Samstag, 17. August 2013

Nachmittagskleider

Nachmittagskleider sind etwas, dass normale Menschen nicht haben - wir haben halbformelle Kleider anstatt Nachmittagskleider. Grundsätzlich werden Nachmittagskleider nur von der höchsten sozialen Schicht getragen bei entsprechenden Highsociety Anlässen wie Teegesellschaften, Gartenpartys, Nachmittagshochzeiten, etc. Während Jane Austens Zeit waren die gesellschaftliche Elite diejenigen die es sich leisten konnten, die teure handkolorierte Mode im Womans Journal von 1790-1830 zu kaufen. Einige verwendeten den Namen ,,Afternoon dress" wie The Gallery of Fashion und The Lady's Magazine. 
  
The Gallery of Fashion, 1794
The Gallery of Fashion, 1795
The Gallery of Fashion, 1795
The Gallery of Fashion, 1796
The Gallery of Fashion, 1795
Afternoon dress, 1810
The Gallery of Fashion, 1796
The Gallery of Fashion, 1794
The Gallery of Fashion, 1798
The Gallery of Fashion, 1799
The Gallery of Fashion, 1810
The Lady's Magazine, 1810
The Lady's Magazine, 1805

Dienstag, 13. August 2013

Beliebte Hochzeitsfarben im späten 18. und frühen 19.Jhd

Als die Austens im 18.Jahrhundert heirateten war rot eine beliebte Farbe für Hochzeitskleider. Bevorzugte Farben änderten sich wie die Mode jeden Tag. Für eine Weile war gelb im frühen 19.Jahrhundert sehr beliebt. Farben die während der Regency-Zeit der populär gewesen sind waren außerdem blau, rosa und grün. Dunklere Farben wie scwarz, dunkelbraun und Burgunder waren sehr typisch für eine Braut der mittleren und niedrigen Gesellschaft, dies war sehr nützlich für alltägliche Situationen in den Frauen ihren Pflichten nachgingen. Wie Mrs. Austen in einer früheren Generation trugen auch die Regency-Bräute ihre Kleider weiterhin für viele Jahre. 

Ein Victorianischer Dichter schrieb einige Jahre nach der Regency-Zeit was die einzelnen Farben bedeuteten:

Heirat in weiß:       Sie hat gut gewählt.
Heirat in grau:       Sie wird weit weg ziehen.
Heirat in schwarz: Sie wird sich selbst wieder haben wollen.
Heirat in rot:          Sie wird sich wünschen tot zu sein.
Heirat in grün:       Sie wird sich schämen gesehen zu werden.
Heirat in blau:        Sie wird immer treu sein.
Heirat in matt:       Sie wird in einem Wirbel leben.
Heirat in gelb:        Sie wird sich wegen ihres Mannes schämen.
Heirat in braun:     Sie wird außerhalb der Stadt leben.
Heirat in rosa:        Ihr Vermögen wird sinken. 

Freitag, 9. August 2013

Was die Braut trug...

Die Hochzeit war genau wie andere Hochzeiten. Hochzeitskleider waren nicht immer weiß. Bis Queen Victoria zur ihrer Hochzeit 1840 ein weißes Kleid trug, wählten Bräute Kleider in einer Vielzahl von Farben.
http://janeaustensworld.files.wordpress.com/2008/11/wedding-dress-in-two-parts-1799.jpeg
Während der britischen Regency-Ära war es Brauch das die Mittelklasse und untere Klasse ihre besten Kleider zu ihrer Hochzeit trugen und auch häufig danach, entweder in der Kirche oder zu besonderen Anlässen. Lange vor dem Beginn des 19.Jahrhunderts trugen Bräute traditionell ihre Kleider in einer Vielzahl von Farben. Jane Austens Mutter, Cassandra Leigh, trug ihr rotes Reiterkleid als sie 1764 George Austen in Bath heiratete. 

Diese praktische Entscheidung erlaubte dem jungen Paar sofort hinterher das Pfarrhaus zu verlassen um in ihr neues Heim zu gehen. Wie auch so viele andere Bräute trug Cassandra Leigh ihr Kleid auf vielen weiteren Anlässen. Später verwandelte sie es in ein Gärtner-Outfit.

Freitag, 2. August 2013

Sinn & Sinnlichkeit: Die Filme

1971:
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Das ist die älteste Version. Die Kleider finde ich in dem Film eigentlich ganz hübsch.  Ansonsten gibt es über diese Verfilmung nicht viel zu sagen. Ich finde, dass diese Version dem Buch sehr nahe ist. Endlich wurden Szenen behalten, die mir in den neueren fehlen. Jetzt wird Willoughby nicht mehr als Schurke dargestellt und man merkt wie im Buch, dass er wirklich Gefühle für Marianne hat und leidet. Das Margret fehlt finde ich eigentlich gar nicht so schlimm. In diesem Fall passt es sogar ganz gut. Joanna David, die Elinor spielt, ist vielleicht die einzige die man noch für 19 halten könnte. Die anderen sind stattdessen an die 30 - 35. Joanna ist erst 24 gewesen und spielte übrigens auch Elizabeths Tante Mrs. Gardiner in Pride & Prejudice von 1995 und es ist ganz interessant sie jünger spielen zu sehen. Trotz allem kann ich euch den Film empfehlen sich ihn ruhig einmal anzuschauen.

