Sonntag, 26. Mai 2013

Kleidung für Schwangere im Regency England

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Histroische Kleidung für Schwangere - haben sie überhaupt existiert? Haben sie einfach ihre Kleidung geändert? Sind sie im Bett geblieben? Hier die Antworten:

Bis zum Mittelalter folgten Kleider nicht der weiblichen Figur, und damit spielte die Form unter der Kleidung sowieso keine Rolle, also gab es keine spezielle Notwendigkeit für Umstandsmode. Im Barock trugen die Frauen lose Kleider wenn sie schwanger waren. Auch Kleidungsstücke wie die Mäntel der Männer wurden verwendet, die den Trägern erlaubten die Breite mit einem geschnürten Schlitz am Rücken zu regulieren. Diese wurden unter Bettkleidern getragen. Schürzen wurden auch im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft erwähnt, wahrscheinlich um Raum zu lassen unter den Kleidern, da der Reißverschluss nicht mehr ganz zu ging. 
Aus der georgischen und Regency-Epoche stammend könnt ihr viele Kleider oder Kombinationen finden die einfach so anpassungsfähig waren, das sie einfach mit euch mit "wachsen" und sie waren auch ganz praktisch für die Pflege, sodass sie zunehmen en vouge in der oberen Gesellschaftsklasse der Regency-Epoche wurden. Diese Kleider wurden nicht in "Umstandskleidung" umbenannt, aber sie passten in jeder Phase der Schwangerschaft. 

Echte Umstandsmode im wahren Sinne des Wortes war nur in bestimmten Phasen der Schwangerschaft tragbar, sie erschien zum erste Mal Mitte des 19.Jahrhunderts, wenn man bekannt gab das solche Umstände der Schwangerschaft besser verborgen bleiben sollten. Die Kleidung der armen Frauen war jedoch eher sackartig. 

Das Ergebnis: Anders als heute gab es damals noch keine speziale Umstandmode, aber wir fanden heraus das es ein Tageskleid gab, welches einfach mit wuchs und sehr beliebt bei jungen verheirateten Frauen war. 

Und ja, wenn möglich blieben die Frauen die letzten Wochen vor und vier Wochen nach der Geburt im Bett. Ansonsten hätte es für die Gesundheit gefährlich werden können. 

Freitag, 24. Mai 2013

Korsetts: Ein Blick auf die Unterwäsche der Regency

Modische junge Damen hatten das Glück der Verengung wie im Leben ihrer Mütter entkommen zu sein und die, die später auf ihren Töchtern und Enkelinnen zufallen werden: Das Knochen Korsett. Während in der georgianischen und viktorianischen Zeit die Silhouette unnatürlich schmal und gerade war, waren Designer in der Regency fasziniert von ,,natürlich weiblichen Formen". Wo es einst Schichten von Reifen und Unterröcken gab wurden nun normale Kleiderformen gewählt. Taillen wurden bis knapp unter die Brust angehoben während die Röcke frei hingen. 
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Dieser neue Stil wurde für alle als eine völlig neue Art der Unterstützung für Kleidungsstücke genannt. So wurden die kurzen Korsetts als Vorfahren unserer heutigen Unterwäsche geboren. Anders als die viktorianischen Korsetts, welche in der Front eingehakt und am Rücken geschnürt wurden, wurden die alten Korsetts nur im zickzack mit einem String geschnürt. Regency Korsetts konnten als seperates Kleidungsstück unter dem Kleid getragen werden oder wurden als Oberteil des Kleides selbst verwendet. Es wäre in dem Fall dann über Hemd und Strümpfe getragen. Um 1700 wurden Unterröcke darüber getragen. In der Regency Zeit allerdings nur wenn es unbedingt erforderlich war. 

Das "neue" Regency-Korsett war eine klevere Kombination aus Gurten, Bändern und Spitzen. Sie kamen in vielen verschiedenen Stilen - einige um die Figur zu kontrollieren. Natürlich trugen nicht alle Frauen Korsetts! Alles hing davon ab welcher Stil gesucht wurde, der Form des Trägers und die finazielle Investition, die sie machen wollten.
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Prinzessin Charlotte sollte sie mit Freude getragen haben, sehr zum Erstaunen von mehreren anderen Damen, obwohl diese Frau nicht gleichen glücklichen Erfahrungen hatte: "Sie sind die hässlichsten Dinger, die ich je gesehen habe: Ich werde sie nie wieder tragen. Ich schleppte mein Kleid im Dreck aus Angst jemand würde sie ausspionieren. Mein schönstes Dimity Paar mit echter Schweizer Spitze ist ziemlich nutzlos für mich, denn ich habe ein Bein verloren und hielt es nicht für richtig, ihn abzuholen; und so ging ich weiter und ließ es auf der Straße hinter mir; und die Spitze hatte sechs Schilling pro Stück gekostet..."

Die Bluse(Chemisette)

Die Regency Mode (1800-1820) basierte auf die klassischen Prinzipien der fließenden Grecian Roben. Obwohl die Kleider aus dünnem Stoff waren und und tiefe Ausschnitte für Abendmoden, benötigten Tageskleidungen etwas mehr Bequemlichkeit und Bescheidenheit in zügigen Häusern. Ein Tucker oder eine Bluse (Chemisette, auf einer Seite halb offen) passte perfekt tagsüber und in der Lage Abends entfernt zu werden. Sie hatten den Vorteil zusätzlich mit anderen Kleidungsstücken der Garderobe getragen zu werden.
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Donnerstag, 23. Mai 2013

Von Klassik zu Romantik: Veränderungen in der Silhouette des Regency

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Die Popularität des hoch tallierten Regency Kleides ist sowohl durch den Einfluss der französischen Mode und den neoklassischen Zeitalter zurückzuführen, dass während des 18.Jahrhunderts durch Europa fegte. Marie Antoinette soll gesagt haben, dass runde Kleid aus den 1790ern inspiriert zu haben, welches im wesentlichen ein Kleid und ein Mantel ist welche in der Front zusammengebunden wurden. Später beeinflusste Josephine Bonapart, die in ihrer Position als Mode-Ikone eine hohe Stellung hatte, das schlanke, hoch tallierte hauchdünne Hemdchen-Kleid aus dem 19.Jahrhundert.

