Samstag, 17. November 2012

Die Läufer der Bow Street

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Nach "Den Verfahren des Old Bailey:

"Um die Opfer zu ermutigen über die Verbrechen zu berichten, gründeten Richter sowohl in London wie auch in Middlesex in den 1730er Jahren "Rotations Büros", wo sich die Londoner sicher sein können einen Friedensrichter zu finden der zu festen Zeiten vorhanden ist. Einer von ihnen wurde in der Bow Street eingesetzt, in der Nähe von Govent Garden. Von Sir Thomas De Veil 1739."

Im Jahre 1748 führten Henry und John Fieldings eine neue Praxis zur Erfassung von Dieben ein:

"Einsatz vom Schnappen der Diebe als Läufer die, wenn ein Verbrechen berichtet wurde, von Beamten geschickt werden, um die Schuldigen zu erkennen und zu fassen. Diebesjäger, wie William Pentlow, bekamen ihren Lebensunterhalt aus den Gebühren für ihre Dienste und ihre Belohnungen, die sie von den Opfern zur Identifizierung eines Verdächtigen und vom Staat für eine erfolgreiche Verurteilung erhoben. 

http://www.channel4.com/history/microsites/C/city-of-vice/game/bow-street-runner/game.html

Auf dieser Seite findet ihr ein Spiel dazu und lernt so noch viel mehr Neues darüber
Ist zwar in Englisch aber trotzdem sehr gut.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Almack´s Versammlungsräume

Great Metropolis wurde 1837 von James Grant, einem Mitglied von Almack´s, geschrieben. In einem Kapitel seines Buch schreibt er über die Entstehung Almack´s und die Auswirkung auf die Gesellschaft. 
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 Great Metropolis, 1.Kapitel-Almack´s
[...]Es ist das Thema der nächtlichen Visionen von tausenden beiden Geschlechtern in der modischen Welt: es ist das Thema ihrer Tagträumereien. Es ist das ewige Gespräch in den aristokratischen Kreisen. Sie hören es vielleicht tausendmal am Tag. "Sind Sie in dieser Saison Teilnehmer des Almack´s?"[...]"Was für ein eleganter Ball am Mittwoch in Almack´s war.""Ich habe Sie letzte Nacht nicht in Almack´s gesehen.""Haben Sie gehört das die Mortons bei der Zulassung in Almacks abgelehnt worden waren?"[...]"Oh, ich habe die Marquise of Londonderry noch nie so gut angezogen gesehen, wie beim letzten Almack´s; sie war so prächtig gekleidet.""Der brutale Kerl Lord Landonvale war ziemlich angetrunken in der letzten Almack´s Nacht: [...] Diese und hundert andere Ausdrücke waren aktuell in den höheren Kreisen zum Thema Almack´s.[...]Wann oder unter welchen besonderen Umständen Almack´s zuletzt ursprünglich eingesetzt wurde, ist nicht genau bekannt.[...]Ein Mitglied von Almack´s zu sein, ist ein sicherer Pass zu ersten Klasse der Gesellschaft:es kann den Damen oder Herren den höchsten Status in der Welt der Mode geben, den man erreichen kann.[...]Der Ausschuss besteht aus sechs Damen-Gönnerinnen. Früher gab es sieben; aber da die Prinzessin Lieven das Land verließ, blieb die Zahl bei nur sechs. Das sind die Countess of Jersey, die Marquise of Londonderry, Lady Cowper, die Gräfin von Brownlow, Lady Willoughby D'Eresby und die Gräfin von Euston. Die Damen sind selbst gewählt.[...]Die Saison im Almack's beginnt gewöhnlich in der zweiten Woche des Aprils und endet etwa Mitte Juli. Der Ausschuss, alias die sechs Damen-Gönnerinnen, treffen sich jeden Mittwoch in der Zeit zwischen drei und sechs, in Willis Zimmer, zum Zwecke für die Entscheidung über alle Anträge der Zulassung und machen die anderen notwendigen Vorkehrungen für die verschiedenen Bälle.[...]Die Ansprüche der einzelnen Kandidaten werden dann in der Reihe nach besprochen. Und was für eine solche Diskussion![...]"Wer ist diese Miss Manchester?", fragte Lady Dominat."Weiß jemand etwas über sie?Ich hörte diesen Namen noch zuvor."
"Ich auch nicht", sagte die Marquies von Duffus[...]
"Sie ist eine sehr respektable junge Dame;"Ich habe sie zwei-oder dreimal gesehen, und sie ist besessen von einem immensen Vermögen.", sagte Baroness Positiv.
[...]aber er ist ein sehr anständiger junger Mann. Mein Bruder und er sind auf sehr vertrautem Fuß.", sagte die Baronin.
[...]
"Oh! Die Idee der Sache ist ungeheuerlich.",beobachtete Lady Rafford.
[...]
"Sie sind beide richtig.", sagte Lady Rafford. 
[...]
"Ich glaube, Sie sind unangemessen streng.", beobachtet die Baronin.[...]
"Ja", sagte Lady Dominant.[...]"Wenn wir das täten, wage ich zu sagen.", fuhr sie fort, biss sich auf die Lippe [...] "
"Ich werde eingreifen.", sagte Lady Rufford[...]
"Oh!", sagte Lady Dominant bissig und mit einiger Hasst,[...]"Die Idee des Zuhörens für einen Moment ist absolut ungeheuerlich."
Miss Manchaster wurde ein Ticket natürlich verweigert.[...]Bei den Herren galt für ihre Eintrittskarte das selbe wie bei den Damen. Und ihre verschieden Charaktere sind oft einer Zerreißprobe unterzogen. [...]Wenn die sechs Göttinnen der Mode und der Mannieren am Tisch über die Ansprüche der verschiedenen Bewerber entscheiden, dann haben sie drei Körbe neben sich. Der erste und größte Korb enthält die dreieckigen Knüppel in denen die Anwednungen hergestellt werden. Der zweite Korb enthält die Namen der Parteien, deren Ansprüche zugelassen sind; und in dem dritten sind die Namen derer, die zur Ausgrenzung verurteilt sind.[...]Keine Familie darf mehr als drei Damen-Tickets haben.[...]Es gibt eine Sache die Almack's immer charakterisiert hat: das ist das völlige Fehlen von politischen Gefühlen in der Verwaltung ihrer Angelegenheiten. Die Damen-Gönnerinnen, wie anderen weiblichen Zweige des Adels, haben ihre eigenen Vorurteile und Vorlieben zu politischen Themen; aber sie tragen sie nie in das Ausschuss-Zimmer.[...]Die Damen-Gönnerinnen bestehen seit Jahren auschließlich aus verheirateten Frauen. Diese Tatsache, so wie die Dinge jetzt verwaltet werden, ist eine unverzichtbare Regulierung.[...]Der Raum, in dem die Bälle stattfinden, ist einer schönsten in London: vielleicht könnte ich sagen, dass nirgendwo anders übertroffen werden kann. Wenn die Lichter angezündet werden hat es eine blendene Wirkung; und ich brauche nicht zu sagen wie die Szene sein muss, wenn sie mit all der Schöhnheit überfüllt ist, die die Aristokratie zu bieten hat. Die Türen sind 10.00Uhr geöffnet wurden; die Zeit zwischen 10-11.00Uhr ist in dem St.James Park so voller Hektik und Animation, dass es den Geist übersteigt was er sich vorstellen kann. Sie hören nah und fern das cracken der Peitsche, das klappen der Pferdehufe, das rattern der Wagen, die Rufe der Lakaien und Kutscher; und Sie sehen wie die schönste Mode im ganzen Lande getragen wird, alle auf dem Weg zum Geschehen der Nacht. Tanzen beginnt um elf Uhr.[...]Von diesem Moment an bis 04.00Uhr gibt es keine Ruhe für die armen Geiger: sie sind in der Tat die einzigen Sterblichen, die dort bemitleidet werden.[...] 

