Muff: Pelerine:
Diese Jane Austen Seite zeigt Einblicke in ihr Leben und in die damalige Zeit. Wie zum Thema Essen, Kleidung, Alltag und vieles mehr...
Freitag, 4. Oktober 2013
Muff und Pelerine
Ein Muff ist ein modisches Accessoire für den Aufenthalt im Freien in der Regel aus Fell mit beiden Enden offen um die Hände zu wärmen bzw. warm zu halten. Es entstand um 1500 und wurde im 17. und 18.Jahrhundert populär. In den frühen 1900ern wurden Muffs in England nur von Frauen benutzt. Eine Pelerine ist eine Stola oder Schal-ähnliches enges Kleidungsstück das um die Schulter und Ellenbogen getragen wird. Im 14.Jahrundert enstanden gingen diese Modestücke noch runter bis zum Boden.
Muff: Pelerine:
Muff: Pelerine:
The lost Memoirs of Jane Austen
Die Geschichte ist in erster Linie über einen Mann, den Cassandra (Janes Schwester) als den Mann bezeichnet, den Jane jemals wirklich geliebt hat. Wie bereits weitergegeben, trafen sich der namenlose Gentleman und Jane am Meer, sie planten einander wieder zu sehen, aber dann erhielt sie die Nachricht seines Todes. In diesem Roman jedoch bleibt er ziemlich lebendig. (Und es ist eine ganz herzzereißende Geschichte.)
Es wurde in der ersten Person geschrieben, Vergangenheitsform - denn es ist etwas das Jane Austen tatsächlich geschrieben haben sollte (daher der Titel). In dem Buch stellen wir uns vor es wurde in einem Koffer in Chawton Cottage versteckt gefunden, Jane Austen's letzter Aufenthalt während ihrer letzten und produktivsten Jahre.
Im Buch stellt sich die Autorin vor, dass Jane Austen ihre Ideen aus ihren eigenen Erfahrungen nahm und sie in ihre Bücher steckte; Menschen und Ereignisse. Bei einigen Dingen werdet ihr Ähnlichkeiten zu Stolz und Vorurteil finden (einer von ihnen hat einen Mr. Collins Charakter) und noch mehr Ähnlichkeiten vergleichbar mit Verstand und Gefühl. Ich persönlich finde es schön mir vorzustellen das alles aus Jane Austens Fantasie entstand, aber es zu lesen macht sowieso Spaß.
Die Autorin hat umfangreiche Forschungen über Jane Austen der Zeitära angestellt und zeigt dies auch in ihrem Buch. Ich glaube nicht, dass es nach Jane Austen's Schreibstil klingt, aber ich bezweifle das jemand das jemals könnte. Ein Widerspruch ist, dass ich nie bemerkt habe das Miss Austen beschreibt was die Leute trugen und in diesem Buch tritt es mehrmals auf. Syrie James beschreibt also das Aussehen der Menschen, was Jane Austen eher selten tat (wie bei Harriet Smith). Ich mag es ein Bild davon zu bekommen wie die Menschen wirken. Und zum Vergleich mit Just Jane, klingt dieser Roman hier sehr viel mehr nach Jane Austen ;)
Es gab einige Dinge bei denen ich bezweifle, dass Jane Austen das jemals sagen/tun würde, aber nichts drastisches ;)
Es gibt jede Menge interessante und nützliche Informationen und Jane Austen Zitate (was ich immer am meisten mag). Es ist ein sehr angenehmes Buch und ich empfehle es allen die Jane Austen ebenfalls mögen.
Freitag, 27. September 2013
Kleine Dinge die viele Falsch machen

Es gibt immer wieder klitze kleine Fehler die die Menschen im Bezug auf Jane Austen falsch machen. Zum Beispiel heißt es:
Lizzy Bennet
nicht
Lizzie Bennett.
Lizzy mit einem y und einem t in Bennet. Das ist ein Fehler den die Menschen oft machen.
Die BBC-Serie Pride&Prejudice von 1995 geht nicht 6 Stunden lang. Viele Leuten sagen es würde 6 Stunden gehen. Sie hat 6 Episoden. Sie geht nur 5 Stunden ;) Worüber ich mich immer gerne ärgere ist wenn die Leute Jane Austin schreiben. Austen mit einem e. Zum Glück, denn stellt euch vor wie die Bücher mit i aussehen würden O.O
Und noch eine Sache - in Büchern oder Filmen ist oft die Rede vom 18.Jahrhundert. Aber es ist nicht das 18.Jahrhundert, es ist das 19.Jahrhundert. Sie sagen es nur da es in den frühen 1800ern ist, aber es ist natürlich nicht um 1700 ;)
Sehr merkwürdiger Post, ich weiß.
