt nicht im mindesten an die Version von 1995 heran. Ich denke, der Fehler war, dass sie den Film versuchten modern zu gestalten um es so den Zuschauern leichter zu machen. Und deswegen haben sie das wichtigste vergessen. Jane Austen schrieb über Menschen und ihre Verbundenheit zu anderen.

Der Italiener oder Der Beichtstuhl der schwarzen Büßermönche

Die Handlung beginnt in Neapel, Italien im 18. Jahrhundert in der Kirche von Santa Maria del Pianto wo ein englischer Reisender mit einem italienischen Mönsch spricht. Der Engländer bemerkt einen ungewöhnlichen Mann in einem dunklen Bereich der Kirche, der den Mönchen ermorden will. Als der Engländer den Mönchen fragt, warum er sich in der Kirche geschützt fühlt übergibt ihm der Mönch eine Geschichte. Diese liest sich der Engländer in seinem Zimmer durch. 


Um was es in der Geschichte geht und was der Mörder mit allem zu tun hat...das müsst ihr selber lesen ;)

Udolphos Geheimnisse von Ann Radcliffe

Emily St. Aubert ist die Heldin in dem Gothik-Klassiker. Wenn wir Emily das erste Mal begegnen ist sie ein sehr glücklich Mädchen, dass mit ihrem Vater und iher Mutter zusammen wohnt. Alles ist so wie es sein soll. Aber diese glückliche Existenz dauert nicht lange. Der Anfang des Endes beginnt mit dem Tod ihrer Mutter. Untröstlich aber tapfer ziehen Vater und Tochter weg um darüber hinweg zu kommen. Er ist nicht mehr der gleiche wie nach dem Tod seiner Frau. Die liebe Emily ist sich nicht bewusst, in welcher Situation sie sich befindet. Sie ist dem da sein eines Waisenkindes sehr nahe. Aber sie spürt das mit ihrem Vater und ihrer Welt etwas nicht in Ordnung ist. Auf ihrer Reise begegnen sie den jungen Mann Monsieur Valancourt. So reisen sie nun zu dritt weiter. Aber er kann nicht für immer bei ihnen bleiben. Und so gehen sie schließlich getrennte Wege. Ihr Ziel ist die Provence und das Mittelmeer. Die Sehenwürdigkeiten sind einzigartig. Alle haben eine gute Zeit. Während einem Aufenthalt in einem fremden Cottage verändert sich der Vater zum schlechteren. Kurze Zeit später stirbt er. Emily macht sich auf den Weg nach Hause, mit einer geheimen Mission. Der letzte Wunsch ihres Vaters war einige Papiere zu verbrennen, die er in seinem Arbeitszimmer versteckt hatte. Und das ohne sie zu lesen. Sie ist ein wenig erstaunt, dass ihr Vater Geheimnisse vor ihr hatte. Aber sie ist ein gutes Mädchen und macht, was von ihr verlangt wurde. Sie findet auch ein Portrait einer geheimnissvollen Frau, das ihr Vater bei sich hatte und dabei geweint hat. Sie behält diesen Portrait bei sich. Was sich später als nützlich erweißt. Emilywürde gernen ihren eigenen Weg gehen. Emily kommt in die Obhut einer Tante, die sie zuvor noch nie gesehen hatte. Eine Frau namens Madame Cheron. Sie ist grausam, herzlos und gedankenlos. Und die arme Emily steht unter ihrer Kontrolle. Und sie hat eine tiefe Abneigung gegen Emily. Jemand wirbt um Madame Cheron. Ein Graf namen Montoni. Sobald die beiden heiraten wollen, wird Emilys Leben zum Alptraum. Beide ziehen mit Emily nach Venedig. Dort kommt Montonis wahre Natur zum Vorschein. Aber es ist nur ein Bruchteil von dem Horror, der noch kommt. Emily wird von dem Grafen Morano verfolgt. Dieser Kerl lässt kein Nein als Antwort gelten. Aber Montoni befiehlt ihr ihn zu Heiraten. 
Doch wie es das Schicksal so will, müssen Montonie, Madame Cheron und Emily auch Venedig fliehen. Sie lassen sich in dem verlassenen Schloss Udolpho nieder. Die ehemalige Haushälterin heißt Laurentini. Erst jetzt bekommt Emily die schlimmsten Befürchtungen. Montoni erweißt sich als grausam und rachsüchtig. Und Madame Cheron merkt, was für ein großer Fehler es war ihn geheiratet zu haben. Die Madame hat etwas das er haben möchte. Sie hofft, damit eines Tages zu entkommen. Aber Emily scheint die einzige zu sein, die sich von Montonie befreien kann. 
Später richtet der grausame Graf sein Augenmerk auf Emily. Emilys einzige Freunde sind zwei Angestellte: Annette und Ludovico.....


Mehr verrate ich nicht. Emily steckt noch immer hoffnungslos unter Montonis Kontrolle. Und Emily träumt noch immer von ihrer großen Liebe gerettet zu werden: Valancourt. Emilys einziger Trost ist nachts am Fenster zu sitzen und auf ein Wunder zu hoffen. Wie es ausgeht müsst ihr selbst lesen...

Das Buch ist melancholisch und eindringlich. Die Charaktere sind kunstvoll dargestellt. Die Geschichte ist sehr schön. Als ich den Titel das erste Mal in Jane Austens Northanger Abbey gehört hatte, dachte ich Udolpho wäre ein Mann. 
Der Schreibweise kann man sehr leicht folgen, obwohl sie anders reden. Auch die Gefühle sind anders. Eine moderne Frau würde sich kaum wie Emily so gefangen halten lassen. Der Roman hat außerdem viel Humor.

Dienstag, 10. Juni 2014

Kurze Biografie über Jane Austen

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Diese kleine Biografie wird kurz und einfach zu lesen sein. Ein Leben voller Literatur und Religion, war für die meisten kein besonders erwähnenswertes Leben. 