Donnerstag, 27. September 2012

Erinnerungen an Mary Darby Robinson

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Mary Darby Robinson starb um 1800 im zarten Alter von 42 Jahren. Die Erinnerungen an sie wurden von ihrer Tochter um 1802 veröffentlicht. 

Der folgende Auszug ist aus ihrem Memoiren:
“If there could be found a fault in the conduct of my mother towards her children, it was that of a too unlimited indulgence, a too tender care, which but little served to arm their breast against the perpetual arrows of mortal vicissitude.
My father’s commercial concerns were crowned with prosperity. His house was opened by hospitality, and his generosity was only equalled by the liberality of fortune: every day augmented his successes; every hour seemed to increase his domestic felicity, till I attained my ninth year, when a change took place as sudden as it was unfortunate, at a moment when every luxury, every happiness, not only brightened the present, but gave promise of future felicity. A scheme was suggested to my father, as wild and romantic as it was perilous to hazard, which was no less than that of establishing a whale fishery on the coast of Labrador, and of civilising the Esquimaux Indians, in order to employ them in the extensive undertaking. During two years this eccentric plan occupied his thoughts by day, his dreams by night: all the smiles of prosperity could not tranquillise the restless spirit, and while he anticipated an acquirement of fame he little considered the perils that would attend his fortune. [Seite 13]