Sonntag, 8. September 2013
Kleider für die Oper
Die soziale Londoner Saison entwickelte sich im 17. und 18.Jahrhundert und hatte ihren traditionellen Höhenpunkt im 19.Jahrhundert. Diese Ära der britischen Elite wurde von landbesitzenden aristokratischen Familien und vom Adel dominiert, die in der Regel ihr Landhaus als ihren Hauptwohnsitz betrachteten, aber verbrachten mehrere Monate in der Hauptstadt um soziale Kontakte zu knüpfen und sich in der Politik zu engagieren. Die exklusivsten Veranstaltungen wurden in den Stadtvillen der führenden Mitglieder der Aristokratie gehalten; ausschließliche öffentliche Orte wie Almack's spielten eine untergeordnete Rolle. Die Saison begann wie die Sitzung im Parlament einige Zeit nach Weihnachten und endete im Hochsommer. Die soziale Saison spielte auch eine Rolle im politischen Leben des Landes: die Mitglieder der beiden Häuser des Parlaments waren fast alle Teilnehmer in der Saison. Die Saison war aber auch eine Chance für die Kinder des Adels im heiratsfähigen Alter um in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Frauen wurden offiziel in die Gesellschaft bei Vorlage der Monarchen bei Hofe eingeführt.
Ein beliebter Ort für Unterhaltung war das Theater. Hier konnte man die neuesten Stücke, Komödien, Musicals, Opern- und Ballettaufführungen, zusammen mit beliebten Klassikern aus über 300 Jahren Theatergeschichte sehen (und gesehen werden). Natürlich benötigt man für einen solchen Besuch eine spezielleArt von Kleidung, das sogenannte "Opera Dress".
Das Opera Dress war eine sehr formale Variation des Abendkleides und enthielt oft eine Kappe, Turban oder ein Band durch eine große Feder verziert. Als Jane Austen 1799 eine Ball besuchte, schrieb sie ihrer Schwester: "Ich trage heute Abend nicht meine weiße Satin Kappe. Nach alledem; Ich trage stattdessen eine mamalone Kappe, welche Charles Fowle an Mary sandte, und welche sie mir lieh. Es ist die ganze Art und Weise nun, getragen an der Oper, und die von Lady Mildmays beim Hackwood Ball getragen wurde. Ich hasse es solche Dinge zu beschreiben, und ich wage zu sagen, das du in der Lage bist du erraten, was es ist. Ich habe eingesehen das die schreckliche Epoche vom Mantua-machen doch besser ist. Mein Kleid besitzt sehr viel Ähnlichkeit mit meinem blauen, was du mir immer sagtest es würde sehr gut aussehen, mit nur diesen Variationen: die Ärmel sind kurz, der Überwurf voller, die Schürze kommt darüber, und ein Band desselben schließt das ganze."
Ein beliebter Ort für Unterhaltung war das Theater. Hier konnte man die neuesten Stücke, Komödien, Musicals, Opern- und Ballettaufführungen, zusammen mit beliebten Klassikern aus über 300 Jahren Theatergeschichte sehen (und gesehen werden). Natürlich benötigt man für einen solchen Besuch eine spezielleArt von Kleidung, das sogenannte "Opera Dress".
Samstag, 17. August 2013
Little Dorrit
Geheimnisse und Rätsel
Spannung
Liebe
Held
Heldin
Zahlreiche interessante Charaktere

Nachmittagskleider
Nachmittagskleider sind etwas, dass normale Menschen nicht haben - wir haben halbformelle Kleider anstatt Nachmittagskleider. Grundsätzlich werden Nachmittagskleider nur von der höchsten sozialen Schicht getragen bei entsprechenden Highsociety Anlässen wie Teegesellschaften, Gartenpartys, Nachmittagshochzeiten, etc. Während Jane Austens Zeit waren die gesellschaftliche Elite diejenigen die es sich leisten konnten, die teure handkolorierte Mode im Womans Journal von 1790-1830 zu kaufen. Einige verwendeten den Namen ,,Afternoon dress" wie The Gallery of Fashion und The Lady's Magazine.
The Gallery of Fashion, 1794
The Gallery of Fashion, 1795
The Gallery of Fashion, 1795
The Gallery of Fashion, 1796
The Gallery of Fashion, 1795
Afternoon dress, 1810
The Gallery of Fashion, 1796
The Gallery of Fashion, 1794
The Gallery of Fashion, 1798
The Gallery of Fashion, 1799
The Gallery of Fashion, 1810
The Lady's Magazine, 1810
The Lady's Magazine, 1805
Dienstag, 13. August 2013
Beliebte Hochzeitsfarben im späten 18. und frühen 19.Jhd
Als die Austens im 18.Jahrhundert heirateten war rot eine beliebte Farbe für Hochzeitskleider. Bevorzugte Farben änderten sich wie die Mode jeden Tag. Für eine Weile war gelb im frühen 19.Jahrhundert sehr beliebt. Farben die während der Regency-Zeit der populär gewesen sind waren außerdem blau, rosa und grün. Dunklere Farben wie scwarz, dunkelbraun und Burgunder waren sehr typisch für eine Braut der mittleren und niedrigen Gesellschaft, dies war sehr nützlich für alltägliche Situationen in den Frauen ihren Pflichten nachgingen. Wie Mrs. Austen in einer früheren Generation trugen auch die Regency-Bräute ihre Kleider weiterhin für viele Jahre.