Jane Austen wurde am 16.Dezember 1775 in Steventon geboren. Ihr Vater war 40 Jahre Rektor einer Pfarrei. Dort blieb er solange bis er 70 Jahre alt wurde. Dann reiste er mit seiner Frau, unserer Autorin und ihrer Schwester nach Bath bis er vier Jahre später starb. Mit einem besonderen Geschmack für die Literatur ist es nicht verwunderlich, dass seine Tochter Jane schon in jungen Jahren ihre eignene Sprache vervollkommte. Nach dem Tod ihres Vaters zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zu ihrem Bruder nach Southampton und ließ sich 1809 letztendlich in Chawton nieder. Von diesem Ort aus sandte sie der Menschheit ihre Romane. Einige dieser Romane waren Aufführungen ihres früheren Lebens. Obwohl sie in der Zusammensetzung ebenso schnell und korrekt war, verweigerte sie sich ihre Romane zu veröffentlichen, da sie an ihren eigenen Fähigkeiten zweifelte bis ihre Selbstzweifel durch den Charme und den Überredungen anderer gewichen waren. Die natürliche Verfassung, die regelmäßigen Gewohnheiten, der ruhige und glückliche Beruf unserer Autorin führte dazu das sie langsam in der Öffentlichkeit bekannt wurde. Aber ab 1816 kündigten sich tiefe und unheilbare Symptome an. Im Monat Mai 1817 soll die auf medizinische Raten hin nach Winchester reisen. Sie behielt bis zum Schluss ihre Fähigkeiten, ihr Gedächtnis, ihr Temperament und ihre ruhige und herzliche Zuneigung. Sie schrieb, wenn sie den Stift halten konnte und wenn er ihr zu schwer wurde nahm sie einen Bleistift. Am Tag vor ihrem Tod komponierte sie einige Strophen vollgestopft mit Fantasie und Kraft. Auf die letzte Frage hin, ob sie noch etwas wünsche, sagte sie: "Ich will nichts als den Tod."

Sie verstarb am Freitag, den 18.Juli 1817 in den Armen ihrer Schwester, bei der sie sich sicher und geboren fühlte. 

Jane Austen wurde am 24.Juli 1817 in der Kathedrale der Winchester Kirche begraben.

Sie besaß einen erheblichen Anteil von persönlichen Attraktionen. Ihre Statur war von voller Eleganz. Ihre Haltung war ruhig und anmutig. Ihre Züge waren besonders gut. Sie strahlte einen Ausdruck der Fröhlichkeit, Sinnlichkeit und des Wohlwollens aus - welche ihre richtigen Eigenschaften waren. Ihre Gesichtsfarbe war fein. Man könnte gar sagen, dass ihr Blut durch ihre Wangen sprach. Ihre Stimme war immer sehr süß. Sie zeigte sich mit Gewandheit und Präzision. Sie hatte nicht nur einen ausgezeichneten Geschmack beim Zeichnen, sondern auch eine große Gewandheit im Umgang mit dem Bleistift. Ihr eigenen musikalischen Fähigkeiten hielt sie sehr minderwertig. Sie liebte das Tanzen und zeichnete sich darin aus. 

Die Affektiertheit der Offenheit ist nicht ungewöhnlich; aber sie hatte keine Affektiertheit. Sie sprach nie hastig oder eine dumme oder strenge Äußerung. Ihr Temperament war so gebildet wie ihr Witz. Auch waren ihre Manieren ihrem Temperament unterlegen. Jeder in ihrer Gesellschaft hatte den Wunsch ihre Freundschaft und Wertschätzung zu erhalten. Sie war ruhig ohne Zurückhaltung oder Steifheit; und kommunikativ ohne sich aufzudrängen. Sie wollte nicht des Ruhmes wegen Schriftstellerin werden. Sie konnte kaum glauben, dass sie für Sense & Sensebility 150 Pounds bekamen. Nur wenige Begabte waren so anspruchslos. Sie betrachtete die Summe als Lohn für etwas, das sie nichts gekostet hat. Einige Leser werden sich fragen, warum ihr diese Romane nicht mehr Geld eingebracht haben. 

Ihre Lieblingsschriftsteller waren Johnson in Prosa und Cowper in Versen. 

Ein Merkmal muss noch beschrieben werden. Es scheint allen anderen unwichtig. Sie war durch und durch religiös und fromm; sie hatte Angst Gott zu beleidigen. 

London, Dezember 13, 1817
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Von Henry Austen. Erschien in der ersten Ausgabe von Northanger Abbey und Persuasion, in 1817. 

Sonntag, 25. Mai 2014

Pride & Prejudice von 1995

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Ich warne euch schon vorher. Es wird ein sehr langer Post voll mit Zitaten, Bildern und der Geschichten. Ihr wisst ja bereits was in P&P passiert. Ich schreibe was ich mag und was ich nicht mag. 
Jennifer Ehle As Elizabeth Bennett In Pride & Prejudice (1995)
Jennifer Ehle ist die perfekte Elizabeth Bennet. Geistreich, glanzvoll, attraktiv und mit schönen Augen. Ich liebe die Art, in der sie diese ernsten Szenen spielt - sie schaltet von total witzig auf total ernst, und bleibt dabei glaubwürdig. Nur das Weinen fand ich ein wenig merkwürdig, als sie dich Nachricht über Lydia und Wickham erfuhr. Ich liebe die Art, wie sie lustige Dinge herausbringt. Sie übertreibt nicht.
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Coline Firth ist der perfekteste Mr. Darcys überhaupt. Sie sieht genauso aus wie man sich Mr. Darcy immer vorgestellt hat - groß, dunkle Haare, gutaussehend) - er klingt sogar wie Mr. Darcy klingen sollte - sehr entschlossen und unerwartet. Ich habe keine Lieblingsszene, denn es sind alle in denen Mr. Darcy hervor kommt. Besonders bezaubernd ist dieses halbe-Lächeln.
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Bevor ich zu den anderen Charakteren komme muss ich sagen, dass Mr. Darcy im Roman allerdings viel mehr lächelt. 
Ich mag sehr die Beziehung zu seiner Schwester Georgiana. "Er ist so gut zu mir. Ich verdiene das nicht." Elizabeth antwortet: "Oh, ich denke das tust du. Dein Bruder denkt so, und wie wir wissen liegt er niemals falsch."
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Die Kleidung habe ich schon immer besonders geliebt. Ebenso wie die Frisuren. 
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Dieser Film ist einfach total elegant. Tee und hübsche Salons und der Englische Country Dance und die alten Sitten und Bräuche. Da würde ich am liebsten selber im Regency-England leben wollen. 
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Elizabeth und Mr. Darcy sind wie für einander geschaffen. Selbst wenn ihr den Film zum ersten Mal schaut und das Ende nicht kennt weiß man trotzdem einfach, dass beide zusammen kommen. Es ist einfach richtig so. Die Chemie stimmt. Egal ob beim verbalen Wortgefächt im Ballsaal oder der Streiterei nach Mr. Darcys ersten Antrag oder als beide beim Pianostück anlächelten. Darcy und Elizabeth stehlen gemeinsam den gesamten Bildschirm.