Mary Darby wurde am 27.November 1758 geboren. Da ihr Vater die Familie verließ gründete die Mutter eine Schule für junge Mädchen, um die Familie durch zubringen, in der auch Mary bis zu ihrem 14.Lebensjahr unterrichtet wurde. Danach ging sie auf eine Schule in London, wobei sie die Aufmerksamkeit des berühmten Schauspielers David Garrick auf sich zog. Dieser engagierte die 14 jährige fürs Theater. Nach dem Wunsch ihrer Mutter heiratete sie im April 1774 im Alter von 16 Jahren den Angestellten Thomas Robinson, der ihr eine Erbschaft vorspielte. Jedoch besaß er weder Geld noch war er der Sohn eines Gentlemans. So mussten die beiden nach Wales fliehen, da sie über ihre Verhältnisse hinaus lebten. In Wales wurde im November 1774 ihre einzige Tochter Maria Elisabeth geboren. In dieser Zeit erschien ihr erster Band mit Gedichten, der von Georgiana Cavendish, Herzogin von Devonshire gefördert wurde. Mary entschloss sich dafür in die Theaterkarriere zurückzukehren. Ab 1776 spielte sie verschiedene Rollen, unter anderem Lady Macbeth, Julia. Während sie einen Auftritt in Shakespeare`s Wintermädchen 1781 hatte, schenkte ihr der noch minderjährige Prinz von Wales ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Mit ihm hatte sie bis 1783 eine Affäre. Im Winter 1783 zog sie sich eine starke Unterkühlung zu, die ihre Gesundheit schwächte und sie teilweise lähmte. Nach fünf Jahren in Paris mit ihrer Tochter kehrte sie zurück und begann mit dem schreiben. Nebenbei hatte sie mehrere Affären. Mit dem General Banastre Tarleton führte sie eine fünfzehnjährige Beziehung. Durch Krankheit, Geldmange und Intrigen ging sie jedoch letztendlich in die Brüche. Sie wurde bis zu ihrem Tod am 26.Dezember 1800 von ihrer Tochter gepflegt.

Samstag, 8. September 2012

Shoppen im Regency England

Shoppen ist seit jeher ein beliebter Zeitvertreib, vor allem bei den Reichen und in der Regency Zeit gab es keinen Unterschied. Firmen wie Debenham, Fortnum & Mason und Harvey Nichols begannen im georgischen Zeitalter. Also lasst uns Shoppen gehen!

Leinenweber:

Baumwolle gab es im Überfluss in vielen Qualitäten, billig gedrucktes Baumwollmusselin war in der damaligen Zeit besonders beliebt. Durch die Einfuhr von run 45.000 Tonnen Rohbaumwolle im Jahre 1801 wurde in den 1770ern etwa die doppelte Menge eingeführt. Die Leinenweber Harding Howell & Co. waren eine Wahl der Epoche.

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Es gab nur männliche Verkäufer die im Dienste der weiblichen Kunden zur Verfügung standen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Händler im Dienste der Reichen in dem Mayfair-Bereich aber Govent Garden, Cheapside und Fleet Street waren Oasen des shoppens. 

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 In Stolz und Vorurteil gab es dazu ein verachtliches Kommentar von Caroline Bingley über Jane Bennet: ,,Ihr Onkel ist ja Kaufmann, wie sie uns erzählte und wohnt auf der Cheapside." Sutton hatte seine Seidenmanufaktur bei 53 Leicester Square und Waitham & Sons, Schal und Leinen Warenhaus, dessen Schaufenster, wie es um 1801 üblig war, im unteren Bild in der 104 Fleet Street gezeigt werden.
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Kein Wunder, modische Frauen wurden durch robuste Lakaien besucht. 

Schneiderinnen und Kleiderläden:

Kleiderläden von 1777: Neue Kleider wurden durch die Lektüre der vielen Mode-Skizzen bestellt. Manchmal ist eine Schneiderin auch eine Designerin und würde für bevorzugte Kunden neue Entwürfe anfertigen. Die Stoffe wurden gegen das Licht gehalten um sie auf Fehler zu prüfen. Fast fertige Kleider mussten ausprobiert werden um noch an Ort und Stelle letzte Änderungen durchzuführen. Das ist ein geschäftiger Ort. 
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Das frühe 19.Jahrhunder war der Beginn der modernen Mode-Designer. Bis zu diesem Punkt gingen die Frauen noch zu einer Schneiderin, nun gingen sie für ihre Hüte, Handschuhe und andere Accessoires zu den Designerinnen in die Läden um diese zu kaufen. Ein Mode-Designer bat auf der anderen Seite das ganze Paket. Kleider wurden von oben bis unten per Hand genäht, selbst einfacher Musselin bräuchte tausende von winzigen Stichen, denn desto feiner wurde die Handarbeit. Die Löhne für die Näherinnen waren lächerlich gering, viele hatten solch große Schulden, dass sie ihr Leben lang in Armut leben mussten. Um 1840 gab es circa 15.000 Frauen als Designerinnen (oder auch Näherinnen).

Hutmacher:

Hüte waren währen der Regency-Ära extrem wichtig und keine Frau hätte sich je erträumen lassen, ob Magd oder Herrin, außerhalb der Wohnung ohne etwas auf ihrem Kopf zu sein. Auch im Innebereich trugen verheiratete Frauen und alte Jungfern welche. Da die meisten Frauen tagsüber Hauben oder Hüte trugen war die Frisur ziemlich einfach. Auf dem unteren Bild sehen wir zwei fleißige Hutmacherinnen bei der Arbeit.
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Der Lohn war, wie auch für andere weibliche Arbeiter, gering. Strohhüte konnten nur im Sommer mit Bändern und Blumen gestaltet werden. Zu anderen Zeiten waren sie mit Seide, Taft oder anderem Material bedeckt. Viele Frauen gestalteten ihre Hüte selbst mit Bändern, künstlichen Blumen, Früchten oder Federn. 