Ein Victorianischer Dichter schrieb einige Jahre nach der Regency-Zeit was die einzelnen Farben bedeuteten:
Heirat in weiß: Sie hat gut gewählt.
Heirat in grau: Sie wird weit weg ziehen.
Heirat in schwarz: Sie wird sich selbst wieder haben wollen.
Heirat in rot: Sie wird sich wünschen tot zu sein.
Heirat in grün: Sie wird sich schämen gesehen zu werden.
Heirat in blau: Sie wird immer treu sein.
Heirat in matt: Sie wird in einem Wirbel leben.
Heirat in gelb: Sie wird sich wegen ihres Mannes schämen.
Heirat in braun: Sie wird außerhalb der Stadt leben.
Heirat in rosa: Ihr Vermögen wird sinken.
Ein Victorianischer Dichter schrieb einige Jahre nach der Regency-Zeit was die einzelnen Farben bedeuteten:
Heirat in weiß: Sie hat gut gewählt.
Heirat in grau: Sie wird weit weg ziehen.
Heirat in schwarz: Sie wird sich selbst wieder haben wollen.
Heirat in rot: Sie wird sich wünschen tot zu sein.
Heirat in grün: Sie wird sich schämen gesehen zu werden.
Heirat in blau: Sie wird immer treu sein.
Heirat in matt: Sie wird in einem Wirbel leben.
Heirat in gelb: Sie wird sich wegen ihres Mannes schämen.
Heirat in braun: Sie wird außerhalb der Stadt leben.
Heirat in rosa: Ihr Vermögen wird sinken.
Freitag, 9. August 2013
Was die Braut trug...
Die Hochzeit war genau wie andere Hochzeiten. Hochzeitskleider waren nicht immer weiß. Bis Queen Victoria zur ihrer Hochzeit 1840 ein weißes Kleid trug, wählten Bräute Kleider in einer Vielzahl von Farben.
Während der britischen Regency-Ära war es Brauch das die Mittelklasse und untere Klasse ihre besten Kleider zu ihrer Hochzeit trugen und auch häufig danach, entweder in der Kirche oder zu besonderen Anlässen. Lange vor dem Beginn des 19.Jahrhunderts trugen Bräute traditionell ihre Kleider in einer Vielzahl von Farben. Jane Austens Mutter, Cassandra Leigh, trug ihr rotes Reiterkleid als sie 1764 George Austen in Bath heiratete.
Diese praktische Entscheidung erlaubte dem jungen Paar sofort hinterher das Pfarrhaus zu verlassen um in ihr neues Heim zu gehen. Wie auch so viele andere Bräute trug Cassandra Leigh ihr Kleid auf vielen weiteren Anlässen. Später verwandelte sie es in ein Gärtner-Outfit.
Freitag, 2. August 2013
Sinn & Sinnlichkeit: Die Filme
1971:
Das ist die älteste Version. Die Kleider finde ich in dem Film eigentlich ganz hübsch. Ansonsten gibt es über diese Verfilmung nicht viel zu sagen. Ich finde, dass diese Version dem Buch sehr nahe ist. Endlich wurden Szenen behalten, die mir in den neueren fehlen. Jetzt wird Willoughby nicht mehr als Schurke dargestellt und man merkt wie im Buch, dass er wirklich Gefühle für Marianne hat und leidet. Das Margret fehlt finde ich eigentlich gar nicht so schlimm. In diesem Fall passt es sogar ganz gut. Joanna David, die Elinor spielt, ist vielleicht die einzige die man noch für 19 halten könnte. Die anderen sind stattdessen an die 30 - 35. Joanna ist erst 24 gewesen und spielte übrigens auch Elizabeths Tante Mrs. Gardiner in Pride & Prejudice von 1995 und es ist ganz interessant sie jünger spielen zu sehen. Trotz allem kann ich euch den Film empfehlen sich ihn ruhig einmal anzuschauen.
1981:
Der Film ist sehr langatmig und eher wie ein Bühnenstück und die Schauspieler fande ich sehr langweilig. Auch hier gab es keine Margaret. Sehr schade! Es kam mir vor als ob viel dazu kam was es gar nicht im Buch gab.