1981:
http://2.bp.blogspot.com/-VEvmCOm9SAw/TlHXAJq619I/AAAAAAAAPqc/6-lI5Xnc8_U/s320/sense-and-sensibility-1981-elinor-and-marianne-x-450.jpg
Der Film ist sehr langatmig und eher wie ein Bühnenstück und die Schauspieler fande ich sehr langweilig. Auch hier gab es keine Margaret. Sehr schade! Es kam mir vor als ob viel dazu kam was es gar nicht im Buch gab.

1995:
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Es ist ein sehr schöner Film, auch wenn ich die Version von 2008 vorziehe. Die Musik wurde von Patrick Doyle geschrieben und klingt wunderschön. Aber wie auch immer, viele Dinge im Buch wurden geändert. Viele Figuren wurden einfach weggelassen, wie z.B. Miss Lucy Steels ältere Schwester und Lady Middleton mit ihren Kindern. Einiges an der Geschichte ist auch anders; Elinor, gespielt von Emma Thompson, war schon an die mitte 30. Im Film gab sie vor 27 zu sein, obwohl das Buch sagt sie würde erst 19 sein. Colonel Brandon, gespielt von Alan Rickman, war ebenfalls viel zu alt. Mein Lieblingszitat ist: Je mehr ich von der Welt sehe, desto mehr bin ich davon überzeugt niemals einen Mann zu treffen, den ich wirklich lieben könnte. Ich kann euch den Film sehr empfehlen.

2008:
 http://www.bbc.co.uk/drama/content/images/2008/01/07/senseandsensibilitylead2_396x222.jpg
Dies ist mein absoluter Lieblingsfilm von Jane Austen und mit ihm wurde ich auch in ihre Welt eingeführt. Er ist dem Roman sehr wahrheitsgetreu. Ich könnte ihn mir immer wieder anschauen; die Musik ist wunderbar zum träumen. Von Willoughby bin ich jedes Mal fasziniert und hoffe auch eines Tages so einen Gentleman zu treffen...okay ich weiß er ist eigentlich der Böse dieser Geschichte aber was solls oder ;) 
Die Kostüme passen, meiner Meinung nach, perfekt in die Regency-Zeit. Auch wenn einige Kleider manchmal einen zu weiten Ausschnitt haben, was zu der Zeit sicher schockierend gewesen wäre. Besonders das letzte aber trotzdem bezaubernde Kleid von Marianne. Was ich jedes Mal sehr schön finde ist wenn Marianne am Piano spielt, meistens die Stücke, die ihr Colonel Brandon geschenkt hat. Ich denke diese Verfilmung ist die Beste von Sinn & Sinnlichkeit bzw. Sense & Sensibility. 

Mittwoch, 31. Juli 2013

Sinn und Sinnlichkeit: Das Buch

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Verstand und Gefühl ist der erste veröffentlichte Roman von Jane Austen im Jahre 1811. Die Hauptcharaktere sind die Shcwestern Elinor und Marianne Dashwood, die sich gegenseitig sehr lieben, aber so verschieden sind das sie die andere meist nie verstehen. Der Tod ihres Vaters reißt sie auch ihrem Leben und gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester müssen sie in ein entferntes kleines Häuschen ziehen. Elinors Hoffnungen auf eine glückliche Ehe werden durch einen unerwarteten Umstand zunichte gemacht. Sie ist sehr in sich gekehrt und will ihre Gefühle vor anderen nicht preis geben. Die romantische Marianne trifft einen für sie geeigneten Gentleman, von dem sie niemals glaubte er würde existieren, doch er verlässt sie urplötzlich ohne jegliches Versprechen auf eine baldige Rückkehr.

Verstand und Gefühl ist voller Herzschmerz und Drama, alles ist bis zum letzten Augenblick sehr komplitziert und bietet eine große Reihe vielfältigster Charaktere. Viele Fragen vom Film wurden im Buch beantwortet. Ich erfuhr, welche Nachricht Marianne an Willoughby schickte, während sie beide in London waren. Ich hatte mich immer gefragt, was sie ihm wohl geschrieben haben mochte. Verstand und Gefühl ist eines meiner Lieblingsromane von Jane Austen. Ich finde viele Ähnlichkeiten von mir in Marianne wieder und kann mich gut in ihre Gefühle und Gedanken hinein versetzten. 

Wie findet ihr dieses Buch? Mögt ihr lieber Marianne oder Elinor? Mit wem von den beiden habt ihr mehr gemeinsam? 

Freitag, 19. Juli 2013

Die Filme von Stolz & Vorurteil

1940:
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Das erste Mal das Elizabeth Bennet auf der Leinwand erschien. Die Geschichte wurde im groben zusammengefasst, sodass es auch keinen Besuch auf Pemberly gab :( 
Mr.Darcy ist weniger stolz und Lady Catherine de Bourgh weniger grausam. Die Kostümierung war Hollywoods frühe Vorstellung von der Kleidung im frühen 19.Jahrhundert. Aber stattdessen trifft es eher auf mitte 19.Jahrhundert zu. Doch über die Fehler kann man hinwegsehen. Mr. Darcy wird von Laurence Olivier und Lizzie von Greer Garson gespielt.

1980:

Die Miniserie hält sich ganz genau an die Geschichte, dafür ganz schön langatmig und eher wie ein Bühnenstück. Elizabeth Garvie spielt Lizzie und David Rintioul spielt den eher ausdruckslosen Mr. Darcy.