Es gibt einfach so unendlich viele fantastische Charaktere - egal ob gut oder schlecht!
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Anna Chancellor spielt Caroline Bingley. Ihr einschleimendes Lächeln, wenn Darcy in der Nähe ist. Ihre Witze über Elizabeth und ihr Vorliebe für Jane. 
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Julia Sawalha war perfekt für die Rolle der Lydia Bennet. Lydia mochte ich von Anfang an nicht. 
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Mrs. Bennet, gespielt von Alison Steadman, stiehlt wirklichen allen die Show. An diesen Charakter erinnert man sich immer. Sie ist schon eine Ikone in der Jane Austens Welt. Ihre ständigen Klagen über ihre armen Nerven bleiben einem besonders im Kopf hängen. Mrs. Bennet wird genau so dargestellt wie Jane Austen sie geschrieben hat. 

Und wo wir gerade beim Thema sind...
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David Bamber spielt Mr. Collins. Schmierig, glatt, aufgeblasen und total komisch. Collins ist einer der lustigsten Charakter von Jane Austen überhaupt. Ich finde, im Buch wird er weniger übertrieben dargestellt als im Film. Dafür ist er im Film lustiger als im Buch. Und er mag Charlotte Lucas sehr.
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Ich liebe die Musik des Filmes. 
Das ist meine Sicht der Dinge über den Film. Was ist eure?

Montag, 19. Mai 2014

Das Portrait

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Seit vielen Jahren gibt es ein Bild von einem unbekannten Mädchen in weiß - es ist bekannt das sie ein Mitglied der Austen Familie ist, aber ist die DIE Austen, die wir uns alle so sehr wünschen? Es gibt nur wenig bekannte Bilder von Jane Austen. 

 Die heutiges Besitzer des Rice Portraits (Nachkommen von Janes Bruder Francis) sind fest davon überzeugt, dass es echt ist und haben die letzten 5 Jahre damit verbracht, die Geschichte dieses Portraits zu entdecken. 

Die Geschichte um das Portrait von Jane Austen begann im Sommer 1788 als George Austen mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kinders Cassandra (15) und Jane (13) ihren Großonkel Francis zu besuchen und sein Heim The Red House in Sevenoaks, Kent. Francis Austen war ein enorm reicher und erfolgreicher Mann, er besaß mehrere Immobilien in Kent und Essex. Er war Experte in der Sicherung und Ansiedlung großer Ländereien durch Vererbung und zählte eine der wichtigsten Familien in England zu seinen Kunden; die Dorsets, die Berkeleys, die Cravens und viele andere.

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 Im Jahre 1788 war er 90 Jahre alt, nachdem er im Jare 1698 unter der Herrschaft von William III. geboren wurde. Seine zweite Frau Jane, die Janes Patentante gewesen ist, war nun tot und Francis wurde in seinem Alter selbstschweigend zum wohlwollenden Patriarchen der Familie. Ozais Humphrey hatte schon zwei Mal den Herzog von Dorset gemalt. Einmal als Wunsch des Herzogs und beim zweiten Mal auf eigenen Wunsch für das Red House. Francis war immer ein freundlicher und großzügiger Patron seines Neffen George Austen. Es ist kaum wunderlich, dass er darum bat ein Portrait von seinen beiden Nichten anfertigen zu lassen; ein Glück für Ozais, der 1788 wenig bei Kasse war, nachdem er im Frühjahr aus Indien zurück kam. Ozais verlangte für seine Portraits immer die Hälfte des Gehalts vorher, so gesehen als Anzahlung. Seine Berichte zeigen das er als 1.Hälfte 13 Guineas und die andere Hälfte zur Fertigstellung verlangte. 

Janes Hintergrund umfasst den Fluss Stour, der links des großen Hauses entlang fließt. Es werden herbstliche Farben verwendet für einen stürmischen Himmel. 

Onkel Francis starb 1791 und die beiden Portraits wurden seinem ältesten Sohn Francis Motley Austen vererbt, der zweite Besitzer des Portraits...

Mittwoch, 7. Mai 2014

Jane Eyre

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Es ist gar nicht so einfach Jane Eyre in einem Wort zu beschreiben. Aber ich mag sie sehr.
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 Auf den ersten Blick scheint Jane eyre ein bemitleidenswerter Charakter zu sein. Von ihrer Tante hatte sie nur Grausamkeiten erfahren, dann wurde sie auf ein schreckliches Internat geschickt und wurde sich selbst in einer gnadenlosen Welt überlassen...klingt nicht besonders einladend oder? Klingt nach einem melodramatischen viktorianischen Roman.

Wartet es IST ein melodramatischer viktorianischer Roman.