Das runde Kleid, eine Vorstufe des Empirekleides, hatte eine weiche runde Silhouette und gerade Ellenbogen-Ärmel. Diese Kleider waren krasse Gegensätze zu den steifen, bestickten oder starren Seidenkleidern des Rokoko. 
Besonders in England waren Kleider für tagsüber bescheidener als die am Abend. Einige Bilder zeigen französische junge Damen mit tiefem Dekolletés, aber dies war in der Regel nicht immer der Fall und es ist ein Punkt, den die Träger häufig vermissen. Als erstes wurden Stickereien aus Säumen und Rändern von klassisch-griechischen Muster geprägt. Nach Napoleon's Rückkehr aus Ägypten im Jahre 1804 bekamen die dekorativen Muster einen östlichen Einfluss. 

Gegen 1808 bekamen die weichen Kleider eine immer schlankere Silhouette. Mieder traten auf Hemeline begannen zu steigen. Lange Ärmel und hohe Dekolletés wurden während des Tages getragen, während kurze Ärmel und nackte Dekolletes für die Abendkleider vorbehalten wurden. Die Ärmel waren aufgedunsen, aber die gesamte Silhouette blieb glatt, die Schultern schmal. Die Form des Korsetts wurde geändert, um den lockeren, drapierten, kürzer taillierten Stil widerzuspiegeln. 

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Aufgrund des Krieges zwischen England und Frankreichs und der Einschränkungen der Reise auf Kontinenten fingen die Entwürfe der englischen Kleider an, einen eigenen Charakter zu entwickeln als der französische Einfluss schwand. Zwischen 1808 und 1814 wurden Dekorationen von der romantischen Bewegung und der britischen Kultur beeinflusst. Kleider begannen Dekorationen der Gotik, Renassaince, Tudor und elisabethanischen Zeit zu enthalten. Gekräuselte Kanten, Van Dyke spitzen Punkte, Reihen von Biesen auf Saum und Mieder und Puffärmel hatten ihren Auftritt. Die Länge des Kleides wurde vom Boden abgehoben, sodass zierliche Kinderhausschuhe sichtbar wurden.

Nach dem Friedenvertrag von 1814 begannen englische Besucher in Frankreich zu begreifen wie stark sich die britische Mode von der französischen Mode teilte. Pariser Taillen blieben höher und Rocksäume waren breiter und mit gepolsterten Dekorationen getrimmt, was zu einem kegelförmigen Aussehen resultierte. Die englische Mode hatte sich schnell nach der französischen neu ausgerichtet und die Silhouette änderte sich noch einmal. Kleider rühmten jetzt lange Ärmel, hohe Hälse und eine sehr hohe Taille. Die einfache klassische Silhouette wurde von einem kleinlicheren Look ersetzt. Rüschen erschienen überall, auf Säume, Ärmel, Mieder und selbst Hauben. 1816-1817 fiel die Taille knapp unter die Brüste der Frau und konnte nicht mehr höher werden.

Nach 1820 waren die einfachen klassischen Linien des Negligé Kleides verschwunden um den Weg der steiferen Silhouette mit einem ganz kurzen Saum zu geben. Neue Korsetts wurden entworfen, um die Taille besser unterzubringen. Bemerkenswert ist, dass die Franzosen begannen die englische Mode zu kopieren. 

Die Reihen von Rüschen, Plissee, Aplikationen und Rosshaar gepolsterte Dekorationen versteiften den Rock in eine konische Form, es entstand eine geschwollene Silhouette. Große Hüte wurden als Gegenwicht zu den breiten Schulter getragen. Vor 1825 hatte die Taille der Frau eine natürliche Taille in den Mode-Platten erreicht, aber Beweise in Museen zeigen, dass es noch weitere fünf Jahre dauert bevor diese Mode die Öffentlichkeit einholt. 
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Lammkeulen Ärmel erschienen und Kleider Dekorationen wurden komplitziert und theatralisch.

Von 1820 an tauchten die grundlegenden Linien in der Ornamentik fast unter. Die romantische Vergangenheit hielt eine Fundgrube von Ideen für das Schmücken eines Damenkostüms bereit. Kragen und Manschetten entwickelten Punkte a la Van Dyke und Ärmel könnten a la Babrielle ( nach Gabrielle d'Estrees benannt, Mätresse von Henry IV von Frankreich) sein. Röcke wurden mit Rosen geschmückt oder...Der Fantasie schien keine Grenzen gesetzt zu sein.
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Mittwoch, 22. Mai 2013

Regency Trauerkleidung

Trauerkleidung:
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Die Erscheinungsformen der Trauer haben sich wie die Trauerrituale im Laufe der Jahrhunderte verändert. Wenn wir an die Tage des 19.Jahrhunderts denken, neigen wir dazu die aufwendigen viktorianischen Trauerregeln von 1860 mit den weniger starren Traueretiketten aus dem frühen 19.Jahrhundert zu verwechseln. Die meisten Menschen denken das die Trauerkleidung aus dem vorhandenen Schrank zusammen gemixt wird, hinzufügen neuer Belege von Umhängen und Pelzen, bestehende Hauben mit einem neuen Stück Trauerflor und färben alter Kleider. Jane Austen schrieb 1808 über ihre Mutter: "Meine Mutter bereitet Trauer für Mrs. E.K. zu - sie hat ihre alte Seide in Stücke abgehoben & hat es für ein Kleid schwarz gefärbt - ein sehr interessantes Schema."

Die ganz armen Leute, die oft nicht mehr als ein Outfit besaßen, konnten es sich nicht leisten die besagten Regeln im Kleiderschrank zubefolgen. Sie konnten sich nicht einmal die dunklen oder schwarzen Kappen leisten und auch nicht einmal die Hauben mit dem Ensemble darauf. Alles was sie tragen konnten war ein Hauch von schwarz, wie ein Armband oder eine Binde.

Frauen kleideten sich in Crêpe, der Stoff der Wahl, oder trugen schwarze bombazinen Seide. Schwarz war die einzig aktzeptable Farbe in der ersten Phase der Trauer, die für Witwen und Witwer ein Jahr und einen Tag dauerte.