Schuhe, Stiefel und Hausschuhe:

Wie die Kleider wurden auch die Schuhe mit der Hand gemacht. Die meisten Schuhe in den Läden waren Proben oder wurden tatsächlich speziell für einen Kunden angefertigt. Schuh- und Stiefelmachen waren fast immer männlich, da die Arbeit anspruchsvoll war; aber die Bezahlung war keines Wegs hoch. 
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Buchhändler und Verleger:

Vor dem Fernsehen war Lesen ein klassisches Abendprogramm bei den mittleren und oberen Klassen. Bücher wurden entweder stillschweigend oder laut für die ganze Runde gelesen. Buchhändler und Bibliotheken blühten in der Regency-Ära auf, da immer mehr Menschen alphabetisiert wurden. Buchhändler verliehen sowie verkauften die Bücher. Die Leihbücher konnte man sich für eine geringe Gebühr ausleihen. Durch das ganze 18.Jahrhundert wurden etwa 150.000 Titel in englischer Sprache veröffentlicht. In den letzten zwei Jahrzehnten erhöhten sich die Buchverlage um 400% und waren in der Regency-Ära stark gewachsen. 
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Es gab zwei Arten von Leihbüchereien in der Regency-Ära: Die Leihbüchereien und die Abonnement-Bibliotheken. In der Regency-Zeit waren Bücher immer noch recht teuer, so betrug der Preis für einen Roman in drei Bänden in der heutigen Zeit umgerechnet bis zu 90,-€, sodass nur die oberen Klassen ihre eigenen Kopien hatten. 

Pantheon Bazaar:

Eine der frühesten Galerien des georgischen Londons war der Pantheon Bazaar. Das Pantheon begann seine Existenz als Theater. 
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Im Jahr 1814 öffnete es wieder als Einkaufsparadies mit jeglicher Art von Luxusgütern - Kleidung, Schmuck und Pelze - ebenso wie jede teure Neuheit. Es wurde auch ein Paradies für die Kleinen mit seinen Kinderbuchhandlungen, seinen Spielzeug-Shops und einer Zoohandlung mit exotischen Tieren wie Papageien und Affen. Im Laufe der Zeit sank seine Popularität und 1842 war es ,,vor allem verkehrten Erzieherinnen mit ihren Schützlingen und Liebhaber der Zoologie." Im Jahre 1867 schloss der Bazaar seine Pforten für ein dann aber gutes viktorianischen Kaufhaus. 

Regency-Farben:
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Coquelicot ist ein französischer Name für die rote Mohnblume.

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Jonquil ist die kleine duftende Narzisse, die in Südeuropa wild wächst. 

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Primrose ist eine der Farben, die die meisten Leser der Regency mit Romantik verbinden.

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Die Evening Primrose hat eine tiefere und hellere gelbe Farbe.

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Pomona war die griechische Göttin der Obstgärsten und der Apfel ihr Lieblings-Obst. 

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Eine der eher obskuren Farben die in Regency Romanen verwendet wurde war Puce.

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1817 war das Jahr der Farbe Emerald Green, die sich im großen Umlauf befand.





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Blautöne, auch Cerula genannt, existieren schon seit Jahrhunderten und waren nicht gerade populär in Regeny Zeiten. Das intensive Himmelblau von heute ist ein Produkt der viktorianischen Ära. 

Hautpflege:

Man muss beachten, dass in der Regency-Ära Reinigungsmittel, Gesichtswasser oder Feuchtigkeitscremes unter dem gemeinsamen Wort Lotion bezeichnet wurden. Jede Lotion ist mit dem Text, der Verwendung und dem Rezept ausgestattet. 
Bloom of Ninon: Wunderbarer Effekt bei der Beseitigung von Sommersprossen. Der Wirkstoff hatte allerdings eine gefährliche Bleiweiße. Was auch immer für giftige Qualitäten es hatte, es blieb weit in das Jahrhundert populär und es ist noch immer in der Liste der versteuerten genannten Arzneimittel.

Kosmetik und Make-up:

1.) Gesicht: Das weiße Gesicht der frühen Ära verlieh eine natürliche Optik. Es gab auch damals ältere Frauen die versuchten, die Zeichen der Zeit zu verstecken oder um sich vor einen schlechten Ruf zu bewahren. Das Problem der Pigmente - es enthielt Blei. Das Blei war verantwortlich für die opake Qualität der weißen Farbe, aber auch extrem giftig. Die bleihaltige weiße Farbe wurde langsam von Zinkoxid und Kreide, weniger undurchsichtig und glänzend aber viel gesünder, ersetzt. Puder war jedoch in jeder Altersgruppe zulässig. Die häufigsten Sorten wurden aus Reismehl gemacht, obwohl feiner Puder zeitweise verwendet wurde. 
2.) Wangen: Rouge war einer der ganz wenigen akzeptierten Kosmetikas, die die französische Revolution überlebten. Die Röte kam in mehreren Farben und das Pigment war in der Regel heller rotkarmin und die rosa Distel in unterschiedliche Kombination. Manchmal wurde salzsauren Zinn verwendet, nicht so gesund, welches eine leuchtend rote Farbe produzierte. Manchmal wurde Rouge in Platten verkauft. Das Make-up war reich an Pigment und hatte ein natürliches Ergebnis. 
3.) Augen: Die ägyptische Begeisterung produzierte einige ziemlich überraschende Nebenwirkungen. Plötzlich entdeckte die europäische Welt solche Wunder wie Mascara und Eyeliner. Man kann fast hören wie das Entsetzten durch die Jahrzehnte hallte. Vor allem Kosmetika, die für die Augen waren, brachte die meiste Empörung hervor, wahrscheinlich wegen der Schwierigkeiten bei der Anwendung, die ein natürliches Ergebnis eher unwahrscheinlich machte, vor allem, wenn man es sich bei Tageslicht betrachtete. 
4.) Mund: Lippenstift wurde von Frauen in der Regency-Ära am häufigsten genutzt. 