1995:
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Diese Version ist glaube ich von allen wahren Jane Austen Fans die beliebteste. Es ist wortgetreu dem Roman, weile gerade ja so viele Zitate aus dem Buch kommen. Es tut den Roman von Jane Austen hervorragend widerspiegeln. Die Serie geht ungefähr 4 Stunden. Aber es ist die ganze Zeit sooo interessant gewesen, dass es einem nur wie 2 Stunden vorkam. Die Musik dazu ist wunderbar. Nicht nur Jennifer Ehle und Colin Firth auch alle anderen machten einen hervorragenden Job. Und glaubt mir wenn ich euch eins sage: Wer diese Serie noch nicht gesehen hat, der tut wirklich etwas verpassen!!!

2005:
Der neuste Film für diejenigen empfehlenswert, die es lieber modern mögen. Ich bin kein Fashion-Experte ins Sachen Historik, aber die Kleidung passt nicht in die Regency-Zeit. Es sieht alles noch ein bisschen nach Barock aus. Ich finde das die Charaktere nicht so farbenfroh und ausdrucksstark dargstellt wurden wie von 1995. Diese Version ist mehr umverändert als die 1995er. In den Hauptrollen Keira Knightley als Lizzie und Matthew Mcfayden als Mr. Darcy.


Dann gibt es da noch Lost in Austen. Es ist ein wunderbarer Film, aber passt nicht in diese Einordnung, da der Film einen anderen Sinn hat. Wie ihr vielleicht schon mit gekriegt habt ist die Version von 1995 mein Favourit. Und wage zu behaupten, dass es den meisten ebenfalls so gehen wird.

Was ist eure Lieblingsversion?

Mittwoch, 17. Juli 2013

Kleider für den Spaziergang

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Spazierkleidung wurde gemacht um zu sehen und gesehen zu werden. Sie wurden oft als Promenadenkleider bezeichnet, eine sehr wörtliche Definition von ihrem Zweck. Die modebewussten Regency-Damen wurden während der Londoner Saison spazierend in Parks oder in den Geschäften einkaufend gesehen; oder in den Urlaubsgebieten am Meer; oder auf dem Lande in ihren eigenen Ländereien oder bei Hausgesellschaften während der Herbst und Wintermonate. Spazierkleider waren abhängig von Umgebung und Jahreszeit. Weil sie gemacht wurden um draußen getragen zu werden beinhaltete die vollständige Kleidung ein Kopfbedeckung je nach eigener Art, ein äußeres Bekleidungsstück oder Umhang und Handschuhe. Hauben, Mützen und Schleier wurden getragen um den Kopf zu bedecken. 

Promenadenkleidung:

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Morgendliche Spaziergangskleidung:
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Spazierkleidung:
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Just Jane von Nancy Moser

http://www.titletrakk.com/Images/books/just%20jane%20250.jpg
Gehen wir weiter mit Stolz und Vorurteil. Es macht Spaß diesen Roman über Jane Austens Leben zu lesen. Es ist in der ersten Person geschrieben, als ob Jane Austen selbst berichten würde was in ihrem Leben passierte. Einige Wörter bzw. Ausdrücke passen allerdings nicht wirklich in die Zeit von Ende 17.Jhd bis Anfang 18.Jhd. 
Alles in allem macht es trotzdem Spaß es zu lesen. Auch wenn ihr alle Romane von Jane Austen kennt werdet ihr in diesem Buch noch viel mehr über ihr Leben erfahren. 
Allein das Cover des Buches sieht doch schon wundervoll aus oder findet ihr nicht? <3

Donnerstag, 4. Juli 2013

Pflege für Regency Accessoires

Die folgenden Rezepte von Martha Lloyd's Haushaltsbuch wurden möglicherweise von den Austendamen genutzt:

Seidenstrümpfe aufhellen:
Wenn sie gewaschen wurden nehmen Sie einen Tisch oder einen Stuhl, drehen Sie dasInnere nach außen, dann befestigenSie es mit einer Platte und stecken Sie Nadeln um das Innere. Nehmen sie einen Rechaud mit Holzkohle. Brechen Sie etwas Schwefel ab und streuen Sie es darüber, dann bedecken Sie es und es wird weiß.

Schuhe schwärzen:
Eine Unze Gum Dragon in einem Liter kleiner Bierwürze gelöst: fügen Sie drei Unzen Ivory black hinzu, mixen Sie es alles gut zusammen, gebt ein Schluck Brandy dazu und es ist fertig zum verwenden.

Seidenstrümpfe

Sich um seine eigene Kleidung zu kümmern wäre nicht das Anliegen einer wohlhabenden Frau wie Eliza de Feuillide, die ihr eigenes Dienstmädchen hatte, aber für eine arme Verwandte wie Jane Austen war es eine zeitraubende Aufgabe. Nicht unbedingt der eigentliche Waschvorgang aber der Bezug zu den Details darauf. Bei einem Besuch bei Henry und Eliza in Hans Place machte es Jane besser und einfach in dem sie ihre Kleidung zum Waschen nach Hause in Chawton schickte, als die Mitarbeiter um die Details kümmern zu lassen. Ein Brief an Cassandra am 26.November 1815 beschrieb perfekt ihre Situation:

Das Paket ist sicher angekommen und ich bin dir sehr für deine Mühe verpflichtet. Ich schicke vier Paar Seidenstrümpfe, aber ich will sie momentan noch nicht gewaschen haben. Möglicherweise ist Edward in der Lage sie zu bringen, aber wenn nicht, bin ich trotzallem sehr zufrieden mit seiner Rückkehr von dir aus Steventon. Es ist viel besser; bei weitem vorzuziehen.