Helles Material war während der Trauerzeit inaktzeptabel. Zwei Stufen der Trauer - volle Trauer und halbe Trauer - wurden bereits gefolgt, wie die Mode-Platten zwischen 1800-1820 belegen. Frauen übernahmen weitgehen die Lasten der offiziellen Trauer. Ein Mann trug eigentlich immer schwarz, deshalb wurde das Leben der Männer nicht so umgewirbelt wie das der Frauen. 

Wittwer und Wittwen befolgten strenge Regeln der Trauer und für sie war die Trauerzeit am intensivsten und dauerte am längsten. Freunde, Bekannte und Mitarbeiter trauerten offiziel zu einem geringen Grad, abhängig von ihrer Beziehung zu dem Toten.

Freitag, 17. Mai 2013

Persuasion-Der Brief

"Miss Elliot,

I can listen no longer in silence. I must speak to you by such means as are within my reach. You peace my soul. I am half acony, half hope. Anne, tell me that I am...Tell me not that I am too late. That such prescious feelings are come forever. I offer myself to you again with a heart even more your own. Than when you almost broke it, eight years and a half ago. Dare not say that man forgets sooner than a woman, that his love has an earlier death. I have loved none but you. Unjust I may have been, week and resentful. I have been, but never inconstant. You alone brought me to Bath. For you alone I think and plan. Have you not seen this? Can you fail to have understood my wishes? I hadn't waistet even these ten days. Could I have read your feelings? I can hardly write. I must go uncertain of my fate. I shall return on follow your pasty as soon as possible. A word a look will be enough to decide if I enter your father's house this evening or never.


In Love


Frederick Wenthworth.

Faltennäherei

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Faltennäherei ist eine Stricktechnik die man benutzt, damit sich der Stoff dehnen kann. Vor dem Gummi wurde die Faltennäherei in Manschetten, Mieder und Ausschnitten bei Kleidern verwendet, wo Knöpfe unerwünscht waren. Faltennäherei wurde in England entwickelt und wurde seit dem Mittelalter praktiziert und zählt zu den ungewöhnlichen Stickerei Methoden und wurden oft von Arbeitern getragen. Weitere Stickerei Stile waren rein dekorativ und vertraten ein Statussymbol. Faltennäherei war für alle Kleidungsstücke praktisch, die flexibel und formschlüssig sein sollten, daher leitet sich der Name von Kittel ab - ein Arbeitshirt eines Landarbeiters. Faltennäherei wurde am häufigsten in den 18. und 19.Jahrhundert verwendet.

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Faltennäherei erfordert leichtes Gewebe mit einer stabilen Bindung, die gut sammelt. Baumwolle und Seide sind typische Wahlen bei Fasern. Faltennäherei auf einer Crewelstickerei in Baumwolle oder Seide eingearbeitet erfordert in der Regel drei Mal die Breite des Ausgangsmateriales als das fertige Produkt haben wird. Historisch wurde die Faltennäherei in Kaschmir, Piqué und Crepe de Chine bearbeitet. Laut Good Housekeeping: Das Buch der Handarbeiten kann Faltennäherei in jede Art von Gewebe eingearbeitet werden, vorraussetzung ist, dass sie schmeidig genug ist.


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Der Stoff kann in eine Vielzahl von Arten in den Falten gesammelt werden. Frühere Faltennäherei oder auch Messungen wurden von Hand gemacht. Einige Stickerinnen benutzen früher auch ihre eigenen Schablonen dazu und einen Stickerei Kennzeichnungbleistift. Um 1880 konnte man Aufbügelmaterialien in Magazinen wie Weldon erhalten und erwerben. 

Seit den frühen 1950ern haben haben Plissiermaschinen im Haushalt zur Verfügung gestanden. Mit Zahnrädern und speziell plissierten Nadeln wurde das Gewebe durch die Gänge und Nadeln gezwungen. Plissiermaschinen boten in der Regel 16-Zeilen, 24-Zeilen und 32-Reihenweiten an.

Donnerstag, 28. März 2013

Janeites

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Janeites haben eines gemeinsam: die Liebe für Jane Austen. Ich habe im Internet recherchiert was eigentlich ein "Janeite" ist und diese Erklärung dafür gefunden:
Ein Jane Austen-Fan. Das Wort Janean wird ebenfalls verwendet, wenn auch in erster Linie als Adjektiv. Austenian, jetzt viel seltener, scheint häufiger in der Vergangenheit benutzt zu werden.

Sonntag, 17. März 2013

Männliche Bastionen: Die Treffen des St. James

"Die Treffen von St.James: Orte des öffentlichen Patriarchart-Ausschließlichkeit,Häuslichkeit und Geheimhaltung.
Jane Rendell
"Die männlichen Treffen des St.James, inbesondere die vier an der Spitze der St.James Street; Boodle's Brooks's, Crockford's and White's wurden von Männern der gleichen Klasse besucht, die ihre Kontrolle über das Weltraum nutzten um die sozialen und politischen Loyalitäten und Rivalitäten zwischen Männern zu behaupten. Die Exlusivität der ersten Etage des Spielsalons, ein Ort der Geheimhaltung und Vertraulichkeit, wird mit dem Bogenfenster im Erdgeschoss kontrastisiert, ein Ort der öffentlichen Anzeige und Exklusivität. Männliche Freizeitbeschäftigungen, wie Trinken, Sport und Glücksspiele, werden als soziale und räumliche Praktiken erforscht, welche, durch die Festlegung gemeinsamer Codes des Konsums, der Ausstellung und Austausches, öffentliche Männlichkeiten repräsentieren."

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Während der Zeit seiner größten Popularität und seines größten Einflusses,  hielt Beau Brummell das Gericht im Erkerfenster der Whites unter den Augen der Öffentlichkeit. Whites wurde 1693 als Schokoladenhaus gegründet. Am Ende des 18.Jahrhunderts allerdings sank die Popularität von Schokoladenhäusern und viele der exklusiven Schokoladenhäuser wurden Gentleman's Clubs. 