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Jane ist sanft und schüchtern - in ihren eigenen Worten arm, schlicht, klein und unbedeutend. Jane besitzt aber auch große Charakterstärke, eine unerschütterlichen Glauben und viel Temperament wenn sie provoziert wird. In dieser denkwürdigen Szene als Mr. Rochester sie bittet ihn zu heiraten, sagt sie ihm klipp und klar, warum sie Thornfield Hall verlassen will.
(Seite 352, Zeile 13) "Und ich sage Ihnen, dass ich gehen muss,", entgegnete ich leidenschaftlich. "Glauben Sie, dass ich bleiben kann, um ein Nichts für sie zu werden? Meinen Sie denn, dass ich ein Automat bin, eine Maschine ohne Gefühl? Und dass ich es ertragen kann, wenn man mir ein Bissen Brot vom Mund un den Wassertropfen aus meinem Becher wegstiehlt? Glauben Sie, dass ich ohne Seele, ohne Herz bin, weil ich arm, klein, hässlich und einsam bin? Sie irren sich! Ich habe eine ebenso große Seele wie Sie und ebenso viel Herz! Wenn Gott mir nur ein wenig Schönheit und Reichtum geschenkt hätte, so würde ich es Ihnen ebenso schwer gemacht haben, mich zu verlassen, wie es mir jetzt wird, von Ihnen zu gehen. Ich spreche in diesem Augenblick nicht zu Ihnen, wie es Bräuche und Konventionen erforderten, und es ist auch nicht die Stimme des Fleisches, die hier spricht - es ist meine Seele, die zu der Ihren redet. Es ist, als hätten wir beide das Grab hinter uns gelassen und stünden zu den Füßen Gottes - einander gleich, was wir ja sind!"
Im Allgemeinen ist Jane eine sehr sanfte Person, aber es gibt Zeiten in denen sie ihre Meinung einfach kundtun muss. 
Jane Eyre spricht offen und voller ehrlichkeit. "Ich mag Grobheit viel besser als Schmeichelei." Mit dieser Einstellung bekam sie in ihrer Kindheit viel Schwierigkeiten mit ihren verhassten Lehrern und ihrer Tante. 

Jane hat ihre Grundsätze und ihre Überzeugungen, die sie nicht so schnell erschüttern lässt. Wie auch immer, das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, so bekommt der Leser eine gesunde Dosis von Jane's Meinung über alles und jeden. "Konventionalität ist nicht Moral. Selbstgerechtigkeit ist keine Religion." 

Aber es gibt eine Sache, die ich manchmal nicht ganz verstehen kann - warum verliebte sie sich in Mr. Rochester?

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 Ich weiß ehrlich gesagt nicht immer, was ich von Mr. Rochester halten soll. Natürlich mag ich ihn. Aber er lügt sie an. Er geht eine Ehe mit Jane ein obwohl er seine erste Ehe noch nicht einmal aufgelöst hat. Er ist launisch und seltsam. (Nein, meine Lieben...das ist nicht besonders attraktiv.) Er ist gewalttätig. Er hat eine unmoralische Vergangenheit und ist ganz reuelos als Jane ihn damit konfrontiert. Jane ist dagegen ehrlich, treu, offen, moralisch und eine Frau der Rechtschaffenheit. Könnten zwei Menschen noch verschiedener sein?
 
Ihr kennt die Geschichte. Mr. Rochester will Jane heiraten, aber ein kleines Detail steht ihm im Weg - seine verrückte Frau, eingesperrt auf dem Dachboden. Als Jane all dies erfährt verlässt sie kurzerhand Thornfield Hall...natürlich nicht ohne vorher ein intensives emotionales Trauma zu haben.
(Seite 413, Zeile 18) "Jane Eyre, die eine liebende, erwartungsvolle Frau, ja beinahe schon eine Braut gewesen war, war nun wieder ein kaltes, einsames Mädchen. Ihr Leben war farblos, ihre Aussichten trostlos." In dem Moment tut mir Jane Eyre schrecklich leid - als hätte sich die ganze Welt gegen sie verschworen.

Keine Sorge, das Buch endet mit einem Happy End. Nur ist es ein sehr langer Weg bis dahin. Jane Eyre verdient meiner Meinung nach auch ein glückliches Ende. Und da ist eine weitere Tugend von ihr, die ich vergaß zu erwähnen. 

Sie ist unglaublich geduldig. Sie konnte auf ein so weit entferntes Happy End warten. 

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 Meine Lieblingsversion ist die von 2006. Und ihr noch der Trailer dazu :D

Dienstag, 6. Mai 2014

Jane Austens letzte Tage in Winchester.

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Dein freundlicher Brief, meine liebe Anne, fand mich im Bett, denn trotz meinen Versprechungen und Hoffnungen, wenn ich Euch geschrieben habe, bin ich doch seit einigen Tagen sehr krank. Ein Angriff meiner traurigen Beschwerde ergriff mich innerhalb weniger Tage - der schwerste, den ich jemals hatte - und nach Wochen des Unwohlseins, tut es mich nun sehr einschränken. Ich habe mein Bett seit dem 13.April nicht mehr verlassen, mit Ausnahmen von Umzügen zum Sofa. Jetzt geht es mir in der Tat wirklich besser und nach drei langen Wochen erholt sich meine Kraft langsam. Ich kann in meinem Bett sitzen und mich selbst beschäftigen, wie ich gerade dir die Freude mache und dir antworte, und gedenke bald aufstehen zu können.Wie kann ich meiner Familie die Großzügigkeit während dieser Krankheit nur wieder gutmachen......Es gab soviele Erleichterungen und Annehmlichkeiten, dass ich dem Allmächtigen danke! Mein Kopf war immer klar und ich hatte kaum Schmerzen. Meine Hauptleiden waren fiebrige Nächte, Schwäche und Mattigkeit......usw.
Jane Austen an Anne Sharp
22.Mai, 1817

 Es ist bekannt das Jane Austen ihre letzten Tage in der Hochschulstadt von Winchester verbrachte und der Hilfe des Arztes Giles Lyford. Während dieser Zeit lebte sie in einigen Zimmern eines bescheidenen Backsteinhauses, nahe Kathedrale, in welcher sie bald begraben werden sollte. "Ein Gebäude, das sie sehr bewunderte." Vieles was man über die letzten Tage weiß, sind aus erhaltenden Briefen zu entnehmen, eingenommen der Brief an ihre liebe Freundin Anne Sharp und der andere an ihren jungen Neffen James Edward Austen( der selbe Neffe, der später ihre Biografie schreiben wird).