Donnerstag, 30. August 2012

Greenwich Park

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Greenwich Park ist seit jeher strategisch wichtig. Das Gebiet wurde von Menschen seit tausenden von Jahren besiedelt. Frühe Steinwerkzeuge wurden im Park am Croom`s Hill gefunden. Es sind die Überreste von bedautsamen römischen Gebäuden in der Nähe von Maze Hill Gate. Die Dänen besetzen Greenwich mehrmals im frühen 11.Jahrhundert. Nach der normannischen Eroberung wurde das Gebiet ein großes Herrenhaus. Im Jahre 1427 erbte Humphrey, Herzog von Gloucester, das Land. Er war der Bruder von Henry V. und später Regent und Beschützer des jungen König Henry VI. Humphrey baute einen Turm auf dem heutigen Greenwich Observatorium. Greenwich war von den Tudors beliebt. König Henry VII. baute das Herrenhaus, um den Palast von Placentia zu machen - oder auch Greenwich Palace. König Henry VII. verbrachte einen Großteil seiner Zeit dort. Er heiratete zwei seiner Frauen im Palast. Im 17.Jahrhundet verwandelten die Stewarts den Park. König James I. ersetzte den Zaun um den Park mit einer 12 meter hohen Mauer, von denen viele immer noch existieren. In den 1660ern Jahren riss König Charles II. die Überreste des Tudor-Palastes ab und begrub die Grundlagen. Er beauftragte einen neuen Palast auf dem Gelände zu bauen. Eine Reihe von Grass-Terassen von in den Hang geschnitten. König Charles unterstützte die wissenschaftliche Forschung in Greenwich. Der letzte Monarch der Greenwich nutzte war König James II. 

Pavilion Teehaus

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Das Teehaus hat einen großen Garten an der Vorder- undRückseite. Es wird eine Auswahl an Speise und Getränken, einschließlich Alkohol serviert. Für Kinder-Partys ist gesorgt. Weitere Einrichtungen umfassen einem Münztelefon , Toiletten, einem Wickelraum, Hochstühle und einem Parkplatz.

Samstag, 25. August 2012

Richmond Park

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Aus dem späten 15. Jahrhundert fanden die Royals viel Interesse am Richmond Park, als König Henry VII. einen Palast in der Manor of Sheen bauen ließ. Henry und seine Nachfolger jagten in der Nachbarschaft. König Charles I. ignorierte alle Ansprüche auf das Land und schuf 1637 ein Jagdgebiet. Er stellte runf 2.000 Hirsche in den Park, um sicher zustellen das sie sich nicht verirrten baute er eine 8 Meilen lange Mauer, die noch heute zu sehen ist. Die Einheimischen waren wütend über die Aktion des Königs. Von da an begann sich vom Jagen und den Hirschen das Aussehen des Parks zu verändern. Als sich das Grünland entwickelte verschwanden alte Moorwege und Feldgrenzen. In der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts bezahlte König Charles II. über 3.000 € für die Reperaturen. Er schuf neue Teiche für das Wild zum trinken. Im 19.Jahrhundert wurden mehrere kleine Wälder aufgenommen. Dazu gehören Sidmouth Wood und die ornamentalische Isabella Plantation, von denen beide eingezäunt wurden um die Rehe fern zu halten.

Freitag, 24. August 2012

Bushy Park

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Bushy Park ist wie ein Flickenteppich der englischen Geschichte. Bushy Park wurde ein königlicher Park im Jahre 1529 als Kardinal Wolsey es König Henry VIII. als Teil eines Geschenkes gab, das auch Hampton Court beeinhaltete. Am Rande des Woodland Gardens kann man noch immer Linien von mittelalterlichen Gräben und Spuren erkennen. Reihen von wirren Weißdorn sind die Reste der alten Feld Hecken. Im Jahre 1610 schuf König Charles I. den Longford River. Dies war ein ornamentaler Kanal, 19 km (12 Meilen) lang. Der Kanal wurde von Hand gegraben aber er scheint nun ein natürlicher Teil der Landschaft zu sein und schützt viele Pflanzen und Tiere. König Charles gab auch eine Statue und einen Brunnen für seine Königin Henrietta Maria in Auftrag. Häuser wurden um das 17. und 18. Jahrhundert in den Park hinzugefügt. Diese wurden als Jadghütten und Häuser für die Ranger verwendet. Neue Gärten wurden auch zu dieser Zeit gepflanzt. Das wichtigste sind die Woodland Gardens in der süd-östlichen Ecke. Sie wurden im 20.Jahrhundert angelegt und beinhalten die Waterhouse und Fasanerie Plantagen. Während des 1.Weltkrieges wurden kanadische Truppen im Park stationiert. 1992 wurde im Woodland Garden ein Totempfahl installiert um an die Verbindung mit Kanada zu erinnern.