Donnerstag, 7. März 2013

Kleidung der Regency Dandy

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In "The Corinthian" beschreibt Georgette Heyer Sir Richard in ihrer unnachahmlichen Art und Weise: 

"Er war ein bemerkenswerter Korinther. Von seinem zerzausten Haar (schwierigste aller Stilrichtungen zu erreichen), bis zu den Zähen seiner glänzenden Hessen, er könnte als Werbung für den Man of Fashion gestellt haben. Seine feinen Schultern lösen eine Schicht superfeinen Tuches bis zur Perfektion, seine Kravatte, was George's Bewunderung erregt hat, war von den Händen eines Masters angeordnet wurden; seine Weste war mit einem schönen Blick gewählt; seine keks-farbigen Hosen zeigten nicht eine Falte; und seine Hessen mit ihren unbeschwerten Goldquasten, wurden nicht nur für ihn gemacht, aber poliert, mutmaßlich George, mit einer Schwärzung von Champagner. Ein Aufragen Glas an einem schwarzen Band um seinen Hals gehängt; eine Uhrkette an seine Hüfte; und in einer Hand trägt er eine Sevres Dose. Seine Luft verkündete unaussprechliche Langeweile, aber keine Schneiderei, keine Menge von studierter Nonchalance, konnte die Muskeln in den Oberschenkeln verbergen, oder die Stärke seiner Schultern. Über die gestärkten Weichen seiner Hemdkragen, ein müdes, hübsches Gesicht zeigt des Besitzers Ernüchterung.

Venetia Murray schreibte: 

"...Bewunderer des Dandytums haben die Auffassung vertreten, dass es ein soziologisches Phänomen ist, das Ergebnis der Gesellschaft in einem Zustand des Übergangs oder des Aufstandes. Barbey d'Aurevilly, einer der führenden französischen Dandys am Ende des neunzehnten Jahrhunderts, erklärte: Einige haben gedacht, das Dandytum in erster Linie eine Spezialisierung in der Kunst sich mit Kühnheit und Eleganz zu kleiden. Es ist das, aber auch viel mehr als das. Es ist ein Zustand des Geistes, der aus vielen Schattierungen gemacht ist, ein Zustand des Geistes, der in den alten und zivilisierten Gesellschafen produziert wurde, wo Fröhlichkeit selten geworden ist oder wo Konventionen herrschen um den Preis des Faches Langeweile...es ist das direkte Ergebnis des endlosen Krieges zwischen Seriosität und Langeweile. 
Im Regency London war Dandytum ein Aufstand gegen eine andere Art von Traditionen, ein Ausdruck der Abneigung gegen die Extravaganz und den Prunk der vorherigen Generationen, und der Sympathie mit der neuen Anwandlung der Demokratie. 

Samstag, 19. Januar 2013

Eine kleine Bitte an euch

Erst mal vielen Dank an alle die sich die Seite anschauen.
Die Welt von Jane Austen ist jetzt auch in Facebook.
Ihr würdet mir einen riesigen Gefallen machen, wenn ihr die Seite like würdet:

http://www.facebook.com/DieWeltVonJaneAusten

Ein großes Dankeschön im voraus

Samstag, 17. November 2012

Die Läufer der Bow Street

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Nach "Den Verfahren des Old Bailey:

"Um die Opfer zu ermutigen über die Verbrechen zu berichten, gründeten Richter sowohl in London wie auch in Middlesex in den 1730er Jahren "Rotations Büros", wo sich die Londoner sicher sein können einen Friedensrichter zu finden der zu festen Zeiten vorhanden ist. Einer von ihnen wurde in der Bow Street eingesetzt, in der Nähe von Govent Garden. Von Sir Thomas De Veil 1739."

Im Jahre 1748 führten Henry und John Fieldings eine neue Praxis zur Erfassung von Dieben ein:

"Einsatz vom Schnappen der Diebe als Läufer die, wenn ein Verbrechen berichtet wurde, von Beamten geschickt werden, um die Schuldigen zu erkennen und zu fassen. Diebesjäger, wie William Pentlow, bekamen ihren Lebensunterhalt aus den Gebühren für ihre Dienste und ihre Belohnungen, die sie von den Opfern zur Identifizierung eines Verdächtigen und vom Staat für eine erfolgreiche Verurteilung erhoben. 

http://www.channel4.com/history/microsites/C/city-of-vice/game/bow-street-runner/game.html

Auf dieser Seite findet ihr ein Spiel dazu und lernt so noch viel mehr Neues darüber
Ist zwar in Englisch aber trotzdem sehr gut.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Almack´s Versammlungsräume