1995:
Es ist ein sehr schöner Film, auch wenn ich die Version von 2008 vorziehe. Die Musik wurde von Patrick Doyle geschrieben und klingt wunderschön. Aber wie auch immer, viele Dinge im Buch wurden geändert. Viele Figuren wurden einfach weggelassen, wie z.B. Miss Lucy Steels ältere Schwester und Lady Middleton mit ihren Kindern. Einiges an der Geschichte ist auch anders; Elinor, gespielt von Emma Thompson, war schon an die mitte 30. Im Film gab sie vor 27 zu sein, obwohl das Buch sagt sie würde erst 19 sein. Colonel Brandon, gespielt von Alan Rickman, war ebenfalls viel zu alt. Mein Lieblingszitat ist: Je mehr ich von der Welt sehe, desto mehr bin ich davon überzeugt niemals einen Mann zu treffen, den ich wirklich lieben könnte. Ich kann euch den Film sehr empfehlen.
2008:
Dies ist mein absoluter Lieblingsfilm von Jane Austen und mit ihm wurde ich auch in ihre Welt eingeführt. Er ist dem Roman sehr wahrheitsgetreu. Ich könnte ihn mir immer wieder anschauen; die Musik ist wunderbar zum träumen. Von Willoughby bin ich jedes Mal fasziniert und hoffe auch eines Tages so einen Gentleman zu treffen...okay ich weiß er ist eigentlich der Böse dieser Geschichte aber was solls oder ;)
Die Kostüme passen, meiner Meinung nach, perfekt in die Regency-Zeit. Auch wenn einige Kleider manchmal einen zu weiten Ausschnitt haben, was zu der Zeit sicher schockierend gewesen wäre. Besonders das letzte aber trotzdem bezaubernde Kleid von Marianne. Was ich jedes Mal sehr schön finde ist wenn Marianne am Piano spielt, meistens die Stücke, die ihr Colonel Brandon geschenkt hat. Ich denke diese Verfilmung ist die Beste von Sinn & Sinnlichkeit bzw. Sense & Sensibility.

1981:
1995:

2008:
Die Kostüme passen, meiner Meinung nach, perfekt in die Regency-Zeit. Auch wenn einige Kleider manchmal einen zu weiten Ausschnitt haben, was zu der Zeit sicher schockierend gewesen wäre. Besonders das letzte aber trotzdem bezaubernde Kleid von Marianne. Was ich jedes Mal sehr schön finde ist wenn Marianne am Piano spielt, meistens die Stücke, die ihr Colonel Brandon geschenkt hat. Ich denke diese Verfilmung ist die Beste von Sinn & Sinnlichkeit bzw. Sense & Sensibility.
Mittwoch, 31. Juli 2013
Sinn und Sinnlichkeit: Das Buch
Verstand und Gefühl ist voller Herzschmerz und Drama, alles ist bis zum letzten Augenblick sehr komplitziert und bietet eine große Reihe vielfältigster Charaktere. Viele Fragen vom Film wurden im Buch beantwortet. Ich erfuhr, welche Nachricht Marianne an Willoughby schickte, während sie beide in London waren. Ich hatte mich immer gefragt, was sie ihm wohl geschrieben haben mochte. Verstand und Gefühl ist eines meiner Lieblingsromane von Jane Austen. Ich finde viele Ähnlichkeiten von mir in Marianne wieder und kann mich gut in ihre Gefühle und Gedanken hinein versetzten.
Wie findet ihr dieses Buch? Mögt ihr lieber Marianne oder Elinor? Mit wem von den beiden habt ihr mehr gemeinsam?
Freitag, 19. Juli 2013
Die Filme von Stolz & Vorurteil
1940:
Das erste Mal das Elizabeth Bennet auf der Leinwand erschien. Die Geschichte wurde im groben zusammengefasst, sodass es auch keinen Besuch auf Pemberly gab :(
Mr.Darcy ist weniger stolz und Lady Catherine de Bourgh weniger grausam. Die Kostümierung war Hollywoods frühe Vorstellung von der Kleidung im frühen 19.Jahrhundert. Aber stattdessen trifft es eher auf mitte 19.Jahrhundert zu. Doch über die Fehler kann man hinwegsehen. Mr. Darcy wird von Laurence Olivier und Lizzie von Greer Garson gespielt.
1980:
Die Miniserie hält sich ganz genau an die Geschichte, dafür ganz schön langatmig und eher wie ein Bühnenstück. Elizabeth Garvie spielt Lizzie und David Rintioul spielt den eher ausdruckslosen Mr. Darcy.