Der Upper Lodge Water Gardens:
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Dieser Garten besteht aus einer barocken Sammlung von Pools, Wasserfälle, Becken und einem Kanal. Die Gärten verschwanden unter Gestrüpp und Schluff durch das 20. Jahrhundert und ihre Existenz wurde weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Restaurierung der Upper Lodge Water Gardens war das Herzstück des Verbesserungs Programmes am Bushy Park.

Green Park

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Der Green Park umfasst 40 Hektar und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem St. James Park und dem Hyde Park. Der Park wurde zum ersten Male im Jahre 1554 aufgezeichnet als Sir Thomas Wyatt aus Protest eine Rebellion gegen die Heirat von Mary I. mit Phillip II. von Spanien. Der Park enthielt früher eine Bücherei, ein Eis-Haus und zwei riesige Tempel (Tempel des Friedens und Tempel des Concord). Während Feierlichkeiten im Parken wurden diese beiden Tempel zerstört. 1749 explodierte der Tempel des Frieden, errichtet um das Ende des Österreichischen Erbfolgekrieges zu makieren, während eines Feuerwerks und im Jahre 1814 wurde der Tempel des Concord, errichtet um die 100 jährige Hannoveraner Dynastie zu makieren, währen der Prinzregenten Gala auf ähnliche Weise zerstört. Der Park wurde 1668 von Charles II. eingeschlossen und mit Rehen und einem Ranger-Haus bestückt. 
 
Filmstars:
Filme die mit unter im Green Park gedreht wurden waren zum Beispiel: 101 Dalmatiner (1996); The Mother (2003); The Jokers (1967); The Knack...And How to get it (1965); The Importence of beeing Earnest (2002); Red (1981); The Golden Bowl (2000); Notting Hill (1999); Mona Lisa (1986) 
 
 
 

Donnerstag, 23. August 2012

St. James Park

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Drei königliche Paläste tangieren im St. James Park. Der älteste Palast ist Westminster, jetzt besser bekannt als House of Parliment. Trotz des Tudor-Stils hält St. James immer noch den Titel des Court of St. James aufrecht, auch wenn der Monarch seit 1837 den dritten Palast, dem Buckingham Palace, bewohnte. Der Park war einst eine sumpfige Wasser-Wiese. Als Elizabeth I. auf den Thron kam fanden alle Arten von Feste in diesem Park statt. Ihr Nachfolger James I. verbesserte die Entwässerung und kontrollierte die Wasserversorgung.

Inn the Park:
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Inn the Park ist ein Restaurant für alle Jahreszeiten. Im Frühjahr und Sommer blühen die Bäume und Blumen. Im Herbst und Winter ist der Inn Park eine ruhige Umgebung für entspanntes Essen. Das Essen ist einfach; der Service entspannt und freundlich; die Preise zugänglich. 

Diamond Jubilee Floral Crown:
 A businessman admires a large floral crown made to celebrate the Diamond Jubilee of Her Majesty Queen Elizabeth II in St James's Park on May 29, 2012 in London, England. The four meter high floral crown took five weeks to construct and weighs approximately five tonnes; it was constructed in Cornwall using 13,500 individual plants.
Die Krone ist eine florale Nachbildung der St. Edwards Krone, die in der Krönung von Königin Elizabeth II. während ihrer Krönungszeremonie am 2.Juni 1953 verwendet wurde. Es dauerte fünf Wochen die 4 Meter hohe und 2.5 Meter breit gepflanzte floral Krone zu konstruieren, die etwa fünf Tonnen wiegt.

Filmstar:
Viele Filme rufen nach einem Spaziergang im Park: das ist, wenn sich Liebende treffen, Intrigen ausgeheckt und Angebote abgeschlossen werden. Zum Beispiel: Mrs. Henderson Presents, 101 Dalmatians, Match Point, Die another Day, The Children of Men, The Ipcress File und viele weitere.

Mittwoch, 22. August 2012

Kensington Gardens

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 Kensington Gardens umfasst 260 Hektar Land und war ursprünglich Teil des Hyde Parks. Königin Victoria wurde in Kensington Palace geboren und lebte dort, bis sie 1837 Königin wurde. Für das meiste im 18.Jahrundert blieben die Gärten für die Öffentlichkeit verschlossen. In einer langen Reihe von Verbesserungen beauftrage Königin Victoria den Italian Gardens und das Albert Memorial. Eines der beliebtesten Eigenschaften ist die Bronzestatue von Peter Pan. Die eleganten Allen und Architekturen des Kensington Gardens sind perfekte Orte für romantische Komödien. Regelmäßige Besucher werden einige der größten Namen in Hollywood sein, darunter Johnny Depp, Kate Winslet, Helena Bonham Carter und Renee Zellweger. Kensington Gardens ist Starlocation für: Finding Neverland (2004) mit Johnny Depp und Luke Spill; Bridget Jones: The Edge Reason (2004) mit Colin Firth, Hugh Grant und Renee Zellweger;Wimbledon (2004) mit Kirsten Dunst und Paul Bettany; The Wings of Dove (1997) mit Helena Bonham Carter und Linus Roach und die Filme The Jokers (1967), Greystoke: The Legend of Tarzan, Lord of the Apes (1984) und die indische Romanze von 2002 Mujhse Dosti Karoge! auch bekannt als Lass uns Freunde sein (Let`s be friends).