Seidenstrümpfe waren teuer, und während Baumwollstrümpfe für den Alltag genügen mussten, wurden nur die Besten für besondere Anlässe und Bälle getragen. Vielleicht wurde eines dieser Seidenstrümpfe bei ihrem Besuch im Carlton House am 13.November desselben Jahres getragen.

Was wir wissen ist, das Jane hochwertige Kleidung bevorzugte und zu solchem Preis, dass sie es keiner Waschfrau anvertraute und sie deshalb selbst wusch.

Sonntag, 23. Juni 2013

Pride & Prejudice-Das Buch

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"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann mit einem gewissen Vermögen, einer Frau bedarf."
Stolz und Vorurteil zu den Romanen, den die meisten kennen und lieben. Die farbenfrohen Figuren und die faszinierende Geschichte hat viele Leser während der letzten zweihundert Jahre erfreut. Hier ist eine Einleitung zu meinem Empfinden von Stolz und Vorurteil. Wenn ihr das lest, dann wisst ihr möglicherweise schon längst alles über Stolz & Vorurteil, aber es hat Spaß gemacht es zu schreiben.

Jane Austen begann mit dem Buch 1796 im Alter von 20 Jahren und beendete es 1797 unter dem Namen ,,First Impressions". Nachdem sie mit Sinn & Sinnlichkeit einen Erfolg landete entschied sie sich 1811 ,,First Impressions" zu bearbeiten. Da bereits ein anderes Buch mit dem Titel veröffentlicht wurde, änderte sie den Namen in ,,Pride & Prejudice"-Stolz und Vorurteil um. Es wurde 1813 veröffentlicht und unmittelbar sehr erfolgreich. Die wunderbare Heldin, Miss Elizabeth Bennet, lebt in einer temperamentvollen Familie, bestehend aus sieben Mitgliedern. Ihre vier Schwestern - Catherine bzw. Kitty und Lydia, die jüngsten, dessen Leben sich ausschließlich um Bälle und Flirtereien mit Offizieren dreht; die langweilige, wissbegierige Mary und die älteste, liebste Schwester, die hübsche und süße Jane. Dann sind da noch ihre gegensätzigen Eltern - der sarkastische, träge Mr.Bennet, der aus allen Dingen im Leben etwas humorvolles findet und die herrschende, dumme Mrs.Bennet, die alle ihre Töchter so schnell wie möglich verheiraten will. Ich will hier nichts über die Handlung erzählen, denn das würde diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen oder den Film gesehen haben, möglicherweise das Vergnügen verderben. 
Ich jedenfalls bin Zufrieden mit dem Roman.
Stolz und Vorurteil hat alles was ein Buch aufregend und unterhaltsam macht - Humor, Drama, Herzschmerz, gutaussehende Gentleman, böse Schurken und hat einen Charakter für jede Art von Mensch, die man mag. 


Eure Kommentare sind überaus willkommen <3

Freitag, 21. Juni 2013

Regency-Schuhe

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Der Schuh macht das Outfit. Es mag eine Überraschung für viele Leser sein, herauszufinden, dass die Schuhe sich nicht viel von den heutig getragenen unterscheiden. Früher trugen Frauen sowie Männer Schuhe die heute als Pumps gelten - hochhackige Pumps aus Leder und Brokat. Diese aufwendigen Schuhe waren im Einklang mit der sehr versteiften und bestickten Moden des Tages. 

Im Jahre 1800 hatte jede vernünftige junge Dame mindestens drei Paar Schuhe - einen für den Alltag, Pumps zum Tanzen und Boots zum Spazieren gehen. Das ist natürlich ein Minimum - Kaiserin Josephine von Frankreich hatte 520 Paar Schuhe!
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Jessamyn Reeves-Brown, eine Regency-Mode Enthusiastin, hat in dieser Ära sorgfältige Forschung betrieben. Ein Blick auf ihre Seite von Schuhen zeigt einen faszinierenden Spaziergang durch die Geschichte der Mode. Wie in früheren Jahren gab es keinen Unterschied zwischen Linke und Rechte Schuhe. Das macht es dem Besitzer komfortabler sie zu tragen. 

Schwarz war eine gemeinsame Farbe, aber keineswegs Standart. Leder und Satin wurde Pastel pink, Lavendelblau oder gelb gemacht. Streifen waren ebenfalls sehr beliebt in dieser Zeit. Um 1810 wurden Stiefeletten aus Baumwolle oder Ziegenleder hergestellt und waren sehr beliebt. 

Samstag, 8. Juni 2013

Farben der Regency Zeit

Farben waren schon immer ein integraler Bestandteil der Mode und den Namen, die diese Farben so fantasievoll beschreiben. Während Elfenbein, Rose, Pfirsich und Labvendel recht leicht herauszufinden sind, sind andere eher unklar. Viele Farben wurden nach Pflanzen benannt; Rosen sind rosarot und Lavendel ein zartes blasses grauviolett. Schiefer, ein dunkelgrau welches an Pflastersteinen erinnert, war sehr beliebt für Reit-und Spaziergangkleidung. In Jane Austens Zeit waren Farbstoffe teuer, Pigmente waren Naturstoffen und die daraus resultierenden Farben eher gedämpft im Vergleich zu unseren modernen künstlichen Farbstoffen, damit wäre sogar ein leuchtendes gelb nicht so hell wie wir uns das vorstellen. Nur wenige Pigmente waren farbecht; viele verblassten in der Sonne oder verliefen in der Wäsche. 