1995:
Diese Version ist glaube ich von allen wahren Jane Austen Fans die beliebteste. Es ist wortgetreu dem Roman, weile gerade ja so viele Zitate aus dem Buch kommen. Es tut den Roman von Jane Austen hervorragend widerspiegeln. Die Serie geht ungefähr 4 Stunden. Aber es ist die ganze Zeit sooo interessant gewesen, dass es einem nur wie 2 Stunden vorkam. Die Musik dazu ist wunderbar. Nicht nur Jennifer Ehle und Colin Firth auch alle anderen machten einen hervorragenden Job. Und glaubt mir wenn ich euch eins sage: Wer diese Serie noch nicht gesehen hat, der tut wirklich etwas verpassen!!!
2005:
Der neuste Film für diejenigen empfehlenswert, die es lieber modern mögen. Ich bin kein Fashion-Experte ins Sachen Historik, aber die Kleidung passt nicht in die Regency-Zeit. Es sieht alles noch ein bisschen nach Barock aus. Ich finde das die Charaktere nicht so farbenfroh und ausdrucksstark dargstellt wurden wie von 1995. Diese Version ist mehr umverändert als die 1995er. In den Hauptrollen Keira Knightley als Lizzie und Matthew Mcfayden als Mr. Darcy.
Dann gibt es da noch Lost in Austen. Es ist ein wunderbarer Film, aber passt nicht in diese Einordnung, da der Film einen anderen Sinn hat. Wie ihr vielleicht schon mit gekriegt habt ist die Version von 1995 mein Favourit. Und wage zu behaupten, dass es den meisten ebenfalls so gehen wird.
Was ist eure Lieblingsversion?
Mr.Darcy ist weniger stolz und Lady Catherine de Bourgh weniger grausam. Die Kostümierung war Hollywoods frühe Vorstellung von der Kleidung im frühen 19.Jahrhundert. Aber stattdessen trifft es eher auf mitte 19.Jahrhundert zu. Doch über die Fehler kann man hinwegsehen. Mr. Darcy wird von Laurence Olivier und Lizzie von Greer Garson gespielt.
1980:
Die Miniserie hält sich ganz genau an die Geschichte, dafür ganz schön langatmig und eher wie ein Bühnenstück. Elizabeth Garvie spielt Lizzie und David Rintioul spielt den eher ausdruckslosen Mr. Darcy.
1995:

2005:
Der neuste Film für diejenigen empfehlenswert, die es lieber modern mögen. Ich bin kein Fashion-Experte ins Sachen Historik, aber die Kleidung passt nicht in die Regency-Zeit. Es sieht alles noch ein bisschen nach Barock aus. Ich finde das die Charaktere nicht so farbenfroh und ausdrucksstark dargstellt wurden wie von 1995. Diese Version ist mehr umverändert als die 1995er. In den Hauptrollen Keira Knightley als Lizzie und Matthew Mcfayden als Mr. Darcy.
Dann gibt es da noch Lost in Austen. Es ist ein wunderbarer Film, aber passt nicht in diese Einordnung, da der Film einen anderen Sinn hat. Wie ihr vielleicht schon mit gekriegt habt ist die Version von 1995 mein Favourit. Und wage zu behaupten, dass es den meisten ebenfalls so gehen wird.
Was ist eure Lieblingsversion?
Mittwoch, 17. Juli 2013
Kleider für den Spaziergang
Spazierkleidung wurde gemacht um zu sehen und gesehen zu werden. Sie wurden oft als Promenadenkleider bezeichnet, eine sehr wörtliche Definition von ihrem Zweck. Die modebewussten Regency-Damen wurden während der Londoner Saison spazierend in Parks oder in den Geschäften einkaufend gesehen; oder in den Urlaubsgebieten am Meer; oder auf dem Lande in ihren eigenen Ländereien oder bei Hausgesellschaften während der Herbst und Wintermonate. Spazierkleider waren abhängig von Umgebung und Jahreszeit. Weil sie gemacht wurden um draußen getragen zu werden beinhaltete die vollständige Kleidung ein Kopfbedeckung je nach eigener Art, ein äußeres Bekleidungsstück oder Umhang und Handschuhe. Hauben, Mützen und Schleier wurden getragen um den Kopf zu bedecken.
Promenadenkleidung:
Morgendliche Spaziergangskleidung:

Spazierkleidung:
Just Jane von Nancy Moser
Alles in allem macht es trotzdem Spaß es zu lesen. Auch wenn ihr alle Romane von Jane Austen kennt werdet ihr in diesem Buch noch viel mehr über ihr Leben erfahren.