 Ich sehe keinen besseren Weg dir für deine Sorge um mich während meiner Krankheit zu danken und der Gedanke daran, es solle mir bald besser gehen. Ich werde nicht meine Handschrift rühmen; weder noch das mein Gesicht wieder seine Schönheit zurück erlangt hat, aber in anderer Hinsicht wächst meine Stärke sehr schnell. Ich bin jetzt von frühs um 9 bis nachts um 10 nicht im Bett: auf dem Sofa, 's ist wahr, aber ich esse meine Mahlzeiten mit Tante Cass in vernünftiger Art und Weise, und kann mich selbst beschäftigen, und von einem Raum in das andere laufen. Mr. Lyford sagt, er wird mich heilen und wenn er es nicht tut, soll ich meine Gedenkstätte aussuchen und vor dem Dekan und Kapital hinlegen und habe keinen Zweifel der Wiedergutmachung von diesem frommen, gelernten und desinteressierten Körper. Unsere Unterkünfte sind sehr komfortabel. Wir haben einen netten kleinen Salon mit einem Bogenfenster und Blick auf den Garten von Dr. Gabell. Danke an die Freundlichkeit deines Vaters und deiner Mutter mir ihre Kutsche zusenden. Meine Reise wurde am Samstag mit sehr weniger Ermüdung durchgeführt und es war ein schöner Tag........Wenn du einmal krank sein solltest wie ich, dann hoffe ich, das du auch so gute Pflege bekommst wie ich......
Deine Tante Jane Austen

Dienstag, 15. April 2014

Emma Woodhouse

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Emma ist einzigartig. Wie wir wissen ist Emma die Lieblingsfigur von Jane Austen. Ich bin da nicht ganz ihrer Meinung...aber was kann man tun um dies zu ändern?

Lebhaft ist das beste Wort um Emmas Persönlichkeit zu beschreiben. Emma ist randvoll mit Spaß, Leichtigkeit, sprudelnde Heiterkeit und Optimismus. Sie ist süß, unterhaltsam, herrlich und humorvoll. 

Aber auch Emma hat ihre Fehler. In Emmas ganzer Geschichte geht es um die Entwicklung ihres Charakters. Es ist der einzige Roman von Jane Austen, bei dem der Titel den selben Namen hat wie den der Heldin - und das ist kein Fehler. Stolz & Vorurteil, Verstand und Gefühl und Überredung sind alles Eigenschaften, die in den Büchern veranschaulicht werden. Mansfield Park ist ein bestimmter Ort, an dem ein Mädchen aufwächst und welcher ihr Leben beeinflusst. Northanger Abbey ist allerdings etwas anders...ich denke darüber schreibe ich mal in einem anderen Post. 
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In Emma geht es, kurz gesagt, um Emma. Zu Beginn des Buches wird uns etwas über Emma Woodhouse erzählt, die schön, klug und reich ist. Jane Austen verlor keine Zeit in dem sie ihre Heldin beschrieb. Emma steht im Mittelpunkt der Geschichte und um Emma dreht sich der erste Satz.

Aber zurück zu dem was ich sagen wollte: Emma ist nicht perfekt. Von Anfang an zeigt sie sich gedankenlos und sogar ein wenig herablassend ihren Freunden gegenüber. Sie glaubt, sich selbst genau zu kenne, um so zu wissen, was auch das Beste für die anderen ist. Sie denkt sogar, die kann den perfekten Partner für jeden finden. Mr. Knigthley ist jedoch wenig begeistert von ihrem Verhalten.
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Emma hat auf jeden Fall einen leichten Überlegenheitskomplex, aber trotzdem ist sie wirklich an das Wohlergehen ihrer Freunde interessiert. Sie möchte wirklich, dass ihre Freundin Harriet Smith einen geeigneten Ehemann findet und nicht den armen Robert Martin heiratet. 
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Leider übertreibt sie. "Eines Tages", tadelt Mr. Knightley, "wirst du deine Einmischung bitter bereuen." Aber noch bereut sie ihre Einmischung nicht. Sie genießt es Pläne zu schmieden. Ich möchte mir einen Moment Zeit nehmen um über Jane Austens Brillanz zu schwärmen. Lest euch einfach diesen Abschnitt aus dem 9.Kapitel durch: "Sie war traurig, konnte es aber nicht bereuen. Im Gegenteil, ihre Pläne und Verfahren waren mehr und mehr gerechtfertigt und beliebt durch die allgemeinen Erscheinungen in den nächsten Tagen." Trifft das den Nagel nicht auf dem Kopf, was unsere menschliche Natur angeht?
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Emmas Vorliebe für Witz und Humor macht sie bei vielen beliebt (auch bei den Lesern), aber manchmal geht sie zu weit. Bei dem Box Hill Ausflug beleidigt sie gedankenlos Miss Bate durch den Versuch witzig zu sein. Dann kam der Vortrag von Mr. Knightley. Emma hörte nicht auf an Miss Bates Gefühle zu denken, weil Miss Bates nicht in ihren kleinen Kreis von Freunden passte. Sie ist nicht hübsch oder brilliant oder klug genug um Emmas Billigung zu erhalten. 

Denkt jetzt nicht, ich bin zu hart zu Emma...das bin ich nicht, wirklich nicht! Manchmal sehe ich einiges von ihr in mir selbst. Sie ist nicht bereit ihre Fehler zuzugeben, wenn sie sie endlich realisiert. Es braucht erst Mr. Knithley Zurechtweisung um sie aufzuwecken. "Was habe ich getan?" Als sie die Wirkung ihrer unfreundlichen Worte an Miss Bates verstand, tat sie alles daran es wieder gut zu machen.
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Emma ahnte nicht, dass sie in Mr. Knightley verliebt ist, bis sie merkt, wie sehr sie seine Liebe nicht verdient. Endlich begreift sie ihre Gefühle und der lästige Teil ihrer Persönlichkeit beginnt zu verblassen. Mr. Knightley, der wahre Held des Romanes, ist derjenige, der Emma dazu bringt sich zu verändern. 
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Da bleibt jedoch immer noch die Frage wegen Mr. Woodhouse. "Du weißt, das ich dich liebe und es immer tun werde. Aber wir können niemals heiraten." Hier wird Emmas Selbstlosigkeit endlich ans Licht gebracht. Es war ein wenig zu lange versteckt gewesen, aber jetzt kann jeder von uns es sehen und sie dafür bewundern. Sie ist bereit, zum Wohle ihres Vaters, ihr Glück mit Mr. Knightley aufzugeben. 
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Das ist meine Meinung von Emma Woodhouse. Sie ist lebhaft, sie ist witzig, sie ist übereilt, sie ist eitel, sie ist süß, sie ist aufdringlich, sie ist reumütig, sie ist liebevoll, sie ist wunderbar.