Gelb, grün, rosa, blau, blasses purpur und das alles domierende weiß waren beliebte Farben während der Regency-Epoche. Gelb insbesondere war sehr in Mode und die unterschiedlichen Farbtöne hatten verschiedene Namen wie Canary, Jonquil, die zarte Primrose und die dunklere und reichere Abend-Primrose. 
 

Wegen dem Grün-Tönen, keines ist mehr Regency als das Pomona-Grün. Das ist ein dunkleres Apfel-Grün. Napoleon wie auch der Schwedische Kronprinz Bernadotte haben all die Räume ihrer Suiten in Pomona-Grün streichen lassen. Diese Farbe wird manchmal fälschlicherweise mit dem Grünen Meer gleichgesetzt. 
Wir können diesen Beitrag nicht beenden ohne vorher Puce zu erwähnen, die seltsamste Farbe von allen. Es könnte helfen zu wissen, dass Puce das französische Wort für Floh ist, ein kleines Insekt mit dem unsere Vorfahren nur allzu vertraut waren. Ja, die Farbe ist ein bräunliches-violett oder violettes rosa, die Farbe der blutsaugenden Flöhe. Es mag für die modernen Leser erstaunlich sein, dass Puce die beliebteste Farbe im Jahre 1805 war.

Wenn ihr das nächste Mal die Wörter Pomona, Jonquil oder Puce hört, dann werdet ihr genau wissen über was der Schreiber redet. 

Mittwoch, 5. Juni 2013

Reitgewohnheiten

Spezielle Reiterkleidung für die Damen wurde erst in der 2.Hälfte des 16.Jahrhunderts eingeführt, wenn schützende Überröcke getragen wurden, zusammen mit Umhängen, Hüte, Stiefel und Masken um den Teint zu schützen. Aber davor trugen die Damen noch ihre Tageskleidung auf dem Pferderücken. In den 1640ern wurde Königin Henrietta Maria im Reiterkostüm gemalt und im frühen 18.Jahrhundert wurde das Reiterkostüm aktzeptiert.
http://janeaustensworld.files.wordpress.com/2008/11/glengarry-habit-miss-mcdonald.jpghttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/0/0f/Ridinghabit.jpg/200px-Ridinghabit.jpg
Die ersten Reitkostümen wurden nach der Mode der Herren Kleidung gemacht, oft ähnlich wie die Uniformen, der Reitsport galt als Kunst wie ebenfalls als höfischer Zeitvertreib, es wurden aufwendige Materialien und Ausstattungen verwendet. Die Designs wurden stark vom französischen Hof beeinflusst, aber als das 18.Jahrhundert voran schritt, war der englische Jagd-Landedelmann eine große Inspiration und die Kleidung bekam einen klareren Schnitt und wurde praktischer. 

1770: Koloniale Gewänder

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Diese achtzehnte Jahrhundert Reproduktion wurde aus roter Wolle gemacht. Das Kleid reichte zu dieser Zeit von bodenlang auf ein paar Zentimeter über den Boden. Das Kleid beinhaltet außerdem eine Weste und eine Halskrause.
http://www.janeausten.co.uk/wp-content/uploads/graphics/rh1830.gifhttp://www.janeausten.co.uk/wp-content/uploads/graphics/rh1818.gif 
Um 1785 erschien der Reitmantel mit seinem eng anliegenden Mieder, doppel-oder dreifach Kragen im Stil eines Kutschers, und einem zugeknöpften Rock. Am Ende des Jahrhunderts änderte sich der Stil erneut und nach dem frühen 19.Jahrhundert wurden weniger voluminöse Gewänder modisch, mit einer hohen Taille und öfters einer plissierten Rückseite, mit Materialien wie feiner Wolle oder Nankingstoff im Sommer. Der Stil dauerte durch die Regency-Periode hindurch aber begann sich nach 1820 dramatisch zu verändern, als die Röcke wieder voller wurden und Ärmel aufgeblasen. In den 1830er Jahren waren die großen Schulterärmel beliebt. Diese waren recht kurzlebig, aber die dickbäuchigen Röcke blieben während der Mitte des 19.Jahrhunderts, begleitet von Jacken mit großen Schößchen. 

Regency-Reitgewänder:
Diese Regency-Reitgewänder stammen aus dem Jahre 1818. 

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Spätere Reiterkleidung:
Kaiserin Elisabeth von Österreich, die jeden Morgen zur Jagd in ihrem Reiterkostüm gesehen wurde, sah wie sich die Mode in den 1880ern veränderte und dunkler wurde, mit dem hohen zugeknöpftem Mieder und Jackenfracks und Hosen statt Unterröcke und von dort aus bis hin zu den 1890ern mit längeren Jacken und ,,Armkeulen"-Ärmeln. Das frühe 19.Jahrhunder hatte Gewänder mit ausgestatteten Long-Line-Jacken und patentierten Sicherheitsröcken. Die ersten Sicherheitsröcke wurden 1875 eingeführt, aber das Design schon in der Wende des 19.Jahrhunderts.