Allein das Cover des Buches sieht doch schon wundervoll aus oder findet ihr nicht? <3
Donnerstag, 4. Juli 2013
Pflege für Regency Accessoires
Die folgenden Rezepte von Martha Lloyd's Haushaltsbuch wurden möglicherweise von den Austendamen genutzt:
Seidenstrümpfe aufhellen:
Wenn sie gewaschen wurden nehmen Sie einen Tisch oder einen Stuhl, drehen Sie dasInnere nach außen, dann befestigenSie es mit einer Platte und stecken Sie Nadeln um das Innere. Nehmen sie einen Rechaud mit Holzkohle. Brechen Sie etwas Schwefel ab und streuen Sie es darüber, dann bedecken Sie es und es wird weiß.
Schuhe schwärzen:
Eine Unze Gum Dragon in einem Liter kleiner Bierwürze gelöst: fügen Sie drei Unzen Ivory black hinzu, mixen Sie es alles gut zusammen, gebt ein Schluck Brandy dazu und es ist fertig zum verwenden.
Seidenstrümpfe aufhellen:
Wenn sie gewaschen wurden nehmen Sie einen Tisch oder einen Stuhl, drehen Sie dasInnere nach außen, dann befestigenSie es mit einer Platte und stecken Sie Nadeln um das Innere. Nehmen sie einen Rechaud mit Holzkohle. Brechen Sie etwas Schwefel ab und streuen Sie es darüber, dann bedecken Sie es und es wird weiß.
Schuhe schwärzen:
Eine Unze Gum Dragon in einem Liter kleiner Bierwürze gelöst: fügen Sie drei Unzen Ivory black hinzu, mixen Sie es alles gut zusammen, gebt ein Schluck Brandy dazu und es ist fertig zum verwenden.
Seidenstrümpfe
Sich um seine eigene Kleidung zu kümmern wäre nicht das Anliegen einer wohlhabenden Frau wie Eliza de Feuillide, die ihr eigenes Dienstmädchen hatte, aber für eine arme Verwandte wie Jane Austen war es eine zeitraubende Aufgabe. Nicht unbedingt der eigentliche Waschvorgang aber der Bezug zu den Details darauf. Bei einem Besuch bei Henry und Eliza in Hans Place machte es Jane besser und einfach in dem sie ihre Kleidung zum Waschen nach Hause in Chawton schickte, als die Mitarbeiter um die Details kümmern zu lassen. Ein Brief an Cassandra am 26.November 1815 beschrieb perfekt ihre Situation:
Das Paket ist sicher angekommen und ich bin dir sehr für deine Mühe verpflichtet. Ich schicke vier Paar Seidenstrümpfe, aber ich will sie momentan noch nicht gewaschen haben. Möglicherweise ist Edward in der Lage sie zu bringen, aber wenn nicht, bin ich trotzallem sehr zufrieden mit seiner Rückkehr von dir aus Steventon. Es ist viel besser; bei weitem vorzuziehen.
Seidenstrümpfe waren teuer, und während Baumwollstrümpfe für den Alltag genügen mussten, wurden nur die Besten für besondere Anlässe und Bälle getragen. Vielleicht wurde eines dieser Seidenstrümpfe bei ihrem Besuch im Carlton House am 13.November desselben Jahres getragen.
Was wir wissen ist, das Jane hochwertige Kleidung bevorzugte und zu solchem Preis, dass sie es keiner Waschfrau anvertraute und sie deshalb selbst wusch.
Sonntag, 23. Juni 2013
Pride & Prejudice-Das Buch
"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann mit einem gewissen Vermögen, einer Frau bedarf."
Stolz und Vorurteil zu den Romanen, den die meisten kennen und lieben. Die farbenfrohen Figuren und die faszinierende Geschichte hat viele Leser während der letzten zweihundert Jahre erfreut. Hier ist eine Einleitung zu meinem Empfinden von Stolz und Vorurteil. Wenn ihr das lest, dann wisst ihr möglicherweise schon längst alles über Stolz & Vorurteil, aber es hat Spaß gemacht es zu schreiben.Jane Austen begann mit dem Buch 1796 im Alter von 20 Jahren und beendete es 1797 unter dem Namen ,,First Impressions". Nachdem sie mit Sinn & Sinnlichkeit einen Erfolg landete entschied sie sich 1811 ,,First Impressions" zu bearbeiten. Da bereits ein anderes Buch mit dem Titel veröffentlicht wurde, änderte sie den Namen in ,,Pride & Prejudice"-Stolz und Vorurteil um. Es wurde 1813 veröffentlicht und unmittelbar sehr erfolgreich. Die wunderbare Heldin, Miss Elizabeth Bennet, lebt in einer temperamentvollen Familie, bestehend aus sieben Mitgliedern. Ihre vier Schwestern - Catherine bzw. Kitty und Lydia, die jüngsten, dessen Leben sich ausschließlich um Bälle und Flirtereien mit Offizieren dreht; die langweilige, wissbegierige Mary und die älteste, liebste Schwester, die hübsche und süße Jane. Dann sind da noch ihre gegensätzigen Eltern - der sarkastische, träge Mr.Bennet, der aus allen Dingen im Leben etwas humorvolles findet und die herrschende, dumme Mrs.Bennet, die alle ihre Töchter so schnell wie möglich verheiraten will. Ich will hier nichts über die Handlung erzählen, denn das würde diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen oder den Film gesehen haben, möglicherweise das Vergnügen verderben.