Great Metropolis wurde 1837 von James Grant, einem Mitglied von Almack´s, geschrieben. In einem Kapitel seines Buch schreibt er über die Entstehung Almack´s und die Auswirkung auf die Gesellschaft. 
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 Great Metropolis, 1.Kapitel-Almack´s
[...]Es ist das Thema der nächtlichen Visionen von tausenden beiden Geschlechtern in der modischen Welt: es ist das Thema ihrer Tagträumereien. Es ist das ewige Gespräch in den aristokratischen Kreisen. Sie hören es vielleicht tausendmal am Tag. "Sind Sie in dieser Saison Teilnehmer des Almack´s?"[...]"Was für ein eleganter Ball am Mittwoch in Almack´s war.""Ich habe Sie letzte Nacht nicht in Almack´s gesehen.""Haben Sie gehört das die Mortons bei der Zulassung in Almacks abgelehnt worden waren?"[...]"Oh, ich habe die Marquise of Londonderry noch nie so gut angezogen gesehen, wie beim letzten Almack´s; sie war so prächtig gekleidet.""Der brutale Kerl Lord Landonvale war ziemlich angetrunken in der letzten Almack´s Nacht: [...] Diese und hundert andere Ausdrücke waren aktuell in den höheren Kreisen zum Thema Almack´s.[...]Wann oder unter welchen besonderen Umständen Almack´s zuletzt ursprünglich eingesetzt wurde, ist nicht genau bekannt.[...]Ein Mitglied von Almack´s zu sein, ist ein sicherer Pass zu ersten Klasse der Gesellschaft:es kann den Damen oder Herren den höchsten Status in der Welt der Mode geben, den man erreichen kann.[...]Der Ausschuss besteht aus sechs Damen-Gönnerinnen. Früher gab es sieben; aber da die Prinzessin Lieven das Land verließ, blieb die Zahl bei nur sechs. Das sind die Countess of Jersey, die Marquise of Londonderry, Lady Cowper, die Gräfin von Brownlow, Lady Willoughby D'Eresby und die Gräfin von Euston. Die Damen sind selbst gewählt.[...]Die Saison im Almack's beginnt gewöhnlich in der zweiten Woche des Aprils und endet etwa Mitte Juli. Der Ausschuss, alias die sechs Damen-Gönnerinnen, treffen sich jeden Mittwoch in der Zeit zwischen drei und sechs, in Willis Zimmer, zum Zwecke für die Entscheidung über alle Anträge der Zulassung und machen die anderen notwendigen Vorkehrungen für die verschiedenen Bälle.[...]Die Ansprüche der einzelnen Kandidaten werden dann in der Reihe nach besprochen. Und was für eine solche Diskussion![...]"Wer ist diese Miss Manchester?", fragte Lady Dominat."Weiß jemand etwas über sie?Ich hörte diesen Namen noch zuvor."
"Ich auch nicht", sagte die Marquies von Duffus[...]
"Sie ist eine sehr respektable junge Dame;"Ich habe sie zwei-oder dreimal gesehen, und sie ist besessen von einem immensen Vermögen.", sagte Baroness Positiv.
[...]aber er ist ein sehr anständiger junger Mann. Mein Bruder und er sind auf sehr vertrautem Fuß.", sagte die Baronin.
[...]
"Oh! Die Idee der Sache ist ungeheuerlich.",beobachtete Lady Rafford.
[...]
"Sie sind beide richtig.", sagte Lady Rafford. 
[...]
"Ich glaube, Sie sind unangemessen streng.", beobachtet die Baronin.[...]
"Ja", sagte Lady Dominant.[...]"Wenn wir das täten, wage ich zu sagen.", fuhr sie fort, biss sich auf die Lippe [...] "
"Ich werde eingreifen.", sagte Lady Rufford[...]
"Oh!", sagte Lady Dominant bissig und mit einiger Hasst,[...]"Die Idee des Zuhörens für einen Moment ist absolut ungeheuerlich."
Miss Manchaster wurde ein Ticket natürlich verweigert.[...]Bei den Herren galt für ihre Eintrittskarte das selbe wie bei den Damen. Und ihre verschieden Charaktere sind oft einer Zerreißprobe unterzogen. [...]Wenn die sechs Göttinnen der Mode und der Mannieren am Tisch über die Ansprüche der verschiedenen Bewerber entscheiden, dann haben sie drei Körbe neben sich. Der erste und größte Korb enthält die dreieckigen Knüppel in denen die Anwednungen hergestellt werden. Der zweite Korb enthält die Namen der Parteien, deren Ansprüche zugelassen sind; und in dem dritten sind die Namen derer, die zur Ausgrenzung verurteilt sind.[...]Keine Familie darf mehr als drei Damen-Tickets haben.[...]Es gibt eine Sache die Almack's immer charakterisiert hat: das ist das völlige Fehlen von politischen Gefühlen in der Verwaltung ihrer Angelegenheiten. Die Damen-Gönnerinnen, wie anderen weiblichen Zweige des Adels, haben ihre eigenen Vorurteile und Vorlieben zu politischen Themen; aber sie tragen sie nie in das Ausschuss-Zimmer.[...]Die Damen-Gönnerinnen bestehen seit Jahren auschließlich aus verheirateten Frauen. Diese Tatsache, so wie die Dinge jetzt verwaltet werden, ist eine unverzichtbare Regulierung.[...]Der Raum, in dem die Bälle stattfinden, ist einer schönsten in London: vielleicht könnte ich sagen, dass nirgendwo anders übertroffen werden kann. Wenn die Lichter angezündet werden hat es eine blendene Wirkung; und ich brauche nicht zu sagen wie die Szene sein muss, wenn sie mit all der Schöhnheit überfüllt ist, die die Aristokratie zu bieten hat. Die Türen sind 10.00Uhr geöffnet wurden; die Zeit zwischen 10-11.00Uhr ist in dem St.James Park so voller Hektik und Animation, dass es den Geist übersteigt was er sich vorstellen kann. Sie hören nah und fern das cracken der Peitsche, das klappen der Pferdehufe, das rattern der Wagen, die Rufe der Lakaien und Kutscher; und Sie sehen wie die schönste Mode im ganzen Lande getragen wird, alle auf dem Weg zum Geschehen der Nacht. Tanzen beginnt um elf Uhr.[...]Von diesem Moment an bis 04.00Uhr gibt es keine Ruhe für die armen Geiger: sie sind in der Tat die einzigen Sterblichen, die dort bemitleidet werden.[...] 

Donnerstag, 27. September 2012

Erinnerungen an Mary Darby Robinson

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Mary Darby Robinson starb um 1800 im zarten Alter von 42 Jahren. Die Erinnerungen an sie wurden von ihrer Tochter um 1802 veröffentlicht. 

Der folgende Auszug ist aus ihrem Memoiren:
“If there could be found a fault in the conduct of my mother towards her children, it was that of a too unlimited indulgence, a too tender care, which but little served to arm their breast against the perpetual arrows of mortal vicissitude.
My father’s commercial concerns were crowned with prosperity. His house was opened by hospitality, and his generosity was only equalled by the liberality of fortune: every day augmented his successes; every hour seemed to increase his domestic felicity, till I attained my ninth year, when a change took place as sudden as it was unfortunate, at a moment when every luxury, every happiness, not only brightened the present, but gave promise of future felicity. A scheme was suggested to my father, as wild and romantic as it was perilous to hazard, which was no less than that of establishing a whale fishery on the coast of Labrador, and of civilising the Esquimaux Indians, in order to employ them in the extensive undertaking. During two years this eccentric plan occupied his thoughts by day, his dreams by night: all the smiles of prosperity could not tranquillise the restless spirit, and while he anticipated an acquirement of fame he little considered the perils that would attend his fortune. [Seite 13]