Sie ist Emma.

Samstag, 12. April 2014

....

Hey Leute,

wie ihr an der Seite oben sehen könnt habe ich noch zwei andere Seiten. 
Einmal LifeLoveCry...über Mode, den Alltag, Make-up usw.
und dann Pirates and Regency Novels...da kann es sein das ich noch nichts groß geschrieben habe, was einfach daran liegt, das ich die Seite erst erstellt habe.....dort geht es um Piraten (ich liebe das Thema) und über Regency Romane, die ich euch vorstelle...


Einfach mal vorbei schauen.

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LifeLoveCry in FB

Blogs über Jane Austen

Austenblog

Ein Blog von Jane Austen Fans über Filme und Serien von Jane Austens Werken, Büchern über die Autorin und vieles mehr...

Risky Regencies 

Erstellt von Autoren, über die romantische Ära, die Regency Zeit, Regency-Romane, Jane Austen Bücher und Filme, das Romane schreiben und vieles mehr...

 

Mittwoch, 19. März 2014

Teil 3: Gegensätze ziehen sich an

Wir wissen alle wie anstrengend Mrs. Bennet ist. In der heutigen Zeit würde sie gar nicht überleben. Bei den ganzen Nachrichten über Krieg und Elend, sie würden höchst wahrnscheinlich für immer mit Kopfschmerzen in ihrem Bett liegen bleiben. Im Gegensatz dazu ist Mr. Bennet ruhig, unterstützt seine Töchter und macht gern aus allem einen Witz. Natürlich würde sich heute kein Mann bei einer anstrengenden Familie in seine Bibliothek verziehen und lesen. Manchmal fragt man sich ob die beiden heutzutage auch zusammen gekommen wären???

Das Thema Bingley macht Mr.s Bennet natürlich immer wieder glücklich. Und um ihn und ihre Töchter dreht sich so auch ihr ganzes Leben. Heute ist es zum Glück nicht mehr so, dass erst der Vater den Auserwählten besuchen muss. Das wäre wahrscheinlich sehr peinlich für uns alle. Heute wäre es Mr. Bennet größtenteils egal ob die Tochter ihren Freund mitbringt und auch manche Mütter warten lieber eine Weile. Zumindest ist es bei meinen Eltern so. Sie sind der Meinung, wenn ich mindestens ein Jahr mit jemanden zusammen bin dann kann ich ihnen den Typen vorstellen. Sie meinen, wenn es nicht mal ein Jahr hält, brauch ich ihn ja auch gar nicht erst nach Hause zu bringen. 
Damals war man schon von einem Mann beeindruckt bevor man ihn überhaupt gesehen hat. Heute gehen die meisten nur noch nach dem Aussehen, was sehr schade ist. Klar will man keinen hässlichen Typen. Aber einen sexy Mann mit einem scheiß Charakter ist sicherlich auch nicht das, was man sich erträumt hat. 

Schlimm ist es immer, wenn man einen gefunden hat und es eine bestimmte Person gibt, egal ob Freundin oder Schwester, die einen die ganze Zeit vor ihm blamiert. Lydia gehört definitiv mit zu der Kategorie, der man lieber nichts von seiner Liebe erzählen sollte. 

Mütter wollen immer das man ja nicht zuzeitig jemanden kennenlernt, doch wenn man mit 25 immer noch Single ist, fangen sie sich schon an sorgen zu machen. 
Zu Jane Austens Zeit war es natürlich genau anders herum. Mit 16 sollte man verheiratet sein und mit 25 galt es als hoffnungslos jemals einen Man abzukommen.


Damals wie heute schien es in der Partnerwahl noch nie besonders einfach gewesen zu sein.

Dienstag, 18. März 2014

Little Woman (1994)


Die zwölf Tage von Weihnachten

Mit Beginn des 1.Weihnachtstages haben die Menschen damals noch zwölf Tage Weihnachten gefeiert. Zwölf Tage die das offizielle Ende der Weihnachtsfeiertage makieren mit Spielen und besonderen Gerichten. 

1.Tag (25.Dezember)
Weihnachtstag

2.Tag (26.Dezember)
St. Stephans Day. Dieser Tag wird im Lied "Good King Wenceslas" erwähnt. Und Box-Tag. In Irland ist dieser Tag auch als Wren Day bekannt. 

3.Tag (27.Dezember)
Fest des Heiligen Johannes, Evangelist und Apostel.

4.Tag(28.Dezember)
Das Fest der Unschuldigen, die jungen männlichen Kinder wurden beordert in Bethlehem des König Herodes zu ermorden, nach dem Evangelium des Matthäus. Zu diesem Ereignis wird das Weihnachtslied "The Coventry Carol" gesungen. 

5.Tag(29.Dezember)
Das Fest des Heiligen Thomas Becket.

6.Tag(30.Dezember)
Das Fest der Heiligen Familie.

7.Tag(31.Dezember)
 Das Fest des Heiligen Sylvester. In Schottland ist dieser Tag als Hogmanay bekannt. In Österreich, Bosnien, Herzegowina, Koratien, der Tschechischen Republik, Deutschland, Ungarn Israel, Italien, Luxemburg, Polen, der Slowakei, der Schweiz und Slowenien nennt man den Tag Silvester.