Sonntag, 26. Mai 2013

Kleidung für Schwangere im Regency England

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Histroische Kleidung für Schwangere - haben sie überhaupt existiert? Haben sie einfach ihre Kleidung geändert? Sind sie im Bett geblieben? Hier die Antworten:

Bis zum Mittelalter folgten Kleider nicht der weiblichen Figur, und damit spielte die Form unter der Kleidung sowieso keine Rolle, also gab es keine spezielle Notwendigkeit für Umstandsmode. Im Barock trugen die Frauen lose Kleider wenn sie schwanger waren. Auch Kleidungsstücke wie die Mäntel der Männer wurden verwendet, die den Trägern erlaubten die Breite mit einem geschnürten Schlitz am Rücken zu regulieren. Diese wurden unter Bettkleidern getragen. Schürzen wurden auch im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft erwähnt, wahrscheinlich um Raum zu lassen unter den Kleidern, da der Reißverschluss nicht mehr ganz zu ging. 
Aus der georgischen und Regency-Epoche stammend könnt ihr viele Kleider oder Kombinationen finden die einfach so anpassungsfähig waren, das sie einfach mit euch mit "wachsen" und sie waren auch ganz praktisch für die Pflege, sodass sie zunehmen en vouge in der oberen Gesellschaftsklasse der Regency-Epoche wurden. Diese Kleider wurden nicht in "Umstandskleidung" umbenannt, aber sie passten in jeder Phase der Schwangerschaft. 

Echte Umstandsmode im wahren Sinne des Wortes war nur in bestimmten Phasen der Schwangerschaft tragbar, sie erschien zum erste Mal Mitte des 19.Jahrhunderts, wenn man bekannt gab das solche Umstände der Schwangerschaft besser verborgen bleiben sollten. Die Kleidung der armen Frauen war jedoch eher sackartig. 

Das Ergebnis: Anders als heute gab es damals noch keine speziale Umstandmode, aber wir fanden heraus das es ein Tageskleid gab, welches einfach mit wuchs und sehr beliebt bei jungen verheirateten Frauen war. 

Und ja, wenn möglich blieben die Frauen die letzten Wochen vor und vier Wochen nach der Geburt im Bett. Ansonsten hätte es für die Gesundheit gefährlich werden können. 

Freitag, 24. Mai 2013

Korsetts: Ein Blick auf die Unterwäsche der Regency

Modische junge Damen hatten das Glück der Verengung wie im Leben ihrer Mütter entkommen zu sein und die, die später auf ihren Töchtern und Enkelinnen zufallen werden: Das Knochen Korsett. Während in der georgianischen und viktorianischen Zeit die Silhouette unnatürlich schmal und gerade war, waren Designer in der Regency fasziniert von ,,natürlich weiblichen Formen". Wo es einst Schichten von Reifen und Unterröcken gab wurden nun normale Kleiderformen gewählt. Taillen wurden bis knapp unter die Brust angehoben während die Röcke frei hingen. 
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Dieser neue Stil wurde für alle als eine völlig neue Art der Unterstützung für Kleidungsstücke genannt. So wurden die kurzen Korsetts als Vorfahren unserer heutigen Unterwäsche geboren. Anders als die viktorianischen Korsetts, welche in der Front eingehakt und am Rücken geschnürt wurden, wurden die alten Korsetts nur im zickzack mit einem String geschnürt. Regency Korsetts konnten als seperates Kleidungsstück unter dem Kleid getragen werden oder wurden als Oberteil des Kleides selbst verwendet. Es wäre in dem Fall dann über Hemd und Strümpfe getragen. Um 1700 wurden Unterröcke darüber getragen. In der Regency Zeit allerdings nur wenn es unbedingt erforderlich war. 

Das "neue" Regency-Korsett war eine klevere Kombination aus Gurten, Bändern und Spitzen. Sie kamen in vielen verschiedenen Stilen - einige um die Figur zu kontrollieren. Natürlich trugen nicht alle Frauen Korsetts! Alles hing davon ab welcher Stil gesucht wurde, der Form des Trägers und die finazielle Investition, die sie machen wollten.
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Prinzessin Charlotte sollte sie mit Freude getragen haben, sehr zum Erstaunen von mehreren anderen Damen, obwohl diese Frau nicht gleichen glücklichen Erfahrungen hatte: "Sie sind die hässlichsten Dinger, die ich je gesehen habe: Ich werde sie nie wieder tragen. Ich schleppte mein Kleid im Dreck aus Angst jemand würde sie ausspionieren. Mein schönstes Dimity Paar mit echter Schweizer Spitze ist ziemlich nutzlos für mich, denn ich habe ein Bein verloren und hielt es nicht für richtig, ihn abzuholen; und so ging ich weiter und ließ es auf der Straße hinter mir; und die Spitze hatte sechs Schilling pro Stück gekostet..."