Mary Darby wurde am 27.November 1758 geboren. Da ihr Vater die Familie verließ gründete die Mutter eine Schule für junge Mädchen, um die Familie durch zubringen, in der auch Mary bis zu ihrem 14.Lebensjahr unterrichtet wurde. Danach ging sie auf eine Schule in London, wobei sie die Aufmerksamkeit des berühmten Schauspielers David Garrick auf sich zog. Dieser engagierte die 14 jährige fürs Theater. Nach dem Wunsch ihrer Mutter heiratete sie im April 1774 im Alter von 16 Jahren den Angestellten Thomas Robinson, der ihr eine Erbschaft vorspielte. Jedoch besaß er weder Geld noch war er der Sohn eines Gentlemans. So mussten die beiden nach Wales fliehen, da sie über ihre Verhältnisse hinaus lebten. In Wales wurde im November 1774 ihre einzige Tochter Maria Elisabeth geboren. In dieser Zeit erschien ihr erster Band mit Gedichten, der von Georgiana Cavendish, Herzogin von Devonshire gefördert wurde. Mary entschloss sich dafür in die Theaterkarriere zurückzukehren. Ab 1776 spielte sie verschiedene Rollen, unter anderem Lady Macbeth, Julia. Während sie einen Auftritt in Shakespeare`s Wintermädchen 1781 hatte, schenkte ihr der noch minderjährige Prinz von Wales ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Mit ihm hatte sie bis 1783 eine Affäre. Im Winter 1783 zog sie sich eine starke Unterkühlung zu, die ihre Gesundheit schwächte und sie teilweise lähmte. Nach fünf Jahren in Paris mit ihrer Tochter kehrte sie zurück und begann mit dem schreiben. Nebenbei hatte sie mehrere Affären. Mit dem General Banastre Tarleton führte sie eine fünfzehnjährige Beziehung. Durch Krankheit, Geldmange und Intrigen ging sie jedoch letztendlich in die Brüche. Sie wurde bis zu ihrem Tod am 26.Dezember 1800 von ihrer Tochter gepflegt.

Samstag, 8. September 2012

Shoppen im Regency England

Shoppen ist seit jeher ein beliebter Zeitvertreib, vor allem bei den Reichen und in der Regency Zeit gab es keinen Unterschied. Firmen wie Debenham, Fortnum & Mason und Harvey Nichols begannen im georgischen Zeitalter. Also lasst uns Shoppen gehen!

Leinenweber:

Baumwolle gab es im Überfluss in vielen Qualitäten, billig gedrucktes Baumwollmusselin war in der damaligen Zeit besonders beliebt. Durch die Einfuhr von run 45.000 Tonnen Rohbaumwolle im Jahre 1801 wurde in den 1770ern etwa die doppelte Menge eingeführt. Die Leinenweber Harding Howell & Co. waren eine Wahl der Epoche.

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Es gab nur männliche Verkäufer die im Dienste der weiblichen Kunden zur Verfügung standen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Händler im Dienste der Reichen in dem Mayfair-Bereich aber Govent Garden, Cheapside und Fleet Street waren Oasen des shoppens. 

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 In Stolz und Vorurteil gab es dazu ein verachtliches Kommentar von Caroline Bingley über Jane Bennet: ,,Ihr Onkel ist ja Kaufmann, wie sie uns erzählte und wohnt auf der Cheapside." Sutton hatte seine Seidenmanufaktur bei 53 Leicester Square und Waitham & Sons, Schal und Leinen Warenhaus, dessen Schaufenster, wie es um 1801 üblig war, im unteren Bild in der 104 Fleet Street gezeigt werden.
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Kein Wunder, modische Frauen wurden durch robuste Lakaien besucht. 

Schneiderinnen und Kleiderläden:

Kleiderläden von 1777: Neue Kleider wurden durch die Lektüre der vielen Mode-Skizzen bestellt. Manchmal ist eine Schneiderin auch eine Designerin und würde für bevorzugte Kunden neue Entwürfe anfertigen. Die Stoffe wurden gegen das Licht gehalten um sie auf Fehler zu prüfen. Fast fertige Kleider mussten ausprobiert werden um noch an Ort und Stelle letzte Änderungen durchzuführen. Das ist ein geschäftiger Ort. 
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Das frühe 19.Jahrhunder war der Beginn der modernen Mode-Designer. Bis zu diesem Punkt gingen die Frauen noch zu einer Schneiderin, nun gingen sie für ihre Hüte, Handschuhe und andere Accessoires zu den Designerinnen in die Läden um diese zu kaufen. Ein Mode-Designer bat auf der anderen Seite das ganze Paket. Kleider wurden von oben bis unten per Hand genäht, selbst einfacher Musselin bräuchte tausende von winzigen Stichen, denn desto feiner wurde die Handarbeit. Die Löhne für die Näherinnen waren lächerlich gering, viele hatten solch große Schulden, dass sie ihr Leben lang in Armut leben mussten. Um 1840 gab es circa 15.000 Frauen als Designerinnen (oder auch Näherinnen).

Hutmacher:

Hüte waren währen der Regency-Ära extrem wichtig und keine Frau hätte sich je erträumen lassen, ob Magd oder Herrin, außerhalb der Wohnung ohne etwas auf ihrem Kopf zu sein. Auch im Innebereich trugen verheiratete Frauen und alte Jungfern welche. Da die meisten Frauen tagsüber Hauben oder Hüte trugen war die Frisur ziemlich einfach. Auf dem unteren Bild sehen wir zwei fleißige Hutmacherinnen bei der Arbeit.
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Der Lohn war, wie auch für andere weibliche Arbeiter, gering. Strohhüte konnten nur im Sommer mit Bändern und Blumen gestaltet werden. Zu anderen Zeiten waren sie mit Seide, Taft oder anderem Material bedeckt. Viele Frauen gestalteten ihre Hüte selbst mit Bändern, künstlichen Blumen, Früchten oder Federn. 