Diana Memorial Playground:
 
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Ein riesiges hölzernes Piratenschiff ist das Herzstück des Diana, Princess of Wales, Memorial Playground. Es gibt ein Sinne-Pfad, Tipis, ein Strand um das Piratenschiff und verschiedene Spielsachen und Spielskulpturen; alles vor einer üppigen Kulisse von Bäumen und Pflanzen. Es gibt reichlich Sitzgelegenheiten, sodass die Erwachsenen auch entspannen können. 

The Albert Memorial:

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Prinz Albert - Königin Victorias Ehemann - starb im Alter von 42 Jahren an Typhus. The Albert Memorial in Kensington Gardens ist einer der größten High-viktorianischen Gothik Extravaganzen überhaupt.

The Arch von Henry Moore:
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The Arch ist eine sechs Meter hohe römische Travertin Skulptur, die auf dem nördlichen Ufer des Long Water positioniert ist. Es wurde von dem Künstler Henry Moore an die Nation des Standortes in Kensington Garden 1980 vorgestellt - 2 Jahre nach seiner 80.Geburtstags-Ausstellung in der Serpentine Gallerie in London. Der Bogen ist aus sieben Travertinsteinen mit einem Gesamtgewicht von 37 Tonnen hergestellt wurden. Die Steine stammten aus einem Steinbruch in Norditalien. 

Italian Gardens:
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Der Italian Gardens ist ein 150 Jahre alter ornamentalischer Wasser-Garten auf der Nordseite des Kensington Gardens in der Nähe des Lancaster Gate. Es wird angenommen, dass es als Liebesgeschenk von Prinz Albert zu seiner geliebten Königin Victoria erstellt wurden war. Der Italian Garden besteht aus vier Becken mit zentralen Rosetten, alle kunstvoll aus Carrara-Mamor, Portland-Stein und weißem Mamor Tazza Fountain gehauen. Diese sind von kunstvoll geschnitzten Statuen und Urnen umgeben. Die Urnen haben fünf Muster - die Brust des Schwanes, ein Frauenkopf, ein Widderkopf, Delfine und Ovale.

The Regent`s Park

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Der Regent`s Park ist die größte Rasenfläche für Sport in Zentral London und bietet eine breite Palette von Aktivitäten, sowie sowie ein Open Air Theater, den Londoner Zoo und viele Cafés und Restaurants. 

Öffnungszeiten: 

 Der Park ist ganzjährig ab frühs 5.00Uhr geöffnet. Die Schließzeiten variieren sich je nach Saison. 

Anlagen:

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The Garden Cafe, im inneren des Parks gelegen, wurde erstmals im Jahr 1964 erbaut und war ursprünglich als ,,The Little Chef" bekannt. Das Menü und der Service-Stil wurden so entwickelt um den ursprünglichen Zweck des Cafés in den 1960ern wiederzuspiegeln.

The Honest Sausages:
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Würstchen aus Freilandhaltung und Speck in Bio-Brot, Bio-Fair-Trade-Café und Tee mit einem großen Sitzbereich im Freien.

The Boathouse Café:
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The Boathouse ist ein Restaurant mit einer großen Terrasse als Sitzbereich. 

Open Air Theatre:
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Das Open Air Theatre im Regent´s Park ist das einzig professionelle Freiluft Theater in Großbritannien. Es bietet eine Reihe von Veranstaltungen und Aufführungen von Mai bis September. Das Theater befindet sich im Inner Circle und ist über dem Queen Mary`s Garden.

Queen Mary`s Gardens:
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Queen Mary`s Gardens ist ein weltweit berühmter Garten, der nach der Frau des Königs George V. benannte wurde. Der Rosengarten ist Londons größte Sammlung von Rosen mit rund 12.000 Rosen, die in den Garten gepflanzt wurden. Rosen sind nicht der einzige Schatz der Gärten. Die Mittelmeer-Grenzen sind gut etabliert. Gebüsche sind strategisch entworfen und fügen ein Gefühl der Privatsphäre und des Geheimnisses zu den Gärten hinzu. Die reichen Sehenswürdigkeiten und Gerüche dieser wunderbaren Pflanzen spielen eine so wichtige Rolle in der schönen Erfahrung des Besuchs des Queen Mary`s Gardens.

Ein Amerikaner im Regency-England: Von Richmond nach Hyde Park Corner

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Von 1809 bis 1811 verbrachte Louis Simond, ein französischer Emigrant der in Amerika lebte, 21 Monate in England. Er schrieb seine Reise auf, die er als The Journal of a Tour and Residence in Great Britain veröffentlichte. 