8.Tag(1.Januar)
Das Hochfest Maria, Mutter Gottes. Vor dem zweiten Vatikanischen Konzil wurde es auch als Fest der Heiligen Beschneidung Jesus betrachtet. 

9.Tag(2.Januar)
Oktave Tag von St. Stephan oder das Fest des Heiligen Basilius des Großen und St. Gregor von Nazianz.

10.Tag(3.Januar)
Fest der Heiligen Genoveva oder dem Allerheiligsten Namen Jesu.

11.Tag(4.Januar)
Oktave Tag der Unschuldigen oder das Fest von St. Elizabeth Ann Seton, die erste amerikanische Heilige.

12.Tag(5.Januar)
Im Vereinigten Königreich war es das Fest des Heiligen Eduard dem Bekenner, König von England. Der Rest von Europa feierte ein Fest zu St. Julian, dem Johanniter an diesem Tag. Die Kirche erkennt dies als Fest des Heiligen Johannes Neumann. Der Abend des 5.Januar ist so auch die zwölfte Nacht. 

Dienstag, 11. März 2014

Teil2 : Mit Stolz und Vorurteil die Welt entdecken---die Bennet Schwestern

Beim letzten Mal habe ich darüber geschrieben was wäre, wenn wir eine Mutter wie Mrs. Bennet hätten. Und heute gehe ich mal auf die Schwestern ein und versuche es in der heutigen Zeit mit meinen zwei Schwestern zu vergleichen. Das die Figur der Lydia auch heute noch sehr vertreten ist, dass weiß sicherlich jeder und hat auch jeder bestimmt schon einmal erlebt. Aber fangen wir von vorne an....

 Jeder Jane Austen Fan liebt es sicherlich, sich bei veregnetem Wetter zuhause einzukuscheln und ein Buch zu lesen oder Stolz & Vorurteil zu schauen und dabei die ganze Zeit Mr. Darcy anzuschmachten. Seit ich Abitur mache habe ich dafür leider nicht mehr ganz so viel Zeit was wirklich schade ist. Ich habe zwei ältere Schwestern. Und ich bin glücklich sie zu haben. Besonders froh bin ich das ich keine Lydia als Schwester habe. Heutzutage müssten man sich über sie sicherliche sorgen machen, dass sie schon mit 16 schwanger wird und die Schule abbricht und wahrscheinlich von ihrem Freund, mit dem sie dann nicht einmal wirklich zusammen war, auch verlassen wird. Eigentlich ist Lydia ein süßes 16 jähriges Mädchen und die jüngste der Bennet-Schwestern. Ein süßes und SEHR hinterhältiges und nerviges 16 jähriges Mädchen. 
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Dann gibt es da noch Jane Bennet. Die perfekteste ältere Schwester die man sich nur wünschen kann. Sie hat immer Verständnis für alles und jeden. Wenn sie heutzutage einen Job hätte würde man die Arme sicher nur umherschicken und sie müsste dann sicherlich alles für jeden machen. Und am Abend kommt sie kaputt nach Hause ohne sich zu beschweren und erst recht nicht über die miserable Bezahlung. Jeder würde sich glücklich schätzen sie als Freundin zu haben auch wenn manche ihre Freundlichkeit für eigene Zwecke auszunutzen versuchten. Und wenn sie verliebt wäre würde sie niemals den ersten Schritt machen und ihren Auserwählten nur von der Ferne her beobachten. Jane ist nicht nur eine einzigartige Schwester sondern zudem bestimmt die beste Freundin die man sich wünschen kann.
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Genau so wie Charlotte. Sie gehört zwar nicht zu den Bennet-Schwestern, ist aber die beste Freundin von Elizabeth. Charlotte wäre auch heute eine sehr loyale Freundin. 
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 Erst mal genug dazu. Beim nächsten Mal lernen wir vielleicht Mr. Bingley ein Stück näher kennen und wie wir heute auf solch eine Person reagieren würden.

Montag, 10. März 2014

Die Mondschein-Sonate

Eines der bekanntesten Musikstücke aus Jane Austens Epoche: Mondschein Sonate. Ein höchst romantisches Stück, es hat emotionale Tiefen und wäre sicherlich das Lieblingsstück von Marianne Dashwood gewesen. 

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 Das Stück stammt von Ludwig van Beethoven. Es wurde 1801 beendet und 1802 hingebungsvoll an seine Schülerin Countess Gulietta Guicciardi gewidmet. 

Mittwoch, 5. März 2014

Jane Austen heute.

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein allein stehender Mann mit einem gewissen Vermögen, einer Frau bedarf."

Das berühmteste Zitat von Jane Austen. Wer ist eigentlich diese Person die hier die ganze Zeit schreibt. Ich bin Alexandra, 17 Jahre alt und mache Abitur. Wie alle Jane Austen Heldinnen bin auch ich  Single. Und mit Jane Austen will ich herraus finden ob ihre Romane auch heute noch aktuell sind. 

Was ich über mich sonst noch zu sagen habe...mhm wir sind eine Familie mit drei Töchtern. Ungefähr wie bei den Dashwood Schwestern. Jede unterschiedlicher als die andere und doch mit sehr vielen Gemeinsamkeiten. Und bei drei Frauen ist es wohl klar, dass es nicht immer alles besonders einfach ist. Meine Schwestern sind natürlich zehn Jahre älter als ich...trotzdem machen wir zumindest manchmal dasselbe durch...wie im Bezug auf die Liebe.

Zurück zu unserem Zitat. ,,Allgemein anerkannte Wahrheit." Ist das wirklich wahr? Alle Männer mit einem guten Einkommen sind auf der Suche nach einer Freundin??? Ich glaube nicht. Was gibt es denn alle für Männer?
Da hätten wir einmal die Schleimer und Mistkerle das macht an die 32%, dann gibt es diejenigen die unfähig sind eine Beziehung zu führen oder einfach noch nicht bereit 19%, Männer die nur an sich selbst denken 17 % und zum Schluss die, die sich nur für Ihre Hobbys interessieren 16% macht zusammen 84 %. Somit bleiben uns nur noch 16 %.