Schuhe, Stiefel und Hausschuhe:

Wie die Kleider wurden auch die Schuhe mit der Hand gemacht. Die meisten Schuhe in den Läden waren Proben oder wurden tatsächlich speziell für einen Kunden angefertigt. Schuh- und Stiefelmachen waren fast immer männlich, da die Arbeit anspruchsvoll war; aber die Bezahlung war keines Wegs hoch. 
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Buchhändler und Verleger:

Vor dem Fernsehen war Lesen ein klassisches Abendprogramm bei den mittleren und oberen Klassen. Bücher wurden entweder stillschweigend oder laut für die ganze Runde gelesen. Buchhändler und Bibliotheken blühten in der Regency-Ära auf, da immer mehr Menschen alphabetisiert wurden. Buchhändler verliehen sowie verkauften die Bücher. Die Leihbücher konnte man sich für eine geringe Gebühr ausleihen. Durch das ganze 18.Jahrhundert wurden etwa 150.000 Titel in englischer Sprache veröffentlicht. In den letzten zwei Jahrzehnten erhöhten sich die Buchverlage um 400% und waren in der Regency-Ära stark gewachsen. 
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Es gab zwei Arten von Leihbüchereien in der Regency-Ära: Die Leihbüchereien und die Abonnement-Bibliotheken. In der Regency-Zeit waren Bücher immer noch recht teuer, so betrug der Preis für einen Roman in drei Bänden in der heutigen Zeit umgerechnet bis zu 90,-€, sodass nur die oberen Klassen ihre eigenen Kopien hatten. 

Pantheon Bazaar:

Eine der frühesten Galerien des georgischen Londons war der Pantheon Bazaar. Das Pantheon begann seine Existenz als Theater. 
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Im Jahr 1814 öffnete es wieder als Einkaufsparadies mit jeglicher Art von Luxusgütern - Kleidung, Schmuck und Pelze - ebenso wie jede teure Neuheit. Es wurde auch ein Paradies für die Kleinen mit seinen Kinderbuchhandlungen, seinen Spielzeug-Shops und einer Zoohandlung mit exotischen Tieren wie Papageien und Affen. Im Laufe der Zeit sank seine Popularität und 1842 war es ,,vor allem verkehrten Erzieherinnen mit ihren Schützlingen und Liebhaber der Zoologie." Im Jahre 1867 schloss der Bazaar seine Pforten für ein dann aber gutes viktorianischen Kaufhaus. 

Regency-Farben:
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Coquelicot ist ein französischer Name für die rote Mohnblume.

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Jonquil ist die kleine duftende Narzisse, die in Südeuropa wild wächst. 

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Primrose ist eine der Farben, die die meisten Leser der Regency mit Romantik verbinden.

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Die Evening Primrose hat eine tiefere und hellere gelbe Farbe.

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Pomona war die griechische Göttin der Obstgärsten und der Apfel ihr Lieblings-Obst. 

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Eine der eher obskuren Farben die in Regency Romanen verwendet wurde war Puce.

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1817 war das Jahr der Farbe Emerald Green, die sich im großen Umlauf befand.





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Blautöne, auch Cerula genannt, existieren schon seit Jahrhunderten und waren nicht gerade populär in Regeny Zeiten. Das intensive Himmelblau von heute ist ein Produkt der viktorianischen Ära. 

Hautpflege:

Man muss beachten, dass in der Regency-Ära Reinigungsmittel, Gesichtswasser oder Feuchtigkeitscremes unter dem gemeinsamen Wort Lotion bezeichnet wurden. Jede Lotion ist mit dem Text, der Verwendung und dem Rezept ausgestattet. 
Bloom of Ninon: Wunderbarer Effekt bei der Beseitigung von Sommersprossen. Der Wirkstoff hatte allerdings eine gefährliche Bleiweiße. Was auch immer für giftige Qualitäten es hatte, es blieb weit in das Jahrhundert populär und es ist noch immer in der Liste der versteuerten genannten Arzneimittel.

Kosmetik und Make-up:

1.) Gesicht: Das weiße Gesicht der frühen Ära verlieh eine natürliche Optik. Es gab auch damals ältere Frauen die versuchten, die Zeichen der Zeit zu verstecken oder um sich vor einen schlechten Ruf zu bewahren. Das Problem der Pigmente - es enthielt Blei. Das Blei war verantwortlich für die opake Qualität der weißen Farbe, aber auch extrem giftig. Die bleihaltige weiße Farbe wurde langsam von Zinkoxid und Kreide, weniger undurchsichtig und glänzend aber viel gesünder, ersetzt. Puder war jedoch in jeder Altersgruppe zulässig. Die häufigsten Sorten wurden aus Reismehl gemacht, obwohl feiner Puder zeitweise verwendet wurde. 
2.) Wangen: Rouge war einer der ganz wenigen akzeptierten Kosmetikas, die die französische Revolution überlebten. Die Röte kam in mehreren Farben und das Pigment war in der Regel heller rotkarmin und die rosa Distel in unterschiedliche Kombination. Manchmal wurde salzsauren Zinn verwendet, nicht so gesund, welches eine leuchtend rote Farbe produzierte. Manchmal wurde Rouge in Platten verkauft. Das Make-up war reich an Pigment und hatte ein natürliches Ergebnis. 
3.) Augen: Die ägyptische Begeisterung produzierte einige ziemlich überraschende Nebenwirkungen. Plötzlich entdeckte die europäische Welt solche Wunder wie Mascara und Eyeliner. Man kann fast hören wie das Entsetzten durch die Jahrzehnte hallte. Vor allem Kosmetika, die für die Augen waren, brachte die meiste Empörung hervor, wahrscheinlich wegen der Schwierigkeiten bei der Anwendung, die ein natürliches Ergebnis eher unwahrscheinlich machte, vor allem, wenn man es sich bei Tageslicht betrachtete. 
4.) Mund: Lippenstift wurde von Frauen in der Regency-Ära am häufigsten genutzt. 