,,11 Januar -  Gestern kamen wir in Richmond an. Heute Morgen habe ich mir in der Postkutsche die Stadt betrachtete, mit den Passagieren, Geschlechtern, Altersgruppen und Bedingungen. Wir hielten auf der Straße mehr als 20 Mal. Ich sah nie etwas so schlecht verwaltetes. In etwa 2 Stunden erreichten wir Hyde Park Corner; ich mochte das Aussehen davon; aber wir waren bald in einem Labyrinth von geschäftigen, rauchigen, schmutzigen Straßen, mehr und mehr je weiter wir fortschritten."







Montag, 20. August 2012

Das georgische Verzeichniss

Das georgische Verzeichniss enthält die vielen Konventionen, Sitten und Objekte des Regency Zeitraumes.

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Chatelaine  ist ein Gerät, welches am Taillenband befestigt ist.

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Fächer waren ein wichtiges Mode Accessoire in der Georgischen und Regency Zeit. Sowohl Männer als auch Frauen trugen Fächer. Anfangs waren sie sehr teuer und nur die reichen Leute konnten sich Fächer leisten, aber im Jahre 1796, die Erfindung des neuen Druchverfahrens, wurden die Fächer dadurch billiger und standen nun auch Menschen mit bescheidereren Mitteln zur Verfügung. Fächer wurden mit aktuellen Ereignissen (wie Nelsons Sieg des Niels), Reiseszenen, Rätseln und Kunstwerken dekoriert. Ein Fächer besteht  aus einem Kopf, wo die Zapfen oder Nieten die Stöcke zusammenhalten, Stangen und jeweils Papier, Seide oder anderem gefalteten Material das an die Stangen geklebt werden. Es wurde ein Verzeichniss von Fächergesten entwickelt, die Narichten aussendeten. Diese Signalsprache wurde in zeitgenössischen Etikett-Bücher und Zeitschriften veröffentlicht. 

Platziert den Fächer in der nähe eures Herzens = Ich Liebe Dich.
Ein geschlossener Fächer ruht auf dem rechten Augen = Wann kann ich Dich sehen?
Ein halb geschlossener Fächer drückt auf den Lippen = Du kannst mich küssen.
Berührt die Spitze des Fächers mit einem Finger = Ich möchte mit Dir sprechen.
Fächer an der rechten Wange = Ja.
Fächer an der linken Wange = Nein.
Fallen lassen des Fächers = Wir werden Freunde sein.
Langsam fächeln = Ich bin verheiratet.
Schnell fächeln = Ich bin beschäftigt.
Tragt den offenen Fächer in der linken Hand = Komm und rede mit mir.
Dreht den Fächer in der rechten Hand = Ich liebe eine andere/einen anderen.
Dreht den Fächer in der linken Hand = Wir werden beobachtet.
Lasst den vollständig geöffneten Fächer langsam herunter fahren = Ich verspreche, Dich zu heiraten.
Haltet den Fächer über die Augen = Es tut mir leid.
Öffnet den Fächer weit = Warte auf mich.

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 Reticule (Fadenkreuz) war eine kleine Handtasche. Es könnte auch als unverzeichtbar bezeichnet werden. Die Reticule wurde zu einem unverzichtbaren Accessoire. Im Dezember 1801 beschrieb Katherine Wilmot, eine irische Frau auf Grand Tour Besuch in Paris, die Reticule wie als ,,eine kleine Arbeitstasche". Heutzutage würde wir wahrscheinlich Portemonnaie dazu sagen. Das Täschchen enthielt möglicherweiße ein Leinentaschentuch, eine Vinaigrette, eine Tablette, einen Bleistift in einer kleinen Schachtel und eine Dose mit Pfefferminzbonbons.
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Vinaigrette ist eine wenig dicht schließende Box mit einem zweiten geflochteten Deckel.

Samstag, 18. August 2012

Bath-Teil 1: Becks & Posh: The Pump Room

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Auf dem Bild sieht man das Stadtzentrum von Bath und die älteste Klosterkirche der Stadt. Auf der rechten Seite kann man ein Gebäude im römischen Stil erkennen. 
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Und wenn einem vom vielen Warten hungrig wird, kann ein Mittagessen bei The Pump Room zu sich nehmen.  
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Also wird auf einen Tisch gewartet, der original als Orangerie gebaut und 1795 eröffnet wurde.
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Während des Essens könnt ihr die Live-Musik genießen. 
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Warme Feld Pilze Pastete mit Thymian, Knoblauch, Sahne und Trüffelöl 9.95€.
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Bath Würstchen mit Kräuter Kartoffelpüree und rote Zwiebel Gem Ale Soße
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Das was man unbedingt tun muss, egal ob man im Pump Room eine Mahlzeit zu sich nimmt oder nicht, ist ein Glas des Thermalwasser zutrinken, welchen 43 Mineralien enthält. Jeder der in Bath ist sollte zur Pulteney Bridge gehen. Es ist eine von 4 Brücken in der Welt, an dessen beiden Seiten sich Geschäfte säumen. Und es ist auf eine altertümliche Art und Weise ziemlich spektakulär. 
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