Die Bluse(Chemisette)

Die Regency Mode (1800-1820) basierte auf die klassischen Prinzipien der fließenden Grecian Roben. Obwohl die Kleider aus dünnem Stoff waren und und tiefe Ausschnitte für Abendmoden, benötigten Tageskleidungen etwas mehr Bequemlichkeit und Bescheidenheit in zügigen Häusern. Ein Tucker oder eine Bluse (Chemisette, auf einer Seite halb offen) passte perfekt tagsüber und in der Lage Abends entfernt zu werden. Sie hatten den Vorteil zusätzlich mit anderen Kleidungsstücken der Garderobe getragen zu werden.
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Donnerstag, 23. Mai 2013

Von Klassik zu Romantik: Veränderungen in der Silhouette des Regency

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Die Popularität des hoch tallierten Regency Kleides ist sowohl durch den Einfluss der französischen Mode und den neoklassischen Zeitalter zurückzuführen, dass während des 18.Jahrhunderts durch Europa fegte. Marie Antoinette soll gesagt haben, dass runde Kleid aus den 1790ern inspiriert zu haben, welches im wesentlichen ein Kleid und ein Mantel ist welche in der Front zusammengebunden wurden. Später beeinflusste Josephine Bonapart, die in ihrer Position als Mode-Ikone eine hohe Stellung hatte, das schlanke, hoch tallierte hauchdünne Hemdchen-Kleid aus dem 19.Jahrhundert.

Das runde Kleid, eine Vorstufe des Empirekleides, hatte eine weiche runde Silhouette und gerade Ellenbogen-Ärmel. Diese Kleider waren krasse Gegensätze zu den steifen, bestickten oder starren Seidenkleidern des Rokoko. 
Besonders in England waren Kleider für tagsüber bescheidener als die am Abend. Einige Bilder zeigen französische junge Damen mit tiefem Dekolletés, aber dies war in der Regel nicht immer der Fall und es ist ein Punkt, den die Träger häufig vermissen. Als erstes wurden Stickereien aus Säumen und Rändern von klassisch-griechischen Muster geprägt. Nach Napoleon's Rückkehr aus Ägypten im Jahre 1804 bekamen die dekorativen Muster einen östlichen Einfluss. 

Gegen 1808 bekamen die weichen Kleider eine immer schlankere Silhouette. Mieder traten auf Hemeline begannen zu steigen. Lange Ärmel und hohe Dekolletés wurden während des Tages getragen, während kurze Ärmel und nackte Dekolletes für die Abendkleider vorbehalten wurden. Die Ärmel waren aufgedunsen, aber die gesamte Silhouette blieb glatt, die Schultern schmal. Die Form des Korsetts wurde geändert, um den lockeren, drapierten, kürzer taillierten Stil widerzuspiegeln. 

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Aufgrund des Krieges zwischen England und Frankreichs und der Einschränkungen der Reise auf Kontinenten fingen die Entwürfe der englischen Kleider an, einen eigenen Charakter zu entwickeln als der französische Einfluss schwand. Zwischen 1808 und 1814 wurden Dekorationen von der romantischen Bewegung und der britischen Kultur beeinflusst. Kleider begannen Dekorationen der Gotik, Renassaince, Tudor und elisabethanischen Zeit zu enthalten. Gekräuselte Kanten, Van Dyke spitzen Punkte, Reihen von Biesen auf Saum und Mieder und Puffärmel hatten ihren Auftritt. Die Länge des Kleides wurde vom Boden abgehoben, sodass zierliche Kinderhausschuhe sichtbar wurden.

Nach dem Friedenvertrag von 1814 begannen englische Besucher in Frankreich zu begreifen wie stark sich die britische Mode von der französischen Mode teilte. Pariser Taillen blieben höher und Rocksäume waren breiter und mit gepolsterten Dekorationen getrimmt, was zu einem kegelförmigen Aussehen resultierte. Die englische Mode hatte sich schnell nach der französischen neu ausgerichtet und die Silhouette änderte sich noch einmal. Kleider rühmten jetzt lange Ärmel, hohe Hälse und eine sehr hohe Taille. Die einfache klassische Silhouette wurde von einem kleinlicheren Look ersetzt. Rüschen erschienen überall, auf Säume, Ärmel, Mieder und selbst Hauben. 1816-1817 fiel die Taille knapp unter die Brüste der Frau und konnte nicht mehr höher werden.

Nach 1820 waren die einfachen klassischen Linien des Negligé Kleides verschwunden um den Weg der steiferen Silhouette mit einem ganz kurzen Saum zu geben. Neue Korsetts wurden entworfen, um die Taille besser unterzubringen. Bemerkenswert ist, dass die Franzosen begannen die englische Mode zu kopieren. 

Die Reihen von Rüschen, Plissee, Aplikationen und Rosshaar gepolsterte Dekorationen versteiften den Rock in eine konische Form, es entstand eine geschwollene Silhouette. Große Hüte wurden als Gegenwicht zu den breiten Schulter getragen. Vor 1825 hatte die Taille der Frau eine natürliche Taille in den Mode-Platten erreicht, aber Beweise in Museen zeigen, dass es noch weitere fünf Jahre dauert bevor diese Mode die Öffentlichkeit einholt. 
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Lammkeulen Ärmel erschienen und Kleider Dekorationen wurden komplitziert und theatralisch.

Von 1820 an tauchten die grundlegenden Linien in der Ornamentik fast unter. Die romantische Vergangenheit hielt eine Fundgrube von Ideen für das Schmücken eines Damenkostüms bereit. Kragen und Manschetten entwickelten Punkte a la Van Dyke und Ärmel könnten a la Babrielle ( nach Gabrielle d'Estrees benannt, Mätresse von Henry IV von Frankreich) sein. Röcke wurden mit Rosen geschmückt oder...Der Fantasie schien keine Grenzen gesetzt zu sein.
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Mittwoch, 22. Mai 2013

Regency Trauerkleidung

Trauerkleidung:
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Die Erscheinungsformen der Trauer haben sich wie die Trauerrituale im Laufe der Jahrhunderte verändert. Wenn wir an die Tage des 19.Jahrhunderts denken, neigen wir dazu die aufwendigen viktorianischen Trauerregeln von 1860 mit den weniger starren Traueretiketten aus dem frühen 19.Jahrhundert zu verwechseln. Die meisten Menschen denken das die Trauerkleidung aus dem vorhandenen Schrank zusammen gemixt wird, hinzufügen neuer Belege von Umhängen und Pelzen, bestehende Hauben mit einem neuen Stück Trauerflor und färben alter Kleider. Jane Austen schrieb 1808 über ihre Mutter: "Meine Mutter bereitet Trauer für Mrs. E.K. zu - sie hat ihre alte Seide in Stücke abgehoben & hat es für ein Kleid schwarz gefärbt - ein sehr interessantes Schema."