Donnerstag, 30. August 2012

Greenwich Park

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Greenwich Park ist seit jeher strategisch wichtig. Das Gebiet wurde von Menschen seit tausenden von Jahren besiedelt. Frühe Steinwerkzeuge wurden im Park am Croom`s Hill gefunden. Es sind die Überreste von bedautsamen römischen Gebäuden in der Nähe von Maze Hill Gate. Die Dänen besetzen Greenwich mehrmals im frühen 11.Jahrhundert. Nach der normannischen Eroberung wurde das Gebiet ein großes Herrenhaus. Im Jahre 1427 erbte Humphrey, Herzog von Gloucester, das Land. Er war der Bruder von Henry V. und später Regent und Beschützer des jungen König Henry VI. Humphrey baute einen Turm auf dem heutigen Greenwich Observatorium. Greenwich war von den Tudors beliebt. König Henry VII. baute das Herrenhaus, um den Palast von Placentia zu machen - oder auch Greenwich Palace. König Henry VII. verbrachte einen Großteil seiner Zeit dort. Er heiratete zwei seiner Frauen im Palast. Im 17.Jahrhundet verwandelten die Stewarts den Park. König James I. ersetzte den Zaun um den Park mit einer 12 meter hohen Mauer, von denen viele immer noch existieren. In den 1660ern Jahren riss König Charles II. die Überreste des Tudor-Palastes ab und begrub die Grundlagen. Er beauftragte einen neuen Palast auf dem Gelände zu bauen. Eine Reihe von Grass-Terassen von in den Hang geschnitten. König Charles unterstützte die wissenschaftliche Forschung in Greenwich. Der letzte Monarch der Greenwich nutzte war König James II. 

Pavilion Teehaus

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Das Teehaus hat einen großen Garten an der Vorder- undRückseite. Es wird eine Auswahl an Speise und Getränken, einschließlich Alkohol serviert. Für Kinder-Partys ist gesorgt. Weitere Einrichtungen umfassen einem Münztelefon , Toiletten, einem Wickelraum, Hochstühle und einem Parkplatz.

Samstag, 25. August 2012

Richmond Park

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Aus dem späten 15. Jahrhundert fanden die Royals viel Interesse am Richmond Park, als König Henry VII. einen Palast in der Manor of Sheen bauen ließ. Henry und seine Nachfolger jagten in der Nachbarschaft. König Charles I. ignorierte alle Ansprüche auf das Land und schuf 1637 ein Jagdgebiet. Er stellte runf 2.000 Hirsche in den Park, um sicher zustellen das sie sich nicht verirrten baute er eine 8 Meilen lange Mauer, die noch heute zu sehen ist. Die Einheimischen waren wütend über die Aktion des Königs. Von da an begann sich vom Jagen und den Hirschen das Aussehen des Parks zu verändern. Als sich das Grünland entwickelte verschwanden alte Moorwege und Feldgrenzen. In der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts bezahlte König Charles II. über 3.000 € für die Reperaturen. Er schuf neue Teiche für das Wild zum trinken. Im 19.Jahrhundert wurden mehrere kleine Wälder aufgenommen. Dazu gehören Sidmouth Wood und die ornamentalische Isabella Plantation, von denen beide eingezäunt wurden um die Rehe fern zu halten.

Freitag, 24. August 2012

Bushy Park

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Bushy Park ist wie ein Flickenteppich der englischen Geschichte. Bushy Park wurde ein königlicher Park im Jahre 1529 als Kardinal Wolsey es König Henry VIII. als Teil eines Geschenkes gab, das auch Hampton Court beeinhaltete. Am Rande des Woodland Gardens kann man noch immer Linien von mittelalterlichen Gräben und Spuren erkennen. Reihen von wirren Weißdorn sind die Reste der alten Feld Hecken. Im Jahre 1610 schuf König Charles I. den Longford River. Dies war ein ornamentaler Kanal, 19 km (12 Meilen) lang. Der Kanal wurde von Hand gegraben aber er scheint nun ein natürlicher Teil der Landschaft zu sein und schützt viele Pflanzen und Tiere. König Charles gab auch eine Statue und einen Brunnen für seine Königin Henrietta Maria in Auftrag. Häuser wurden um das 17. und 18. Jahrhundert in den Park hinzugefügt. Diese wurden als Jadghütten und Häuser für die Ranger verwendet. Neue Gärten wurden auch zu dieser Zeit gepflanzt. Das wichtigste sind die Woodland Gardens in der süd-östlichen Ecke. Sie wurden im 20.Jahrhundert angelegt und beinhalten die Waterhouse und Fasanerie Plantagen. Während des 1.Weltkrieges wurden kanadische Truppen im Park stationiert. 1992 wurde im Woodland Garden ein Totempfahl installiert um an die Verbindung mit Kanada zu erinnern.

Der Upper Lodge Water Gardens:
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Dieser Garten besteht aus einer barocken Sammlung von Pools, Wasserfälle, Becken und einem Kanal. Die Gärten verschwanden unter Gestrüpp und Schluff durch das 20. Jahrhundert und ihre Existenz wurde weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Restaurierung der Upper Lodge Water Gardens war das Herzstück des Verbesserungs Programmes am Bushy Park.

Green Park

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Der Green Park umfasst 40 Hektar und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem St. James Park und dem Hyde Park. Der Park wurde zum ersten Male im Jahre 1554 aufgezeichnet als Sir Thomas Wyatt aus Protest eine Rebellion gegen die Heirat von Mary I. mit Phillip II. von Spanien. Der Park enthielt früher eine Bücherei, ein Eis-Haus und zwei riesige Tempel (Tempel des Friedens und Tempel des Concord). Während Feierlichkeiten im Parken wurden diese beiden Tempel zerstört. 1749 explodierte der Tempel des Frieden, errichtet um das Ende des Österreichischen Erbfolgekrieges zu makieren, während eines Feuerwerks und im Jahre 1814 wurde der Tempel des Concord, errichtet um die 100 jährige Hannoveraner Dynastie zu makieren, währen der Prinzregenten Gala auf ähnliche Weise zerstört. Der Park wurde 1668 von Charles II. eingeschlossen und mit Rehen und einem Ranger-Haus bestückt. 
 
Filmstars:
Filme die mit unter im Green Park gedreht wurden waren zum Beispiel: 101 Dalmatiner (1996); The Mother (2003); The Jokers (1967); The Knack...And How to get it (1965); The Importence of beeing Earnest (2002); Red (1981); The Golden Bowl (2000); Notting Hill (1999); Mona Lisa (1986)