Ich jedenfalls bin Zufrieden mit dem Roman.
Stolz und Vorurteil hat alles was ein Buch aufregend und unterhaltsam macht - Humor, Drama, Herzschmerz, gutaussehende Gentleman, böse Schurken und hat einen Charakter für jede Art von Mensch, die man mag.
Eure Kommentare sind überaus willkommen <3
Freitag, 21. Juni 2013
Regency-Schuhe

Im Jahre 1800 hatte jede vernünftige junge Dame mindestens drei Paar Schuhe - einen für den Alltag, Pumps zum Tanzen und Boots zum Spazieren gehen. Das ist natürlich ein Minimum - Kaiserin Josephine von Frankreich hatte 520 Paar Schuhe!
Schwarz war eine gemeinsame Farbe, aber keineswegs Standart. Leder und Satin wurde Pastel pink, Lavendelblau oder gelb gemacht. Streifen waren ebenfalls sehr beliebt in dieser Zeit. Um 1810 wurden Stiefeletten aus Baumwolle oder Ziegenleder hergestellt und waren sehr beliebt.
Samstag, 8. Juni 2013
Farben der Regency Zeit
Farben waren schon immer ein integraler Bestandteil der Mode und den Namen, die diese Farben so fantasievoll beschreiben. Während Elfenbein, Rose, Pfirsich und Labvendel recht leicht herauszufinden sind, sind andere eher unklar. Viele Farben wurden nach Pflanzen benannt; Rosen sind rosarot und Lavendel ein zartes blasses grauviolett. Schiefer, ein dunkelgrau welches an Pflastersteinen erinnert, war sehr beliebt für Reit-und Spaziergangkleidung. In Jane Austens Zeit waren Farbstoffe teuer, Pigmente waren Naturstoffen und die daraus resultierenden Farben eher gedämpft im Vergleich zu unseren modernen künstlichen Farbstoffen, damit wäre sogar ein leuchtendes gelb nicht so hell wie wir uns das vorstellen. Nur wenige Pigmente waren farbecht; viele verblassten in der Sonne oder verliefen in der Wäsche.
Gelb, grün, rosa, blau, blasses purpur und das alles domierende weiß waren beliebte Farben während der Regency-Epoche. Gelb insbesondere war sehr in Mode und die unterschiedlichen Farbtöne hatten verschiedene Namen wie Canary, Jonquil, die zarte Primrose und die dunklere und reichere Abend-Primrose.
Wegen dem Grün-Tönen, keines ist mehr Regency als das Pomona-Grün. Das ist ein dunkleres Apfel-Grün. Napoleon wie auch der Schwedische Kronprinz Bernadotte haben all die Räume ihrer Suiten in Pomona-Grün streichen lassen. Diese Farbe wird manchmal fälschlicherweise mit dem Grünen Meer gleichgesetzt.
Wir können diesen Beitrag nicht beenden ohne vorher Puce zu erwähnen, die seltsamste Farbe von allen. Es könnte helfen zu wissen, dass Puce das französische Wort für Floh ist, ein kleines Insekt mit dem unsere Vorfahren nur allzu vertraut waren. Ja, die Farbe ist ein bräunliches-violett oder violettes rosa, die Farbe der blutsaugenden Flöhe. Es mag für die modernen Leser erstaunlich sein, dass Puce die beliebteste Farbe im Jahre 1805 war.
Wenn ihr das nächste Mal die Wörter Pomona, Jonquil oder Puce hört, dann werdet ihr genau wissen über was der Schreiber redet.
Gelb, grün, rosa, blau, blasses purpur und das alles domierende weiß waren beliebte Farben während der Regency-Epoche. Gelb insbesondere war sehr in Mode und die unterschiedlichen Farbtöne hatten verschiedene Namen wie Canary, Jonquil, die zarte Primrose und die dunklere und reichere Abend-Primrose.
Wegen dem Grün-Tönen, keines ist mehr Regency als das Pomona-Grün. Das ist ein dunkleres Apfel-Grün. Napoleon wie auch der Schwedische Kronprinz Bernadotte haben all die Räume ihrer Suiten in Pomona-Grün streichen lassen. Diese Farbe wird manchmal fälschlicherweise mit dem Grünen Meer gleichgesetzt.