Die ganz armen Leute, die oft nicht mehr als ein Outfit besaßen, konnten es sich nicht leisten die besagten Regeln im Kleiderschrank zubefolgen. Sie konnten sich nicht einmal die dunklen oder schwarzen Kappen leisten und auch nicht einmal die Hauben mit dem Ensemble darauf. Alles was sie tragen konnten war ein Hauch von schwarz, wie ein Armband oder eine Binde.

Frauen kleideten sich in Crêpe, der Stoff der Wahl, oder trugen schwarze bombazinen Seide. Schwarz war die einzig aktzeptable Farbe in der ersten Phase der Trauer, die für Witwen und Witwer ein Jahr und einen Tag dauerte.

Helles Material war während der Trauerzeit inaktzeptabel. Zwei Stufen der Trauer - volle Trauer und halbe Trauer - wurden bereits gefolgt, wie die Mode-Platten zwischen 1800-1820 belegen. Frauen übernahmen weitgehen die Lasten der offiziellen Trauer. Ein Mann trug eigentlich immer schwarz, deshalb wurde das Leben der Männer nicht so umgewirbelt wie das der Frauen. 

Wittwer und Wittwen befolgten strenge Regeln der Trauer und für sie war die Trauerzeit am intensivsten und dauerte am längsten. Freunde, Bekannte und Mitarbeiter trauerten offiziel zu einem geringen Grad, abhängig von ihrer Beziehung zu dem Toten.

Freitag, 17. Mai 2013

Persuasion-Der Brief

"Miss Elliot,

I can listen no longer in silence. I must speak to you by such means as are within my reach. You peace my soul. I am half acony, half hope. Anne, tell me that I am...Tell me not that I am too late. That such prescious feelings are come forever. I offer myself to you again with a heart even more your own. Than when you almost broke it, eight years and a half ago. Dare not say that man forgets sooner than a woman, that his love has an earlier death. I have loved none but you. Unjust I may have been, week and resentful. I have been, but never inconstant. You alone brought me to Bath. For you alone I think and plan. Have you not seen this? Can you fail to have understood my wishes? I hadn't waistet even these ten days. Could I have read your feelings? I can hardly write. I must go uncertain of my fate. I shall return on follow your pasty as soon as possible. A word a look will be enough to decide if I enter your father's house this evening or never.


In Love


Frederick Wenthworth.

Faltennäherei

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Faltennäherei ist eine Stricktechnik die man benutzt, damit sich der Stoff dehnen kann. Vor dem Gummi wurde die Faltennäherei in Manschetten, Mieder und Ausschnitten bei Kleidern verwendet, wo Knöpfe unerwünscht waren. Faltennäherei wurde in England entwickelt und wurde seit dem Mittelalter praktiziert und zählt zu den ungewöhnlichen Stickerei Methoden und wurden oft von Arbeitern getragen. Weitere Stickerei Stile waren rein dekorativ und vertraten ein Statussymbol. Faltennäherei war für alle Kleidungsstücke praktisch, die flexibel und formschlüssig sein sollten, daher leitet sich der Name von Kittel ab - ein Arbeitshirt eines Landarbeiters. Faltennäherei wurde am häufigsten in den 18. und 19.Jahrhundert verwendet.

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Faltennäherei erfordert leichtes Gewebe mit einer stabilen Bindung, die gut sammelt. Baumwolle und Seide sind typische Wahlen bei Fasern. Faltennäherei auf einer Crewelstickerei in Baumwolle oder Seide eingearbeitet erfordert in der Regel drei Mal die Breite des Ausgangsmateriales als das fertige Produkt haben wird. Historisch wurde die Faltennäherei in Kaschmir, Piqué und Crepe de Chine bearbeitet. Laut Good Housekeeping: Das Buch der Handarbeiten kann Faltennäherei in jede Art von Gewebe eingearbeitet werden, vorraussetzung ist, dass sie schmeidig genug ist.


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Der Stoff kann in eine Vielzahl von Arten in den Falten gesammelt werden. Frühere Faltennäherei oder auch Messungen wurden von Hand gemacht. Einige Stickerinnen benutzen früher auch ihre eigenen Schablonen dazu und einen Stickerei Kennzeichnungbleistift. Um 1880 konnte man Aufbügelmaterialien in Magazinen wie Weldon erhalten und erwerben. 

Seit den frühen 1950ern haben haben Plissiermaschinen im Haushalt zur Verfügung gestanden. Mit Zahnrädern und speziell plissierten Nadeln wurde das Gewebe durch die Gänge und Nadeln gezwungen. Plissiermaschinen boten in der Regel 16-Zeilen, 24-Zeilen und 32-Reihenweiten an.