Doch laut Jane Austen ist fast jeder "anständige" auf der Suche nach einer Partnerin. Meine Freundinnen meine, Männer wurden zu häufig verletzt und bleiben lieber allein. Nur die Männer? Und was ist dann mit uns? Wurden wir denn nicht verletzt? 


Stellt euch bloß  vor wie es wäre, wenn heutzutage unsere Mütter immernoch die Ehemänner für uns aussuchen würden. Könntet ihr einfach so einen Schwulen heiraten? Oder einen Mörder? Oder sogar beide?????

Wenn wir ehrlich sind, aber sind wir mit genug anderen Dingen beschäftigt, die unsere Zeit beanspruchen. Es ist ja nicht so, dass wir alles stehen und liegen lassen nur um darauf zu warten das ein gut aussehender anständiger Mann vom Himmel fällt. 

Jane Austen Hochzeiten - Jane Austen weddings

Ich lieb Hochzeiten. Und ich denke, dass auch viele andere es tun. Das schöne an den Jane Austen Filmen ist, dass sie fast immer mit einer Hochzeit enden.

I love weddings. And I think many others feel the same way. The nice thing about the Jane Austen movies is that they almost always end with a wedding. 
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 Da gibt es die bezaubernde Braut, die Glocken im Hintergrund, die vielen Gäste, alles voller Blumen, glückliche Gesichter und das sonnige Wetter...alles Dinge, die ein Happy End ausmachen.

There are the charming bride, the bells in the background, the many guests, all full of flowers, happy faces and at last the sunny weather...all things that make a happy ending.
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 So jetzt bin ich neugierig. Was ist eure liebste Jane Austen Hochzeit? Ich habe ihr mal meine aufgelistet. 

What is your favourite Jane Austen wedding? Here is a list of my favorites.

Als allererstes naürlich Pride&Prejudice von 1996. Ich finde, dass ist die glücklichste Hochzeit. Die Doppelhochzeit von Elizabeth und Darcy und Jane und Bingley. Die Kleider sehen sehr hübsch aus und Darcy erscheint mir jedes Mal so voller Glück. Seine Augen strahlen richtig.

First of all, of course, Pride & Prejudice in 1996. I think this is the happiest wedding. The double wedding of Elizabeth and Darcy and Jane and Bingley. The gowns look very pretty and Darcy seems to me every time so full of happiness. His eyes radiate properly.

http://www.janeausten.co.uk/wp-content/uploads/graphics/pridewedding.jpg
Weiter geht es mit Mansfield Park von 2007. Auch wenn ich die Schauspieler nicht besonders passend finde bis auf Fanny gibt es am Ende trotzdem eine wundervolle Hochzeit. Und für Fanny wendet sich alles zum Guten. 

It continues with Mansfield Park in 2007. Even I don't like the actors, except Fanny, in the end there is still a wounderfull wedding. And for Fanny everthing will turn out well. 
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Und zum Schluss Emma von 1996 mit Gwyneth Paltrow. 

And in the end Emma in 1996 with Gwyneth Paltrow.
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Was würde Emma Woodhouse dann wohl von Catherine Morland halten?

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Als allererstes möchte ich sagen, dass ich es sehr schockierend finde, dass sich Miss Morland mit Leuten wie den Thorpes abgibt. Man kann doch nicht ernsthaft auf Miss Isabella Thorpe und Mr. John Thorpe rein fallen. Und das ihr Bruder auch noch auf denen ihrer Seite war...das ist sehr schade. Ich finde es ganz wunderbar, wie sich Miss Morland und Mr. Henry Tilney in Bath plötzlich über den Weg liefen. So sieht man mal wieder, dass das Leben so manch wundersame Wendung nehmen und uns beglücken kann. Was ich gemerkt habe ist, dass sie sich einfach nicht durchsetzten kann. Hätte sie ihre Meinung an den richtigen Stellen vertreten so wäre ihr wohl sicherlich mancher Schmerz erspart geblieben. Ich frage mich auch, ob sie wohl wusste, was Mr. Henry Tilney die ganze Zeit über für sie empfand. Wäre ich dort zur Stelle gewesen, ich hätte es schon eingerichtet, dass beide schon nach kurzer Zeit vereint gewesen wären. Und ich muss auch Mr. Henry Tilney tadeln gegenüber Romane lesen. Ich finde, es ist eine fantastische Beschäftigung für eine junge Dame. Wir beiden wären sicherlich gute Freundinnen gewesen, auch wenn sie mir etwas zurückhaltend erscheint.
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Was würde Catherine Morland wohl über Emma Woodhouse sagen?

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Sie hat sehr viel Gutes an sich und doch auch weniger gute Seiten. Nun, ich verstehe nicht, warum sie Mr. Knightley nicht heiraten wollte nur weil ihr Vater dann allein gewesen wäre. Ich weiß nicht recht, ob ich zu Beginn genauso gehandelt hätte. Dafür sein Glück aufzugeben. So wie ich es sehe, war sie schon ihr ganzes Leben lang in Mr. Knightley verliebt, so wie er auch in sie. Eine Ehe mit ihm scheint mehr sehr passen für eine so hübsche junge und intelligente Dame wie sie es ist. Nichts sollte der Liebe im Wege stehen. Sie sollte sich immer von ihrem Herzen leiten lasse und niemals eine Ehe eingehen, in der sie den anderen nicht liebt. So wie eine ehemalige Freundin von mir, namen Miss Isabella Thorpe wohl annahm ich würde allen Ernstes ihren Bruder Mr. John Thorpe heiraten wollen.
Trotzdem finde ich, dass sie manchen Situationen sehr arrogant rüber kommt. Es ist zwar lieb von ihr gemeint, ihre Freundinnen einen geeigneten Ehepartner zu schaffen, doch in solche Angelegenheiten sollte man sich nicht einmischen. Ich spreche aus eigener Erfahrung in Sachen Isabella. Und was Mr. Knightley betrifft: Ich muss gestehen, ich finde ihn zu alt. Auch wenn er ein wahrer Gentleman zu sein scheint...ich weiß nicht recht. 

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