Wir können diesen Beitrag nicht beenden ohne vorher Puce zu erwähnen, die seltsamste Farbe von allen. Es könnte helfen zu wissen, dass Puce das französische Wort für Floh ist, ein kleines Insekt mit dem unsere Vorfahren nur allzu vertraut waren. Ja, die Farbe ist ein bräunliches-violett oder violettes rosa, die Farbe der blutsaugenden Flöhe. Es mag für die modernen Leser erstaunlich sein, dass Puce die beliebteste Farbe im Jahre 1805 war.
Wenn ihr das nächste Mal die Wörter Pomona, Jonquil oder Puce hört, dann werdet ihr genau wissen über was der Schreiber redet.
Mittwoch, 5. Juni 2013
Reitgewohnheiten
Spezielle Reiterkleidung für die Damen wurde erst in der 2.Hälfte des 16.Jahrhunderts eingeführt, wenn schützende Überröcke getragen wurden, zusammen mit Umhängen, Hüte, Stiefel und Masken um den Teint zu schützen. Aber davor trugen die Damen noch ihre Tageskleidung auf dem Pferderücken. In den 1640ern wurde Königin Henrietta Maria im Reiterkostüm gemalt und im frühen 18.Jahrhundert wurde das Reiterkostüm aktzeptiert.


Die ersten Reitkostümen wurden nach der Mode der Herren Kleidung gemacht, oft ähnlich wie die Uniformen, der Reitsport galt als Kunst wie ebenfalls als höfischer Zeitvertreib, es wurden aufwendige Materialien und Ausstattungen verwendet. Die Designs wurden stark vom französischen Hof beeinflusst, aber als das 18.Jahrhundert voran schritt, war der englische Jagd-Landedelmann eine große Inspiration und die Kleidung bekam einen klareren Schnitt und wurde praktischer.
1770: Koloniale Gewänder
Diese achtzehnte Jahrhundert Reproduktion wurde aus roter Wolle gemacht. Das Kleid reichte zu dieser Zeit von bodenlang auf ein paar Zentimeter über den Boden. Das Kleid beinhaltet außerdem eine Weste und eine Halskrause.1770: Koloniale Gewänder
Um 1785 erschien der Reitmantel mit seinem eng anliegenden Mieder, doppel-oder dreifach Kragen im Stil eines Kutschers, und einem zugeknöpften Rock. Am Ende des Jahrhunderts änderte sich der Stil erneut und nach dem frühen 19.Jahrhundert wurden weniger voluminöse Gewänder modisch, mit einer hohen Taille und öfters einer plissierten Rückseite, mit Materialien wie feiner Wolle oder Nankingstoff im Sommer. Der Stil dauerte durch die Regency-Periode hindurch aber begann sich nach 1820 dramatisch zu verändern, als die Röcke wieder voller wurden und Ärmel aufgeblasen. In den 1830er Jahren waren die großen Schulterärmel beliebt. Diese waren recht kurzlebig, aber die dickbäuchigen Röcke blieben während der Mitte des 19.Jahrhunderts, begleitet von Jacken mit großen Schößchen.
Regency-Reitgewänder:
Diese Regency-Reitgewänder stammen aus dem Jahre 1818.
Diese Regency-Reitgewänder stammen aus dem Jahre 1818.
Spätere Reiterkleidung:
Kaiserin Elisabeth von Österreich, die jeden Morgen zur Jagd in ihrem Reiterkostüm gesehen wurde, sah wie sich die Mode in den 1880ern veränderte und dunkler wurde, mit dem hohen zugeknöpftem Mieder und Jackenfracks und Hosen statt Unterröcke und von dort aus bis hin zu den 1890ern mit längeren Jacken und ,,Armkeulen"-Ärmeln. Das frühe 19.Jahrhunder hatte Gewänder mit ausgestatteten Long-Line-Jacken und patentierten Sicherheitsröcken. Die ersten Sicherheitsröcke wurden 1875 eingeführt, aber das Design schon in der Wende des 19.Jahrhunderts.
Kaiserin Elisabeth von Österreich, die jeden Morgen zur Jagd in ihrem Reiterkostüm gesehen wurde, sah wie sich die Mode in den 1880ern veränderte und dunkler wurde, mit dem hohen zugeknöpftem Mieder und Jackenfracks und Hosen statt Unterröcke und von dort aus bis hin zu den 1890ern mit längeren Jacken und ,,Armkeulen"-Ärmeln. Das frühe 19.Jahrhunder hatte Gewänder mit ausgestatteten Long-Line-Jacken und patentierten Sicherheitsröcken. Die ersten Sicherheitsröcke wurden 1875 eingeführt, aber das Design schon in der Wende des 19.Jahrhunderts.
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